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Die Polizeiärztin 1 - Das Leben, ein ewiger Traum
Verfasser: Helene Sommerfeld (5)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1242)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Historischer Roman (4811)
Seiten: 544
Themen: Anwälte (785), Ärzte (954), Begegnungen (3044), Berlin (1178), Ehe (631), Frauen (835), Polizei (791), Zwanziger Jahre (291)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Nach dem tragischen Tod ihres Mannes verlässt die junge Ärztin Magda Fuchs ihre Heimatstadt. In Berlin beginnt sie eine neue Karriere als Polizeiärztin.
Der Leser erlebt sozusagen über die Schulter von Magda blickend, das Berlin der frühen 1920er Jahre: die Goldene hektische Seite der Schönen und Reichen ebenso wie die dunkle Seite der Slums in den Hinterhöfen.
Lesermeinungen (7)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. April 2021 um 20:21 Uhr:
» Eine neue Buchreihe von Helene Sommerfeld. "Das Leben ein ewiger Traum - Die Polizeiärztin" war mein erstes Buch der Autorin.
Man begleitet Magda Fuchs die frischgebackene Polizeiärztin ist, durch ein Berlin der 1920 er Jahre.
Nachdem Magda 1919 gleich zwei schwere Schicksalsschläge erleidet. Sie verliert ihren Mann der erschossen wird, er war Polizist. & sie verliert ihr ungeborenes Kind. In dessen Folge sie sich für einen Neuanfang in Berlin entscheidet. Sie kehrt Hildesheim den Rücken zu. Sie beginnt dort einen Job als Polizeiärztin & lernt die andere Seite der Großstadt kennen. Hier ist mehr Elend, Schmutz & der Tod, dazu verwahrloste Kinder die alleine auf der Straße lauern.
Die Pension Bleibtreu die nur an Frauen vermietet, wird ihre Unterkunft.
Ich fand Magda & auch die anderen Protagonistinnen (Ina, Ruth, Celia & Doris) sympathisch, authentisch & sehr gut herausgearbeitet.
Der Schreibstil ist flüssig, locker & total verständlich. Dieses Buch fand ich sehr spannend. & empfehle es sehr gerne weiter! Freue mich schon total auf den 2. Teil«
  4      0        – geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar vom 10. April 2021 um 16:45 Uhr (Schulnote 1):
» LEBENDIGE GESCHICHTE AUS DEM BERLIN VON 1920
Ich kannte Helene Sommerfeld noch nicht. Das Autorenduo mit dem Frauennamen hat mich von der ersten Zeile an mitgenommen. Beide haben einen wunderbaren unterhaltenden Schreibstil. Die Charaktere sind authentisch, wie aus dem Leben gegriffen, sowohl die sympathischen als auch die unsympathischen.
Um die Polizeiärztin Magda herum entwickelt das Ehepaar eine lebendige Geschichte, die mir die harte Realität im Berlin Anfang der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts recht nah brachte.
Die 30jährige Magda Fuchs verläßt ihren etwas verschlafen wirkenden Heimatort Hildesheim nach schweren Schicksalsschlägen. In der Hauptstadt möchte sie einen kompletten Neuanfang wagen. Sie will sich als ausgebildete Frauenärztin um Frauen und Kinder in Notlagen kümmern. Das ist sehr mutig. Gleich bei der Ankunft in Berlin schlagen ihr die rauen, sozialen Verhältnisse entgegen. Nachdem ihr der Koffer am Bahnhof gestohlen wurde, beschließt sie recht pragmatisch, nun ohne Gepäck sofort zur Arbeitsstelle zu fahren. Im Polizeipräsidium angekommen, wird sie direkt an einen Tatort gerufen. So erfährt sie recht schnell die düstere Realität, von der Armut, dem Elend, der Mangelernährung, den gesundheitlichen Zuständen der Kinder in den erbärmlichen Behausungen. Doch die ganze, unvorstellbare Katastrophe, die Alltag ist, wird sie nach und nach erfahren...
Ich las sehr erwartungsvoll weiter über die Entwicklung Magdas und die der anderen weiblichen Personen: Doris, Ina, Celia, Erika. Auch die Männer erhalten Profil, aber das entwickelt sich langsamer im Verlauf der Geschichte. Am besten gefiel mir der junge Kommissar Kuno Mehring, der genau wie Magda leidenschaftlich, engagiert und mit Erfolgswillen in seinem Beruf agierte.
Die Verhältnisse in dem widersprüchlichen Berlin Anfang der 20er Jahre lösen bei mir Assoziationen aus. Ich fühlte mich besonders, wenn es um Prostituierte, schwangere, junge Frauen oder um die bedauernswerten Kinder ging, an die Illustrationen Heinrich Zilles erinnert. Sein Milieu und die Berliner Schnauze findet man hier eindrücklich repräsentiert.
Es ist auch ein Buch über starke Frauen, über ihren Aufbruch in eine andere Zeit, eine Zeit, in denen ihnen das erste Mal in der Geschichte die Verfassung weitgehend die gleichen Rechte einräumte wie den Männern.
S. 298 „Dies ist unsere Zeit, die Zeit der neuen Frau. Einer Frau, die für ihre Interessen selbst eintritt.“
Die Aufbruchstimmung für die Rechte der Frauen kommt in dem Kapitel „Frauen, die sichtbar werden“ sehr gut zum Ausdruck, ist gut zu spüren. Berühmte Frauen werden angeführt, die bekannte Bildhauerin Renée Sintenis, Frieda Riess, die erfolgreichste Fotografin der Weimarer Republik.
„Das Leben, ein ewiger Traum“ ist ein gut gewählter Titel. Träumen kann man immer, aber wohl für die allerwenigsten werden sie wahr werden. Für die meisten Menschen war das Leben in dieser Zeit eher ein Alptraum.
Das Jahr 1920, um das es im Buch hauptsächlich geht, gehörte keinesfalls zu den goldenen Zwanzigern. Berlins Schattenseiten stehen im Vordergrund, die grausamen Schicksale von Frauen und Kindern, der Kinderhandel. Die gesellschaftlichen Umstände sind weder glamourös, noch glänzend und auf keinen Fall golden. Es lohnt sich sehr, diesen Auftaktband zu einer Trilogie zu lesen. Ich fühlte mich bestens unterhalten. Helene Sommerfeld gelangen umfassende Einblicke in einen Teil der deutschen Geschichte, die den wenigsten von uns bekannt sein dürfte!
Diesen Roman fand ich spannender als viele Krimis! Mit der Anzahl an Toten kann er es auf jeden Fall aufnehmen!

Ich bin sehr neugierig auf den Fortsetzungsroman, der im Herbst 2021 erscheint. Von mir gibt es die Höchstbewertung und eine dringende Kauf-/Leseempfehlung.«
  21      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 2. April 2021 um 21:37 Uhr (Schulnote 2):
» Der DTV Verlag hat mir freundlicherweise ein Exemplar dieses Romanes zur Verfügung gestellt. Erschienen ist der Roman als Taschenbuch. Es ist Band eins der Trilogie »Die Polizeiärztin«.
Hinter dem Pseudonym Helene Sommerfeld verbirgt sich ein Schriftsteller-Paar.

Zum Cover:
Der in Grün gehaltene Bucheinband zeigt im Hintergrund ein Foto des Brandenburger Tores mit Fahrzeugen aus den 1920ern, im Vordergrund überlagert eine Raute das Bild einer jungen Frauenfigur in typischer Kleidung derzeit und den Titel.
Zum Inhalt:
Im Jahre 1919 erleidet die frisch verheiratete Frau und Kinderärztin Magda Fuchs einen herben Schicksalsschlag. Die Witwe beschließt, ihre Heimatstadt hinter sich zu lassen und in Berlin ganz neu anzufangen.
Als Polizeiärztin erlebt sie die Schattenseiten der Hauptstadt der jungen Weimarer Republik hautnah. Es ist eine Zeit des Umbruchs und überlieferte Konventionen werden hinterfragt. Alte Gewohnheiten und Denkweisen stehen auf dem Prüfstand.
Magda lernt viele Frauen kennen, die wie sie selbst, ihre Definition von Frau in dieser neuen Zeit finden und erleben. Teilweise gegen brutalen Widerstand.
Dieses Buch beschreibt Glanz und Elend Berlins sehr anschaulich und ist gut recherchiert. Die Autoren legen, was im »Jahr der Frau« nicht verwunderlich ist, besondere Betonung auf rechtliche Lage der Frau zu dieser Zeit. Ein aus meiner Sicht gut gelungenes Bild dieser Zeit. Das Buch kommt zum großen Teil ohne Pathos und Klischee daher. Es nimmt den Leser mit. Esi st spannend geschrieben und gut recherchiert.
Fazit:
Eine klare Leseempfehlung, auch wenn mir persönlich im letzten Drittel ein wenig Tiefe gefehlt hat. Aber auch dies entspricht zu einem gewissen Teil dieser Zeit. Ich bin gespannt, wie es in Band zwei und drei weiter geht.«
  12      0        – geschrieben von Alexandra Scherer
 
Kommentar vom 31. März 2021 um 21:25 Uhr (Schulnote 3):
» Das Buch hat meine Erwartung voll erfüllt. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Super fand ich die Karte von Berlin, so konnte man gut nachverfolgen, wo die einzelnen Szenen spielen. Sehr hilfreich war auch die Seite mit den mitspielenden Personen und die Seite mit den starken Frauen.

Der historische Roman beginnt im Jahre 1919. Es ist der erste Band einer Trilogie und spielt in Berlin. Nach einem schweren Schicksalsschlag verschlägt es Magda Fuchs von Hildesheim nach Berlin. Hier hat sie sich als Polizeiärztin beworben. Gleich am ersten Tag lernt sie die Schattenseiten der Großstadt kennen, Schmutz, Elend und Tod. Verwahrloste Kinder die auf der Straße leben, kreuzen ihren Weg. Sie stößt auf einen Händlerring der mit verkauften Kindern Geld verdient. Außer Magda spielen noch einige starke Frauen in diesem Roman eine Rolle. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Das Buch lässt sich schnell und gut lesen. Es hat mir einige unterhaltsame Tage beschert. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band, muss ich doch wissen, wie es weitergeht.«
  10      1        – geschrieben von HexeLilli
Kommentar vom 30. März 2021 um 20:03 Uhr (Schulnote 1):
» Frauen in den 1920-ern in Berlin
Magda, schwanger, wartet auf ihren Mann. Er wird nie nach Hause kommen, er wurde erschossen. Magda will ihrer Trauer um Mann und verlorenes Kind entfliehen, sie nimmt die Stelle einer Polizeiärztin in Berlin an. Dort mietet sie sich in einer Pension ein, lernt dort die junge Doris und die reich, aber unglücklich verheiratete Tochter der Wirtin kennen.
Um ihre Geschichten dreht sich das Buch, sehr unterschiedliche Lebenswege der Frauen, die zu Beginn der 20-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ihren Platz im Leben suchen.
Magda lernt die dunkelsten Seiten der Großstadt kennen: gewerbsmäßige Unzucht, verwahrloste, unterernährte Kinder, armselige Behausungen, Elend und Not, Mütter, die lieber ihre Kinder töten und dafür als Mörderin hingerichtet werden, als sie durch ihren Mann oder Verwandten verkaufen lassen oder die sich schwängern lassen, um das Baby für Brot für die anderen Kinder zu verkaufen.
Bei ihrer Arbeit trifft sie auf die engagierte Fürsorgerin Ina, eine Journalistin und eine Anwältin. Sie alle müssen sich in einer Welt behaupten, in der Männer das Sagen hatten und sehr oft sehr selbstherrlich über Frauen bestimmen.
Der Leser lernt mit Elke und Kulle zwei kleine Mädchen mit hartem Schicksal kennen. Doris Suche nach etwas Glück. Glitzer und Glamour der Reichen. Lokalkolorit, bekannte und historisch interessante Orte. Das und so vieles Mehr wird in diesem Roman sehr anschaulich und lesenswert beschrieben.
Verfasst von Helene Sommerfeld, verlegt von dtv.«
  11      0        – geschrieben von SanneL
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