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Lebenssekunden
Verfasser: Katharina Fuchs (3)
Verlag: Droemer (556)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Historischer Roman (4988)
Seiten: 416 (Gebundene Version), 418 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3109), Berliner Mauer (25), Bundesrepublik Deutschland (41), Deutsche Demokratische Republik (198), Fotos (325), Frauen (870), Journalisten (1106), Olympische Spiele (34), Sportler (395)
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Lesermeinungen (6)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Juni 2021 um 0:19 Uhr (Schulnote 1):
» Zwei junge Frauen in einem geteilten Deutschland

Während in der noch jungen BRD Angelika Stein davon träumt, als Fotografin zu arbeiten, wird in der DDR Christine Magold zur Leistungsturnerin gedrillt. Die beiden Frauen kennen sich nicht, und doch wird das Schicksal sie irgendwann zusammenführen.

Die Autorin Katharina Fuchs versetzt mit ihrer Geschichte um Christine und Angelika den Leser in die Zeit der 1950er Jahre. Die beiden Mädchen sind gleich alt, und auch wenn beide in Deutschland leben, so verläuft ihr Leben äußerst unterschiedlich. Mit ihrem Talent zur Fotografie ist Angelika auf der Suche nach Lebenssekunden, die sie für immer auf einem Bild festhalten will. So unterschiedlich die beiden Frauen sind, sympathisch sind beide für den Leser, und so ist es kein Wunder, dass man erfahren möchte, wie sich die Lebenswege der beiden jungen Frauen treffen werden. Mit viel Einfühlungsvermögen und gut eingebettet in die geschichtlichen Ereignisse werden die Geschehnisse erzählt. Gebannt liest man von den Schikanen in der DDR genauso wie von den Schwierigkeiten, denen sich Angelika als Frau in der Bundesrepublik entgegenstellen muss.

Diese ergreifende deutsch-deutsche Geschichte hat mich gut unterhalten können, es zeichnet ein realistisches Bild der damaligen Zeit. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  10      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 20. Mai 2021 um 7:32 Uhr:
» Inhalt:
Der große Traum von Angelika Stein scheint geplatzt, als sie mit 15 von der Schule fliegt: Kein Fotograf in Kassel will einem Mädchen, noch dazu ohne Schulabschluss, eine Lehrstelle geben. Doch Angelika gibt nicht auf – und bekommt schließlich eine Chance von einem Fotografen, der vor Kurzem aus der DDR gekommen ist. Zur selben Zeit wird in Ostberlin die junge Leistungsturnerin Christine Magold darauf gedrillt, die DDR bei den Olympischen Spielen zu vertreten. Doch ist das wirklich ihr Traum? Beim Bau der Berliner Mauer 1961 treffen die beiden jungen Frauen unter dramatischen Umständen aufeinander.

Meine Meinung:
Ein wirklich tolles Buch über das Leben in West und Ostberlin. Mich hat das Buch wirklich vom ersten Moment an fasziniert. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Sehr detailliert und gut recherchiert wird das Leben der beiden jungen Frauen in unterschiedlichen Welten beschrieben. Doch obwohl die Lebensumstände unterschiedlicher nicht sein könnten, so haben beide doch, wie alle Mädchen ihre Träume.
Auch die geschichtlichen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und realistisch beschrieben. Gerade während des Treffens der beiden während des Mauerbaus hat man förmlich das Gefühl, daneben zu stehen. Toll ist hier auch, das immer abwechselnd aus der Sicht Angelikas und Christines berichtet wird. So kann man sich in die beiden deutlich besser rein versetzen und viele Dinge besser verstehen.
Aber auch die Gedanken der Beiden über die Zukunft der beiden Länder kann man förmlich spüren.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch, mit sehr guten Recherchen über die geschichtlichen Hintergründe zweier Länder, die mittlerweile wieder zusammen gewachsen sind.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 6. Mai 2021 um 14:08 Uhr (Schulnote 2):
» Die Autorin Katharina Fuchs erzählt in diesem Roman die Geschichte von zwei Mädchen in der Zeit kurz vor dem Mauerbau. Beide wurden im Sommer 1940 geboren. Auch wenn sie die Kriegsjahre noch miterlebt haben, so haben sie erst die Nachkriegszeit bewusst erlebt.
Angelika Stein lebt mit ihrer Familie in Kassel und träumt davon Fotografin zu werden. Doch dann fliegt sie von der Schule und niemand will ihr eine Lehrstelle geben. Doch zum Glück trifft sie einen Fotografen, der kürzlich aus der DDR gekommen ist und der ihr eine Chance gibt. Zeitgleich bereitet sich in Ostberlin die Leistungsturnerin Christine Magold auf die Olympischen Spiele vor. Sie wird auf dieses Ziel hin gedrillt und hat keine Möglichkeit zu entscheiden, was sie wirklich will. Dann treffen die beiden jungen Frauen unter dramatischen Umständen aufeinander.
Die Autorin erzählt eindringlich über die damalige Zeit und das Leben der jungen Frauen. Abwechselnd wird mal aus der Sicht von Angelika und mal aus der Perspektive von Christine erzählt. Die Verbindung zwischen den beiden handlungssträngen ergibt sich erst ziemlich zum Schluss.
Angelikas Vater ist ein Künstler und hat daher einige Freiheiten, die zu der Zeit nicht unbedingt normal waren. In der Schule läuft es für Angelika nicht so gut und dann erfolgt sogar der Rauswurf. Es ist aber auch nicht leicht, wenn die kleine Schwester fast schon ein Streber ist. Angelikas Mutter sieht vieles wesentlich enger als der Vater. Natürlich möchte sie das Beste für ihre Tochter, aber bitte in einem für Frauen angemessenen Beruf. Für sie ist Fotografieren brotlose Kunst.
Aber auch Christine hat es nicht leicht. Für sie gibt es neben der Schule nur den Sport. Ihre Mutter erhofft sich Vorteile, wenn ihre Tochter erfolgreich ist. Aber auch der Trainer macht Druck. Dann lernt Christine Thomas aus Westdeutschland kennen und sie verliebt sich. Doch wie soll das gehen?
Ich konnte mich gut in beide Protagonistinnen hineinversetzen und habe ihnen gewünscht, dass sich ihre Träume erfüllen, denn beide hatten es nicht leicht.
Mir hat dieser Roman gut gefallen.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 19. April 2021 um 0:02 Uhr (Schulnote 1):
» Zwei Leben
Von kleenelori
Zwei junge Mädchen, deren Leben geprägt ist von der Nachkriegszeit in Deutschland, vom kalten Krieg und der Politik, der beiden deutschen Staaten.

Lebenssekunden* trifft es sehr gut. Angelika, aus Kassel, fotografiert sehr gerne und hält Momente mit ihrer Kamera fest.
Christine ist Turnerin und hat sich dem Leistungssport in der DDR verschrieben.

Beide Mädchen haben ihre eigenenTräume und Vorstellungen von ihrem weiteren Lebensweg. So verschieden sie auch scheinen, so viel haben sie doch gemeinsam. Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und persönliche Freiheit spielen eine große Rolle.

Eine wunderbare Geschichte, die so mitreissend und einfühlsam geschrieben ist, dass man sofort in ihr gefangen ist. Man fühlt und leidet mit den Figuren. Spürt hautnah Euphorie und Ohnmacht, Ungerechtigkeit und Zwang, genauso wie Freude und Glück.

Mir gefällt die Idee der Autorin in ihren Romanen immer zwei Schicksale aufzuzeichnen, deren Wege sich im Laufe der Geschichte kreuzen.«
  11      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 11. März 2021 um 9:55 Uhr (Schulnote 2):
» Deutschland in den 1950er-Jahren: Nachdem Angelika Stein von der Schule geflogen ist, will zunächst kein Fotograf in Kassel die 15-Jährige ausbilden. Dann aber erhält sie die Chance, sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Derweil wird die gleichaltrige Christine Magold in Ostberlin darauf gedrillt, als Leistungsturnerin die DDR zu vertreten. Was verbindet die beiden?

„Lebenssekunden“ ist ein Roman von Katharina Fuchs.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus vielen angenehm kurzen Kapiteln. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Angelika und von Christine. Leider werden beide Erzählstränge erst recht spät miteinander verwoben. Die Handlung spielt vorwiegend in Kassel und in Berlin. Sie beginnt 1956 und deckt die Zeitspanne bis zum Jahr 1961 ab.

Der Schreibstil ist gewohnt anschaulich, detailliert und einfühlsam. Viel wörtliche Rede macht das Geschehen lebendig.

Schön finde ich, dass auch in dem neuen Roman der Autorin zwei junge und starke Frauenfiguren im Vordergrund stehen. Sowohl Christine als auch Angelika sind sympathische Charaktere, deren Geschichte ich gerne verfolgt habe. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr gut nachvollziehbar.

Inhaltlich geht es in dem neuen Werk wieder um authentische Lebensgeschichten. Neben den persönlichen Schicksalen bekommt der Leser viel Zeitgeschichtliches vermittelt. Das macht die Lektüre mit ihren etwas mehr als 400 Seiten nicht nur unterhaltsam, sondern auch besonders interessant.

Gut gefallen hat mir auch die „Nachlese“, in der die Autorin kurz zusammenfasst, was aus den Protagonistinnen im weiteren Verlauf ihres Lebens wird. Gewünscht hätte ich mir, dass ein Nachwort erläutert, ob die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und was es mit den wirklichen Hintergründen auf sich hat.

Das stimmungsvolle und nostalgisch anmutende Cover passt gut zum Inhalt. Das trifft auch auf den prägnanten Titel zu, der zudem in seinem Wortlaut an die anderen Romane der Autorin erinnert.

Mein Fazit:
Mit „Lebenssekunden“ hat Katharina Fuchs zum wiederholten Male einen lesenswerten Roman geschrieben, bei dem vor allem Fans starker Frauencharaktere auf ihre Kosten kommen.«
  9      0        – geschrieben von milkysilvermoon
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