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Ich dachte schon, du fragst mich nie
Verfasser: Gabriella Engelmann (39)
Verlag: Knaur (1595)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Frauenliteratur (1385)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 322 (Kindle-Version)
Themen: Familien (1342), Töchter (610)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ich dachte schon, du fragst mich nie« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Mai 2021 um 18:01 Uhr (Schulnote 2):
» Wohlfühlroman
Seit fünf Jahren ist Sophie Hartmann verwitwet und bereit alles für ihre Töchter Liv und Pauli zu tun, ebenso nimmt ihre Schwester Geli einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. Als ihre Tochter Liv ein Cook up Restaurant in Hamburg eröffnen möchte, unterstützt sie diese dabei. Liv erleidtet kurz vor der Eröffnung einen Unfall und nun stellt sich die Frage, wer kocht. Da kommt der Zufall überraschend in Form von Marc. Der Unternehmensberater und gelernte Koch lebt eigentlich in Mallorca und nimmt sich nach einem Zusammenbruch in Hamburg eine Auszeit. Als er die Notfallsituation in Livs Cook up erkennt, springt er in der Küche ein.
Die Protagonisten, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere, werden facettenreich, mit ihren Ecken und Kanten, sympathisch dargestellt. Die Handlung wird mir von zu vielen Zufällen gespickt und erscheint phasenweise sehr konstruiert und vorhersehbar, aber sie ist auch emotionsvoll und turbulent. Mir hat gefallen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Marc erzählt wird, dabei erfährt man zu Beginn jeden Kapitels entweder den Kühlschrankinhalt von Marc oder eine Lebensweisheit von Sophie. Die Schauplätze werden anschaulich beschrieben und man sieht diese plastisch vor sich. Vor allem die Darstellung Mallorcas gefiel mir gut. Ebenso sieht man bei den bildhaften Beschreibungen des Essens, diese praktisch vor sich. Der lockere und humorvolle Schreibstil liest sich angenehm. Schön finde ich auch, die Rezepte am Ende zum Nachkochen.
Ich habe unterhaltsame Stunden mit dem Roman über Familie, Freundschaft, Träume und Liebe verbracht.«
  13      0        – geschrieben von isa21
Kommentar vom 29. März 2021 um 16:41 Uhr (Schulnote 2):
» Wer ist reif für die Insel? Nach ihrem humorvollen Roman "Zu wahr, um schön zu sein" legt Gabrielle Engelmann mit ihrem neuen Buch "Ich dachte schon, du fragst mich nie" nach und entführt ihre Leserinnen von ihrer Wahl-Heimat Hamburg auf Mallorca, die Lieblingsinsel der Deutschen.

Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...

Stilistisch ist das in frischen Tönen gehaltene Cover genau an den erfolgreichen Vorgänger "Zu wahr, um schön zu sein" angepasst worden. Man glaubt direkt an einem liebevoll eingedeckten Tisch auf der Terrasse einer Finca auf Mallorca zu sitzen, von der man einen traumhaften Blick auf die idyllische Landschaft genießen kann. Die Mandelbäume blühen, und ein Esel grast friedlich auf der Weide. Wer freut sich nicht über ein Glas Cava, frisch gepressten Orangensaft und köstlichen selbstgebackenen Kuchen zum Frühstück im Grünen?

Die Handlung spielt an zwei Schauplätzen, nämlich in Hamburg und auf Mallorca. Erzählt wird sie aus zwei Perspektiven. Zu Wort kommen Sophie, eine verwitwete Frau im mittleren Alter, die mit ihren fast erwachsenen Töchtern, ihrer Schwester und zwei Untermieterin unter einem Dach in einem großzügigen Haus in Hamburg lebt und ihren Lebensunterhalt mit dem Übersetzen von Belletristik verdient, und Marc, ein reicher Unternehmensberater im besten Mannesalter, der für die gehobene Küche schwärmt und sich auf Hotel und Gastronomie im oberen Preissegment auf Mallorca spezialisiert hat. Sie haben sich mit ihrer beruflichen Laufbahn arrangiert, wie man so schön sagt, aber glücklich sind sie nicht geworden. Auch ihr Privatleben ist auf der Strecke geblieben; Sophie hat den Tod ihres Mannes nicht überwunden und ein regelrechtes Küchen-Trauma entwickelt, während Marc schwer daran knabbert, dass er von seiner großen Liebe vor der geplanten Traumhochzeit sitzengelassen worden ist und seine Wünsche nach der Gründung einer eigenen Familie unerfüllt geblieben sind.

Die finanziellen Sorgen von Sophie werden häufig thematisiert, dennoch sollte man nicht vergessen, dass sie ein großes Mehrfamilienhaus in einer bevorzugten Lage in Hamburg besitzt, regelmäßige Mieteinkünfte durch die Vermietung einer separaten Einliegerwohnung an eine WG bezieht, ihre zwei heranwachsenden Töchter zu privaten Schulen schicken und die Gründung eines Pop-Up-Lokals finanziell stemmen kann. Auch Marc steht auf der Sonnenseite des Lebens, er kommt aus einem reichen Elternhaus und hat sein geerbtes Vermögen weiter ausbauen können. Mit diesen privilegierten, durchaus bodenständigen und sympathischen Menschen, die in einer kochenden Leidenschaft zueinander entbrennen, werden sich die meisten Leserinnen nicht identifizieren können.

Alles in allem hat mir diese heitere, wenn auch ziemlich unrealistische Lektüre gut gefallen. Es ist eine unterhaltsame, warmherzige Geschichte für zwischendurch, die sich um Lebensträume und Selbstverwirklichung von erwachsenen Menschen dreht und locker und leicht lesen lässt.«
  11      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 5. März 2021 um 11:49 Uhr (Schulnote 1):
» Schöner und amüsanter Liebesroman

Das Chaos ist groß. Denn Sophies Tochter Pauli hat ihren ersten Liebeskummer, ihre Schwester zieht es immer zu den falschen Männern hin und ihre Tochter Liv bricht sich ausgerechnet vor der Eröffnung ihres gemeinsamen Restaurants die Knochen. Dann ist Sophie in der Küche ausgerechnet noch ein Totalausfallt, auch wenn ihr die Familie das Allerwichtigste ist. Doch das Schicksal hat Humor und schickt underwartete Hilfe. Und Sophie muss erkennen, dass in ihrem Umfeld sich alles zum Besten wendet, doch sie ihre eigenen Wünsche viel zu lange begraben hat.
Dies ist eine turbulente Geschichte die die komische Seite der Autorin zeigt. Sophie lernt, wieder auf die Liebe zu vertrauen, was uns beim Lesen amüsiert. Doch vor allem macht die richtige Frage zur rechten Zeit gestellt, alles möglich - auch das Glück.

Meine Meinung
Ich mag Gabriella Engelmanns Bücher sehr gerne, auch wenn ich nicht alle kenne. Auch bei diesem hier habe ich mich nicht vergriffen, denn es war spannend und hat mich oft zum Lachen gebracht. In der Geschichte war ich – dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ – schnell drinnen. Konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Sophie, die nach dem Tod ihres Mannes Simon – auch wenn es schon fünf Jahre her ist – erst wieder die Liebe zulassen musste. In Liv, die sozusagen ein Proberestaurant eröffnete und ausgerechnet am Eröffnungstag stürzte und sich Bein und Hand brach. Dass sie schließlich einen Ersatzkoch gefunden haben, war ein großes Glück. In Marc, der als Koch ein Genie war, und doch diesen Beruf nicht ausübte. Und in Pauli, die ihren ersten Liebeskummer verarbeiten musste. Dieses Buch ist ein nicht unbedingt ein alltäglicher Liebesroman, aber er gefiel mir außerordentlich. Ich war gespannt, habe mich amüsiert und gelacht, war gefesselt und habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich konnte richtig in das Geschehen eintauchen und fühlte mit den Protagonisten. Dafür eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  14      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 2. März 2021 um 19:45 Uhr (Schulnote 2):
» Sophie ist Ende 40, verwitwet und Mutter von 2 Töchtern. „Familie ist das Allerwichtigste“ ist ihr Wahlspruch. Aber im Moment herrscht Chaos in ihrem Leben. Ihre jüngere Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer. Die ältere Tochter Liv mietet für 2 Monate ein Cook-up in Hamburg, um zu testen, ob ihr Konzept für ein Restaurant ankommt und die Gastronomie der richtige Beruf für sie ist.
Genau am Eröffnungstag stürzt Liv in der Küche und zieht sich mehrere Brüche zu. Sie fällt also aus und Sophie steht vor einem großen Problem, denn sie ist in der Küche ein Totalausfall.
Da bietet sich völlig unerwartete Hilfe an und dadurch verändert sich so einiges.

Der Roman beginnt ziemlich humorvoll und zeigt das trubelige Chaos in der Familie Hartmann. Neben Sophie und ihren Töchtern gibt es noch Sophies Schwester Geli, die ein Männerproblem hat und alle gemeinsam leben in einem Hausboot.
Doch Livs Unfall und ihr Ausfall stellt alle vor ein großes Problem, denn das Cook-up ist ausgebucht.

In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Marc kennen, einen erfolgreichen Unternehmensberater, der auf Mallorca lebt. Eine Panikattacke und viel Stress bringen ihn dazu, eine Auszeit in seiner Heimat Hamburg zu nehmen.
Am Eröffnungsabend des Cook-up ist er anwesend und bietet spontan seine Hilfe an, da er Hobbykoch ist und früher auch mal Koch werden sollte.

Die Kapitel werden wechselnd jeweils aus der Sicht von Sophie und Marc in der Ich-Form erzählt und sind auch jeweils mit dem aktuellen Ort versehen, so dass man genau weiß, ob man sich gerade in Hamburg oder auf Mallorca befindet.
Schnell zeichnet sich ab, dass es zwischen Sophie und Marc knistert. Aber bis sie zusammen finden, dauert es eine Weile, denn es gibt so einige Hindernisse. Beide tragen ein Päckchen mit sich herum, was in ihrer Vergangenheit liegt und damit müssen sie zurechtkommen bzw. es endlich verarbeiten. Durch die wechselnden Sichtweisen hat man viel Nähe zu den beiden und kann sich gut in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen.

Aber auch die anderen Figuren, wie Sophies Töchter und ihre Schwester tragen zur Handlung und vor allem zur Unterhaltung bei. Schwester Geli ist gefühlt in den 1970er-Jahren hängen geblieben und hat notorisches Pech, da sie ständig an die falschen Männer gerät.
Tochter Pauli mit ihrem Liebeskummer ist sehr authentisch dargestellt, nur Tochter Liv bleibt insgesamt etwas blass.

Sehr gut gefallen hat mir das Setting auf Mallorca, das in mir Reiselust geweckt hat. Gabriella Engelmann beschreibt hier besonders schöne Orte auf der Insel sehr anschaulich und detailreich. Aber auch die mallorquinische Küche findet ihren Platz und mir ist das Wasser im Mund zusammen gelaufen.
Im Anhang gibt es dazu unter anderem auch Rezepte für Mallorquinischen Mandelkuchen und Crema Catalana.

Die Geschichte weiß gut zu unterhalten, denn sie vereint so einige Themen, wie gutes Essen aus regionalen Zutaten, verlassen werden und dem Mut zum Neuanfang. Er vermittelt aber auch eine schöne Botschaft, dass man das Leben nicht mit Dingen verbringen sollte, die unglücklich machen sondern den Mut haben sollte, etwas Neues zu beginnen.

Ich habe Sophies und Marcs Geschichte gerne verfolgt, bin mit ihnen nach Mallorca gereist und habe mich auch durch die immer wieder vorkommenden humorvollen Szenen gut unterhalten gefühlt.
Insgesamt ist der Roman eine schöne Wohlfühlgeschichte für eine entspannte Auszeit!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  19      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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