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Abseits der Zeit
Verfasser: Anna Musewald (3)
Verlag: Inkpot (1)
VÖ: 13. Februar 2021
Genre: Fantasy (13545) und Romantische Literatur (23849)
Seiten: 594 (Taschenbuch-Version), 352 (Kindle-Version)
Themen: Bayern (402), Geheimnisse (4678), Neuschwanstein (9), Schlösser (390)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf dem bayerischen Schloss Neuschwanstein lebt die junge Küchenhilfe Emma ein arbeitsreiches, von strengen Regeln bestimmtes Leben. Ein Tag scheint wie der andere. Harte Strafen drohen denjenigen, die sich den Regeln widersetzen. Doch Emma hat ein schreckliches Geheimnis.

Dann kam Paul, der eine unglaubliche Wahrheit offenbarte.

Können sie zusammen den Bann brechen?
Können sie alleine über ihr eigenes Schicksal entscheiden? Oder werden sie für immer Gefangene der Zeit bleiben?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Anna Musewald für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Anna Musewald gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich atme nochmal tief durch und ziehe mich dann an.
     Heute werde ich den ersten Schritt meines neuen Lebens machen.
     Als ich ein Kind war, hatte ich beschlossen – mit der Einfachheit, die Entscheidungen kennzeichnet, wenn man fünf Jahre alt ist – dass ich ein abenteuerliches Leben führen und Pilot werden würde, um die ganze Welt zu bereisen. In den folgenden Jahren beschloss das Leben, alle meine Pläne zu ändern, während ich hilflos zusehen musste.
     Zwölf Jahre sind vergangen, vieles hat sich verändert und ich möchte kein Pilot mehr werden. Ein Plan blieb jedoch bestehen – mein Zuhause zu verlassen. Am Ende dieses Tages, wenn ich das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt habe, werde ich endlich frei sein und abhauen. Ich werde ein Haus zurücklassen, das ich nicht mehr als das meine empfinde. Ich werde von dem Mann fortgehen, den ich, wenn ich ihn zufällig in einem der Zimmer des Hauses treffe, Vater nenne.
     Ich schaue aus dem Fenster. Es hat gestern Abend wieder geschneit. Die dünnen Schneestreifen, die die nackten Birkenzweige im Garten wie weiße Weihnachtsgirlanden schmücken, reflektieren das Mondlicht auf dem gefrorenen Boden. Ich ziehe mich eilig warm an. Ich überlege, dass ich Geld für Tickets und Essen brauchen werde. Ich rechne nach, nehme den Betrag aus der mittleren Schublade meines Schreibtischs, in die mir mein Vater jeden Montag Geld für die Ausgaben der Woche legt, und stopfe es in die Hosentasche meiner Jeans.
     Ich stecke das schwere ledergebundene Buch, das ich am Abend zuvor auf meinem Schreibtisch abgelegt hatte, in meinen Rucksack. Das Buch nimmt fast den ganzen Platz ein und der Rucksack sieht aus wie ein aufgeblasener Ballon. Es bleibt nicht viel Raum für weitere Dinge. In eine der Seitentaschen meines Rucksacks stecke ich mein Handy und in die andere das Taschenmesser, das ich vor zwei Tagen gekauft habe, am Tag nach meinem Albtraum.
     Bei der Erinnerung an den düsteren Traum, welcher der Grund für mein frühes Aufstehen heute ist, fühle ich einen Schauer über meinen Rücken laufen. Diese wenigen Sekunden des Albtraums erwiesen sich als entscheidend. Ich erkannte es nicht sofort, aber in den folgenden Tagen wurde mir klar, dass eine Mauer in meinem Bewusstsein entstanden war, die mein Leben in vor und nach dieser Nacht trennt. Da ein Zurück nicht mehr in Frage kommt, muss ich mich vorwärts bewegen.
     Ich träumte, dass ich nachts plötzlich schweißgebadet aufwachte, mit einem seltsamen Gefühl von Einsamkeit und Verlust, das mich wie eine zweite Haut eng umarmte. Ich sprang aus meinem Bett, als hätte mich eine unsichtbare Hand gewaltsam an den Schultern herausgezogen.
     Ich sah mich besorgt um, ich hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte und ich vorsichtig sein musste. Ich setzte mich auf die Bettkante und versuchte mich zu beruhigen. Es war nicht einfach, mein Herz schlug immer noch schnell in meiner verschwitzten Brust und meine Hände zitterten. Ich versuchte herauszufinden, was mir passiert war und warum ich so plötzlich aufgewacht war. Zum Glück war der Raum nicht dunkel, ich war wohl bei eingeschaltetem Licht eingeschlafen. Das Licht half mir, mich zu beruhigen. Ich atmete langsamer und seufzte erleichtert, alles um mich herum nahm langsam wieder seinen gewohnten Zustand an. Sogar meine Herzschläge wurden langsamer und ruhiger. Es war nur ein böser Traum, entschied ich und erleichtert wie ich war, wollte ich mich wieder in mein Bett legen.
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