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Jedes Jahr im Juni
Verfasser: Lia Louis (1)
Verlag: Penguin (324)
VÖ: 25. Januar 2021
Genre: Romantische Literatur (23458)
Seiten: 416 (Broschierte Version), 417 (Kindle-Version)
Original: Dear Emmie Blue
Themen: Ballons (17), Geschenke (213), Veränderungen (303), Wiedersehen (1591)
Erfolge: 5 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Jedes Jahr im Juni« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (5)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Mai 2021 um 18:43 Uhr (Schulnote 3):
» Jedes JAhr im Juni

Man liest den Klappentext und hat eine gewisse Vorstellung von der Geschichte im Kopf.
So auch hier: "Jedes Jahr treffen sich die beiden am selben Ort. Jedes Jahr hat er ein ganz besonderes Geschenk für sie. Und jedes Jahr hofft Emmie aufs Neue, dass Lucas sich auch in sie verlieben wird."

Das hört sich nach einer wunderbaren Liebesgeschichte an. Ich hatte erwartet, dass beide sich genau in "diesem Jahr" treffen und alles ist plötzlich anders.
Aber weit gefehlt. Sie sehen sich über viele Jahre öfter, haben regelmäßig Kontakt und kennen sich eigentlich gut. Das wirft einen ganz anderen Blick auf die Geschichte. Da ist der Überraschungseffekt in "diesem Juni" nicht wirklich gegeben.

Eine nettes Buch, aber eben nicht das was ich erwartet hatte. Wenn man ohne die Erwartungen, die die Buchbeschreibung hervorruft, an die Geschichte herangeht, dann erscheint sie in einem anderen Licht und ist auf ihre Art lesenswert. Es ist zwar nicht alles stimmig, manche Zeitsprünge verwirrend und zuviele angeschnittene Themen, aber auf ihre Art romantisch.

Und wo ist der ROTE Ballon auf dem Buchcover?«
  10      1        – geschrieben von NikoLaus
Kommentar vom 21. März 2021 um 10:34 Uhr:
» Mit Sechzehn lässt Emmie Blue auf dem Hof ihrer Schule einen roten Luftballon steigen, der neben ihrer E-Mail-Adresse auch ein Geheimnis enthält, in der Hoffnung, dass ihn jemand findet und ihr antwortet.

Jetzt ist Emmie Blue dreißig, und ihr bester Freund Lucas, der eben jenen Ballon damals an einem Strand in Frankreich entdeckt und ihr geschrieben und sie daraufhin persönlich kennengelernt hat, bittet sie, seine Trauzeugin zu sein. Die beiden verbindet nicht nur eine innige und intensive Freundschaft, sie haben auch am selben Tag Geburtstag. Und Lucas' Eltern und sein drei Jahre älterer Bruder Eliot waren in den letzten Jahren mehr Familie für sie, als es ihre Mutter jemals sein wird. Was Lucas nicht ahnt: Emmie ist verzweifelt in ihn verliebt und hofft und wartet bislang geduldig darauf, dass er erkennt, der Richtige für sie zu sein. Nicht allein für diesen Traum hat sie ihr eigentliches Leben vernachlässigt. Sie fühlt sich winzig klein, bedauernswert, bedeutungslos, arbeitet als unterbezahlte Küchenhilfe in einem Hotel und wohnt zur Untermiete bei einer alten Dame.

Obwohl sie tief in sich drin weiß, dass sie aus hartem Holz geschnitzt ist. Und dass sie ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen muss.

Denn nicht ohne Grund sagt ihr Eliot: „… wenn du … dich stattdessen zurücklehnst und darauf wartest, dass irgendjemand – irgendetwas – sie für dich regelt, bist du irgendwie verloren.“ (Seite 103)


Lia Louis hat es mir mit ihrem Debüt "Jedes Jahr im Juni" am Anfang nicht leicht gemacht. Ihre Heldin, die von der Erfüllung der großen Liebe zu ihrem besten Freund Lucas träumt, zeigt sich allzu unsicher für eine Dreißigjährige, und die Handlung verlor sich ohne deutbare Struktur in den Gedankengängen der jungen Frau.

Doch ich bin froh, dass ich mich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen habe. Letztlich erweist sich die Geschichte von Emmie Blue auf der Suche, die aus ihrer Ich-Position heraus erzählt wird, nicht nur als bezaubernd und gefühlvoll, unbeschwert und zugleich ergreifend geschrieben, sondern ist ebenso ein mit viel Romantik, freundlichem Humor, einem Hauch Melancholie und einer maßvollen Tiefe versehendes Lehrstück darüber, dass das Leben und die Liebe nicht planbar sind und Überraschungen manchmal unerwartet, indes nicht unwillkommen eintreffen.

Emmie Blue hat in den letzten Jahren einiges meistern müssen: Ein traumatisches Erlebnis, das ihre Existenz auch nach vierzehn Jahren immer noch bestimmt. Ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Trotzdem ist sie äußerst bodenständig und zu jeder Zeit hilfsbereit, besonders wenn Lucas sie braucht. Aber sie muss ihr Selbst finden und ihren Wert erkennen und erst lernen, Dinge einzufordern und mit Enttäuschungen abzuschließen. Nur so wird der Weg frei für die Liebe und das eigene Glück.

Es macht den Reiz der Lektüre aus, Emmie dabei in der Gegenwart und während der Rückblicke in die Vergangenheit zu begleiten. Außerdem entpuppen sich all jene liebenswerten, keinesfalls fehlerlosen Charaktere, die mit Witz und Weisheit Gefährten auf die eine oder andere Art von Emmie sind und werden, als wundervoll. Jeder von ihnen – ob nun Lucas, Eliot, Rosie, Fox oder Louise – füllt eine besondere Rolle aus, die zum Gelingen einer feinsinnig und herzenswarmen Geschichte beitragen.

4,5 Sterne«
  17      0        – geschrieben von Svanvithe
 
Kommentar vom 27. Februar 2021 um 18:45 Uhr (Schulnote 2):
» Emmie Blue hat als 16-jährige bei einem Schulfest einen Luftballon mit einem Brief steigen lassen, den Lucas dann später an einem Strand in Boulogne-sur-Mer in Frankreich fand.
Zwischen den beiden hat sich eine wunderbare Freundschaft entwickelt und sie sind sozusagen Seelenverwandte.
Ein Ritual zwischen den beiden ist, sich jedes Jahr am Tag vor ihrem Geburtstag, am selben Ort zu treffen.
Da Emmie sich im Laufe der Jahre in Lucas verliebt hat, hofft sie jedes Jahr darauf, dass er die gleichen Gefühle für sie hat, denn sie hat ihm ihre Liebe nie gestanden.
Auch in diesem Jahr treffen sich die beiden am Vorabend ihres 30. Geburtstags und Lucas hat ihr eine besondere Überraschung angekündigt. Emmie rechnet damit, dass er ihr einen Antrag machen würde doch alles kommt ganz anders und Emmies Herz zerbricht.
Wird sie Lucas verlieren?

Die Geschichte beginnt mit jenem schicksalshaften Abend, an dem Emmies Träume zerplatzen.
Erst dann lernt man Emmie und Lucas näher kennen und auch die weiteren Figuren der Handlung, wie z. B. Lucas Eltern, seinen Bruder Eliot, Emmies Freunde und Arbeitskollegen sowie ihre Vermieterin.
Anfangs habe ich mich mit der Geschichte ein bisschen schwer getan, da ich keinen roten Faden entdecken konnte. Emmie versinkt in Selbstmitleid und arrangiert sich mit der aktuellen Situation. So nach und nach erfährt man mehr aus Emmies Vergangenheit, die nicht sonderlich rosig war. Als Schülerin musste sie ein schlimmes Ereignis verkraften, zu ihrer Mutter hat sie keinen guten Kontakt mehr, ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihr Freund hat sie vor einigen Jahren sitzen lassen und so blieb ihr nur die Freundschaft zu Lucas und ihren Arbeitskollegen. Sie jobbt in einem Hotel und lebt zur Untermiete im Haus einer älteren Dame, mit der sie auch einen herzlichen Kontakt hat. Aber die Dämonen ihrer Vergangenheit holen sie immer wieder ein.
Mit Lucas Bruder Eliot gab es vor Jahren ein Zerwürfnis, doch Eliot versucht nun, dieses auszuräumen und die Freundschaft zu Emmie neu zu beleben. Die einzige Konstante in Emmies Leben war immer nur die Freundschaft zu Lucas.
So hab ich Emmie mit der Zeit richtig lieb gewonnen und konnte viele ihrer Handlungen und Entscheidungen besser verstehen.

Etwas merkwürdig fand ich, dass Lucas scheinbar gar nichts von Emmies Gefühlschaos mitbekommt, obwohl die beiden sich doch so gut kennen. Eliot, der anfangs recht unscheinbar daher kam, entwickelt sich immer mehr zu einer sympathischen Figur. Eine besondere Rolle kommt auch Emmies Vermieterin zu, die mir als Figur richtig gut gefallen hat.

Die Geschichte entwickelt sich dann so ganz anders, als ich zunächst vermutet habe. Ja, sie bedient auch ein paar Klischees und hat auch ein paar kitschige Stellen aber sie ist mehr als nur eine Liebesgeschichte.
Es war spannend, Emmies Geschichte zu verfolgen, denn sie berührt auch Themen wie die Suche nach den Wurzeln, tiefe Freundschaft, Zukunftsängste und mehr.

„Jedes Jahr im Juni“ ist eine Liebesgeschichte mit schönen Botschaften, die so ganz anders war, als ich erwartet hatte und die in mir auch eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst hat.
Schöne und romantische Momente, humorvolle und auch traurige Szenen bilden eine gute Mischung und haben mich gut unterhalten!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  16      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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