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Das achte Kind
Verfasser: Alem Grabovac (1)
Verlag: Hanser (530)
VÖ: 25. Januar 2021
Genre: Gesellschaftsroman (324)
Seiten: 256 (Gebundene Version), 251 (Kindle-Version)
Themen: Babys (357), Deutschland (738), Frankfurt (272), Gastarbeiter (5), Gefängnis (584), Herkunft (131), Jugoslawien (15), Pflegefamilie (20), Väter (773)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Februar 2021 um 18:19 Uhr (Schulnote 2):
» Gastarbeiterkind
In seinem Roman “Das achte Kind” scheint der Autor Alem Grabovac die Lebensgeschichte seiner Mutter und seine eigene zu verarbeiten.
Die Mutter Smilja, geboren 1949, stammt aus äußerst armseligen Verhältnissen im sozialistischen Jugoslawien Marschall Titos. Sie träumt, wie so viele ihrer Landsleute, von einem besseren Leben in Deutschland. Dort erhält sie als Gastarbeiterin in einer Schokoladenfabrik eine Chance. Jedoch ist ihr Ehemann, ein unberechenbarer Säufer, Spieler und Ganove, unfähig ihr neugeborenes Baby zu versorgen. Da sie gezwungen ist, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, sieht sie sich gezwungen, ihr Kind bereits nach 6 Wochen in eine deutsche Pflegefamilie zu geben, in der er wohlbehütet, voller Warmherzigkeit, zunächst nur vorübergehend, dann jedoch bis zu seinem Abitur, aufwachsen kann. Diese Pflegefamilie ist Alems großes Glück, erfährt er dort doch geregelte Familienverhältnisse, Unterstützung und Sicherheit. Er wächst verortet in 2 Kulturen auf, denn jedes Wochenende verbringt er mit seiner Mutter und ihren gewalttätigen, neuen, jugoslawischen Lebensgefährten. Emir, sein Vater, ist verschwunden. Die Urlaube verbringt er mit seiner Mutter bei den sehr armen Großeltern im jetzigen Kroatien. Sein Opa hat im Zweiten Weltkrieg gegen deutsche Soldaten gekämpft. Als Heranwachsender beschäftigen ihn die Erzählungen seines deutschen Pflegevaters über die glorreichen Nazis, denn er ist auch in den 1980er Jahren immer noch überzeugter Nazi. Wie hat sich Alem unter diesen Bedingungen wohl gefühlt? Als Erwachsener, und selbst Vater, sucht er nach seinen Wurzeln, denn er erfährt von dem Leben seines erst kürzlich verstorbenen leiblichen Vaters.
Das Werk ist in kurze Kapitel aufgeteilt, und ist in einem einfachen, aber flüssigen Schreibstil verfasst. Die Charaktere entstehen plastisch vor dem inneren Auge des Lesers.
Smilja ist besonders gut gezeichnet: voller Sorge, Zuneigung und Intuition tut sie das Beste für ihr Kind: Verlässlichkeit und Nestwärme, aber auch Verinnerlichung der deutschen Kultur und eine perfekte Sprachausbildung bei Familie Behrens. Ihr ergeht es wie vielen Gastarbeiterinnen, die sich einem tradierten Frauenbild zu unterwerfen haben: harte Berufstätigkeit und alle Hausarbeit! Sie ist leider zu unsicher, um sich zu wehren!
Besonders gut hat mir gefallen, dass wichtige Teile der Geschichtsschreibung mit einfließen: 2. Weltkrieg, Balkankrieg und die gesellschaftspolitische Lage in Deutschland. Dieser Bildungsroman ist Alem Grabovac sehr gut geglückt«
  13      0        – geschrieben von Ute54
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