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Big Sky Country
Verfasser: Callan Wink (1)
Verlag: Suhrkamp (436)
VÖ: 15. Februar 2021
Genre: Gesellschaftsroman (358)
Seiten: 378 (Gebundene Version), 313 (Kindle-Version)
Original: August
Themen: Farm (209), Montana (166), Mütter (807), Natur (174)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Lesende begleiten den jungen Protagonist August während seiner ihn prägenden Jahre von einer kleinen Farm in Michigan auf eine andere ähnliche Farm in Montana.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 29. April 2021 um 9:51 Uhr:
» Als Sohn eines Farmers hat August früh erfahren, was stilles Glück bedeutet. Bei der Arbeit kommt er zu sich. Kühe melken, Heu machen, die Geräte im Schuppen reparieren. Doch seine Mutter wünscht sich schon lange etwas anderes, nicht nur für ihn. Als sich die Eltern schließlich scheiden lassen, verlässt August mit seiner Mutter die Heimat in Michigan und zieht Richtung Westen nach Montana, wo seine Mutter einen Job als Bibliothekarin in einer Kleinstadt annimmt. August lebt sich ein, er spielt Football und umgibt sich mit Jungs aus seinem Team. Ein neues Leben, eine neue Landschaft erstreckt sich nun vor ihm. Zum ersten Mal begegnet August einer majestätischen Natur, der Freiheit, der Sehnsucht. Bloß brauchen diese Geschenke, wie alles in seinem Leben, Zeit und Kraft, und als er sich einlässt auf die falschen Freunde, auf unerreichbare Frauen, droht August in den Weiten und Träumen und Widersprüchen dieses Landes verloren zu gehen.

Meine Meinung:
Leider bleibt das Buch insgesamt ziemlich farblos. So wirklich konnte mich August und seine Geschichte nicht erreichen. Leider plätschert vieles einfach nur so dahin. August selbst kommt man auch nicht so wirklich nahe. Er ist zwar immer präsent, bleibt allerdings meist ziemlich farblos. Auch die restlichen Charaktere der Familie kann ich nicht wirklich greifen. Sie haben immer mal wieder kleine Nebenrollen. Werden aber nie so wirklich greifbar.
Toll hingegen finde ich die Beschreibungen der einzelnen Schauplätze, gerade die Idylle auf der Farm wird sehr gut beschrieben. Auch diese Ruhe und Unverbrauchtheit kommt wirklich gut rüber. Leider wird sich immer wieder mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, ohne wirklich auf den Punkt zu kommen.
Insgesamt ein Buch, das sich dank des flüssigen Schreibstils gut lesen lässt, allerdings ohne jeglichen Tiefgang. Hier hätte man deutlich mehr daraus machen können.
Mein Fazit:
Leider nur 3 Sterne.«
  15      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 25. April 2021 um 12:07 Uhr (Schulnote 3):
» Die Geschichte um August und sein einfaches aber dennoch ereignisreiches Leben konnte mich begeistern. Der Schreibstil des Autoren ist einfach und somit gut lesbar. Oft erreichte er damit zugleich, dass August noch lebhafter und dessen Erlebnisse noch lebendiger und somit authentisch wirkten. Auch die anderen Protagonisten standen August in keiner Weise nach, was die Ausarbeitung ihrer Charaktere betraf. Der Autor zeigt anhand von Augusts Geschichte, dass es nicht immer viel im Leben braucht, um ein glückliches und am Ende auch erfülltes Leben zu führen. Etwas unangenehm empfand ich jedoch einige Stellen wie beispielsweise gleich zu Beginn der Handlung, als August seine ersten Dollar mit dem erschlagen von Katzen verdient. Wer also sensibel ist, sollte von dem Buch und der Handlung Abstand nehmen, zumal die Erzählung auch aufgrund einfacher Sprache gespickt mit Kraftausdrücken ist. Das Cover ergänzt nicht nur den Titel passend, sondern gleichzeitig auch die Handlung und ist daher passend.«
  9      1        – geschrieben von Bücherfuchs88
Kommentar vom 18. Februar 2021 um 18:14 Uhr (Schulnote 2):
» Landleben in der amerikanischen Provinz
In diesem Roman beschreibt Callan Wink den Weg eines amerikanischen Jungen in der ländlichen Provinz vom zwölfjährigen Jungen bis zum Erwachsenwerden. Dabei ist sein Leben als Teenager geprägt von Orientierungslosigkeit und der Unfähigkeit, genaue Entscheidungen für seine Zukunft zu treffen. Während der Pubertät ist diese Wankelmütigkeit sicherlich in gewissem Grade normal, jedoch spielen die amerikanischen Gegebenheiten eine große Rolle, das heißt, nur die Auswahl zwischen Hilfsarbeitertätigkeit oder sehr teurem Studium und die Notwendigkeit eines Autos wegen der sehr schlechten Infrastruktur, besonders auf dem Lande.
Die Sprache ist einfach und oft naturalistisch. Naturbeschreibungen nehmen einen großen Raum ein, um dem Leser die Wirkung der übermächtigen Natur, besonders in Montana, zu vermitteln. Gleich zu Anfang wird detailliert beschrieben, wie August als Kind Katzen erschlägt und vergiftet. Das zeigt uns sein raues, teilweise liebloses Leben, ohne Skrupel.
August wächst auf einer kleinen Farm in der Gegend der großen Seen auf. Schon als Kind hilft er bei vielen landwirtschaftlichen Arbeiten. Das Elternpaar hat nach einigen Jahren kaum noch Berührungspunkte, da die Mutter, aus relativ vermögenden Verhältnissen stammend und studiert, von einem anderen Leben träumt. Der Vater hat wohl als Hilfsarbeiter angefangen, und sein Leben ist von harter Arbeit geprägt. Nachdem der Vater ein Verhältnis mit einer sehr jungen Stallhilfe eingeht, lässt sich die Mutter scheiden und zieht mit August gen Norden. Sie schließt ihr Studium als Bibliothekarin ab und erhält eine gut bezahlte Arbeit in Montana.
Zerrissen zwischen der Hoffnung des Vaters, den elterlichen Hof zu übernehmen und dem Wunsch der Mutter auf ein Hochschulstudium, verdingt August sich als Handlanger in verschiedenen Jobs. Er löst sich so von dem elterlichen Druck, macht Fehler, indem er sich auf einer Ranch ausbeuten lässt und brutale Freunde findet, die ständig saufen. Besonders die frühe sexuelle Verführung durch eine Nachbarin verursacht ein Gefühlschaos. Das Ende schockiert: er verliert durch riskante Farmarbeiten 2 halbe Finger, kommt aber danach zu der Überzeugung, dass er nun doch studieren möchte. Als sein Vater daraufhin den Hof verkauft, bleibt er mit melancholischen Kindheitserinnerungen zurück.
Die Charaktere und die oft spärlichen Dialoge entsprechen dem Bild etwas hinterwäldlerischer Landbewohner, sind aber deswegen nachvollziehbar und stimmig.
Das gezeichnete Bild hat mir gut gefallen. Über die oft zu langen Naturbeschreibungen kann man hinweglesen.«
  14      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 17. Februar 2021 um 11:23 Uhr (Schulnote 1):
» Callan Winks Bildungsroman "Big Sky Country" ist eine leicht lesbare, leise, aber trotzdem unterhaltsame Geschichte mit einem sympathischen Protagonisten, schönen Wortbildern und vielen Nebeninformationen beispielsweise über Gruppen wie die Amish People und die Hutterer und hat mir ausnehmend gut gefallen.
Das mich ansprechende Cover passt sehr gut zum erzählten Geschehen.
Protagonist ist August, den wir zunächst auf der kleinen elterlichen Farm treffen, wo er mit der aus wohlhabendem Hause stammenden Mutter und dem aus ärmlicheren Verhältnissen kommenden Vater lebt. Der "Standesunterschied" war von Anfang der Beziehung an schwierig, die Mutter wohnte auch bereits in einem Nebenhaus, obwohl die äußere Form und der freundlich-höfliche Umgang miteinander gewahrt blieb, so dass "Augie" eine weitgehend unbelastete Jugend verleben konnte. Als der Vater dann jedoch mit der jungen Farmarbeitsaushilfe Lisa ein sexuelles Verhältnis beginnt, kommt es zur Trennung des Ehepaares und die Mutter verlässt mit ihrem Sohn das Haus.
Beide ziehen weit weg und Augie besucht den Vater, der inzwischen fest mit Lisa zusammen lebt, nur selten. Dafür sammelt er mit der neuen Nachbarin erste sexuelle Erfahrungen.
Schließlich begleiten wir ihn auch noch auf eine abgelegene kleine Farm nahe Billings, Montana/USA, wo er gänzlich zum Erwachsenen wird.«
  13      0        – geschrieben von victory
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