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Leicht wie meine Seele
Verfasser: Annette Oppenlander (4)
Verlag: Eigenverlag (19476)
VÖ: 12. Februar 2021
Genre: Jugendliteratur (7554)
Seiten: 137 (Taschenbuch-Version), 122 (Kindle-Version)
Themen: 1945 (44), Bayern (396), Gefangenschaft (540), Zweiter Weltkrieg (539)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Mai 2021 um 20:08 Uhr (Schulnote 1):
» Es war im Oktober 2019 als Marta auf ihr Auto wartete. Sie saß in einer Werkstatt und neben ihr nahm ein älterer Herr Platz. Die beiden kamen ins Gespräch und sie hörte Dinge, die sie kaum glauben konnte. Der Senior erzählte ihr Erlebnisse aus seiner Vergangenheit, die er vorher noch keinem Menschen mitteilen konnte. Dass die Frau eine gute Bekannte von Frau Oppenlander ist, das kann eigentlich kein Zufall sein. Die nahm das schwierige Thema sofort auf und schuf eine Novelle, die viel Aufmerksamkeit verdient. Auch wenn sie nicht leicht zu lesen ist. Der ältere Mann erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg Dinge, die kaum jemandem bekannt sein dürften.

Schon während des Lesens hatte ich Tränen in den Augen und musste das Buch immer wieder weglegen. Der Junge namens Gero musste so viel Schreckliches erleiden und niemand half ihm. Im Gegenteil. Wurde er doch bereits während des Krieges auf die unbedingte Nachfolge und Verehrung Hitlers gedrillt. Die Amerikaner nahmen alleine diese Tatsache des Drillens zum Anlass, dass sie die armen Jungen in Lagern zusammenpferchten. Frei nach dem Motto: „Die Kleinen haben wir, die Großen lassen wir laufen.“ Das ist es, was mich an dieser Novelle so erschütterte. Sie ist wahr und beruht auf Fakten.

Nicht nur ich war von dem schmalen Buch beeindruckt. Da ich es wichtig finde, dass auch unsere Kinder erfahren müssen, was damals geschah, gab ich es unserem 12jährigen Enkel zum Durcharbeiten. Nein, er sollte es keineswegs alleine lesen, sondern gemeinsam mit meiner Tochter. Warum ich das machte? In seiner Klasse sind Jungen, die von ihren Eltern quer durch Deutschland zu Demonstrationen von Rechten gefahren werden. Auch Mutter und Sohn waren erschüttert und ich hoffe sehr, dass der Junge sich niemals den kruden Gedankengängen Rechter Gesinnung anschließt.«
  7      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 11. März 2021 um 17:08 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Stück Zeitgeschichte

Die Autorin Annette Oppenlander, erzählt in ihrem neuen Roman „Leicht wie meine Seele“, eine berührende Novelle nach einer wahren Begebenheit.

Inhalt:
Inspiriert von der ergreifenden, wahren Geschichte eines deutschen Teenagers, der Ende des Zweiten Weltkriegs in amerikanische Gefangenschaft gerät. Trotz des schockierenden Elends, mit dem er konfrontiert wird, erfährt er auch Menschlichkeit, Mut und Liebe – »Leicht wie meine Seele« ist eine Hommage an den Triumph der Hoffnung.

Herten, Oktober 2019: Im Warteraum einer Autowerkstatt sitzt ein älterer Herr neben einer Frau. Sie kommen ins Gespräch … über den Zweiten Weltkrieg, als er ein Jugendlicher war. Er erzählt ihr eine Geschichte, die er noch nie erzählt hat – seine eigene.

Bayern, April 1945: Der fünfzehnjährige Artur und seine Klassenkameraden leben seit zwei Jahren in einem KLV-Lager. Weit fort von zu Hause und alliierten Bomben verbringen sie ihre Tage mit Unterricht, Wanderungen und Kriegsspielen. Jeden Moment wird der Krieg vorbei sein – so erzählt man es ihnen – und sie werden endlich heimkehren können, in ein siegreiches Deutschland.

Stattdessen marschiert am 30. April 1945 die US-Armee ins Lager. Artur und seine Kameraden werden verhaftet und in das gerade befreite Vernichtungslager Dachau transportiert. Alles, woran sie geglaubt haben, stellt sich als falsch heraus. Sie wurden belogen – nicht nur hat Deutschland den Krieg verloren, Hitler und seine Helfer haben unmenschliche Verbrechen begangen. Aber Gefangene zu sein ist nur der Anfang ihrer Tortur …

Meine Meinung:
Mit der Verhaftung von Artur und seinen Klassenkameraden, beginnt erst für sie der Schrecken des Krieges. Sie werden von den Amerikanern ins ehemalige Konzentrationslager Dachau gebracht und das erste was sie sehen, sind die Leichenberge von Menschen, nein eher Skelette. Artur und seine Klassenkameraden sind tief erschüttert als ihnen auch noch gesagt wird, dass dies Hitler und die Deutschen zu verantworten haben. Langsam beginnen sie zu begreifen, was passiert ist und was auf sie zukommt, obwohl sie selbst zu Kriegsopfern wurden..

Bedrückend ist die Stimmung in Dachau und Artur muss dort an seine Grenzen gehen. Zuerst wurde er zum Ausheben von Gruben für die Leichen eingesetzt und zwar so lange, bis seine Hände nur noch rohes Fleisch waren. Aus Mitleid oder was auch immer, wurde er ärztlich versorgt und dann als Krankenpfleger eingesetzt. Äußerst berührend schildert die Autorin, Arturs Zeit als Krankenpfleger und vor allem seine genauen Aufgaben, die er dabei zu bewältigen hatte.

Fazit:
Die Geschichte von Artur hat mich sehr berührt und manchmal auch unheimlich schockiert. Schade, dass die Novelle so kurz ist, denn von einigen Protagonisten, hätte ich gerne noch gelesen, wie es mit deren Leben weiterging. Diese Zeilen werden lange bei mir nachwirken.
Von mir eine klare Leseempfehlung!«
  9      0        – geschrieben von Luise
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