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Ein Fall für Joost Kramer 10 - Blutige Seedüne
Verfasser: Dörte Jensen (25)
Verlag: Klarant (725)
VÖ: 12. Februar 2021
Genre: Kriminalroman (8214)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 163 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (4562), Inseln (1896), Kommissare (2251), Leichen (2270), Lügen (1142), Ostfriesland (613)
Reihe: Ein Fall für Joost Kramer (10)
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Ein mysteriöser Leichenfund in den Seedünen schockt die Ostfriesische Insel Juist. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Mordopfer um ein Mitglied der »Flammenengel«, die gerade auf Juist die »Feuertage« veranstalten. Das ungewöhnliche Urlaubsangebot steht unter dem Motto der Rückbesinnung auf die Natur und setzt dabei auf die reinigende Kraft des Feuers. Kommissar Joost Kramer begibt sich bei seinen Ermittlungen in ein Labyrinth aus Lügen und Geheimnissen. Die Jagd nach dem Mörder wird umso komplizierter, denn zu allem Überfluss nimmt auch Joosts Freundin Ricarda an den ostfriesischen Feuertagen teil. Sind auch Ricarda und ihre ebenfalls bei den Feuertagen anwesenden Freundinnen Wiebke und Henrike in Gefahr? Gab es Streitigkeiten innerhalb der Flammenengel oder stecken Gegner der Gruppe hinter der Tat? Joost Kramer stößt auf Hintergründe, die selbst den erfahrenen Kommissar erstaunt zurücklassen...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dörte Jensen gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Übergabe um Mitternacht in der Augustendüne


Grabowski legte das Mobiltelefon auf den Tisch zurück und sah auf die Uhr. Bis zu dem Treffen blieben ihm keine zwanzig Minuten mehr. Das war mal wieder typisch – nachdem er stundenlang auf eine Nachricht gewartet hatte, musste plötzlich alles ganz schnell gehen.
     Missmutig warf er einen Blick auf die fast leere Flasche, stand auf und zog sich einen schwarzen Kapuzenpullover an. Dann setzte er sich die Schirmmütze mit dem Töwerland-Schriftzug auf den Kopf, griff nach den Smartphones, den Datenträgern und dem Umschlag, die er aus dem Zimmer des Philosophen entwendet hatte, und verließ sein Boot. Mit gesenktem Kopf eilte er über die Steganlage. Glücklicherweise saßen nur noch wenige Skipper in der Plicht ihrer Boote und genossen die laue Sommernacht. Sollte einer von ihnen auf Grabowski aufmerksam werden, würde er nur einen gesichtslosen Schatten sehen.
     Fünf Minuten nach der vereinbarten Zeit erreichte er den Treffpunkt. Grabowski stützte die Hände auf die Oberschenkel und rang nach Atem. Das Blut rauschte in seinen Ohren wie ein Orkan. An diesem Tag war er so viel gelaufen wie im gesamten letzten Jahr. Nach einer kurzen Verschnaufpause sah er sich um. Niemand war zu sehen.
     Er zog sein Smartphone aus der Hosentasche und warf einen Blick auf das Display, das ihm aber keine neue Nachricht anzeigte. War etwas geschehen?
     Als Grabowski einen etwa daumengroßen Schatten bemerkte, der rasch näher kam, ging er ihm entgegen. Mit der Übergabe seiner Beute hatte er den Auftrag erledigt und war um zwanzigtausend Euro reicher – von denen die Steuer nichts erfahren würde, weil das Geld bar ausbezahlt werden sollte.
     Die Erleichterung schien ihm Flügel zu verleihen und er eilte der Gestalt entgegen, die mit jedem Schritt etwas größer wurde – bis Grabowski sie erkannte.
     Einen grauenvollen Augenblick lang war er wie erstarrt, dann schrie er auf und rannte los. Hinter sich hörte er die Schritte des Verfolgers, die schnell näher kamen. Grabowski schrie um Hilfe und zwang sich zu noch größerer Anstrengung, aber sein Körper war solche Strapazen nicht gewohnt. Zudem hatte er für eine Verfolgungsjagd eindeutig zu viel getrunken. Er war schließlich nur ein Schnüffler und kein durchtrainierter Sportler.
     Grabowski bekam einen Stoß in den Rücken und stolperte – konnte im letzten Moment aber einen Sturz verhindern. Hinter dem letzten Dünenabschnitt lag die Nordsee.
     Wenn er es bis dahin schaffte, konnte er ...
     Ein weiterer Stoß ließ ihn erneut straucheln und dieses Mal fiel er der Länge nach hin. Auch wenn Grabowski die Arme ausstreckte, um einen Sturz abzufangen, konnte er keinesfalls verhindern, dass er mit dem Gesicht voran im Sand landete, der in seinen Mund drang und die Nasenlöcher verstopfte.
     Er rappelte sich auf und wollte weiterlaufen, aber eine Hand umfasste sein linkes Fußgelenk und zog das Bein ruckartig nach hinten. Grabowski landete erneut mit dem Gesicht im Sand.
     Sekundenbruchteile später drückte sich ein Knie schmerzhaft in seinen Rücken.
     Als der Angreifer sein Gewicht darauf verlagerte, versuchte Grabowski sich zur Seite zu drehen, aber dazu fehlte ihm die Kraft.
     »Du entkommst mir nicht«, flüsterte eine Stimme in sein Ohr. Dann griff eine Hand unter sein Kinn und hob seinen Kopf aus dem Sand. »Wo sind die gestohlenen Sachen?«
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