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Inspektor Fonseca 3 - Die Mauern von Porto
Verfasser: Mario Lima (3)
Verlag: Heyne (3039)
VÖ: 8. Februar 2021
Genre: Kriminalroman (8498)
Seiten: 368 (Broschierte Version), 369 (Kindle-Version)
Themen: Brand (203), Inspektor (255), Mordkommission (203), Porto (4), Portugal (69), Schuld (721), Skelette (124)
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Reihe: Inspektor Fonseca (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Inspektor Fonseca ermittelt wieder im schönen Porto, diesmal im ältesten Teil der Stadt, wo ein Verbrechen aus der Vergangenheit ans Licht kommt. In einem leer stehenden Haus werden zwei eingemauerte Skelette entdeckt ein Fund, der für Aufruhr sorgt und ungeahnte Folgen hat. Für Fonseca und sein Team wird es wieder ein Fall, der ihnen alles abverlangt. Denn auch ein Cold Case hat in Portugal seine ganz speziellen Tücken.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mario Lima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mario Lima gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wahrscheinlich war es wieder ein Kabelbrand«, sagte der Feuerwehrmann. »Die Leitungen in diesen Häusern sind ja alle uralt und zusammengeflickt. Ein Wunder, dass da nicht mehr passiert.« Er schüttelte den Kopf. »Und dann versuchen Sie mal, an den Brandherd ranzukommen. Bei den Straßen hier! Die meisten sind so schmal, dass der Löschzug nicht hineinfahren kann. Dann heißt es Schläuche abrollen und zu Fuß weiterlaufen. Und die Leute stehen da rum und schimpfen, weil es ihnen nicht schnell genug geht.«
     »Kann ich mir vorstellen.« »So, da wären wir. Das da ist die Wand.« Carlos trat näher. Dass die Wand hier nicht hingehörte, erkannte er mit einem Blick. Grob aus Ziegelsteinen gemauert und unverputzt, trennte sie den vorderen Teil der Dachschräge vollständig ab. Es gab keinerlei Zugang zu dem Raum dahinter.
     Der Feuerwehrmann legte den Kopf in den Nacken. »Sie sehen ja ... Das ganze Dach sieht aus, als ob es nur noch vom Taubendreck zusammengehalten wird. Kann sein, dass es ohne die Wand einfach einstürzen würde.«
     »Tja, und gut sieht die auch nicht aus, das stimmt schon.« Carlos nahm seinen Autoschlüssel aus der Tasche und kratzte damit an einer Mauerfuge. Der Mörtel zerbröselte sofort zu Sand. »Falsches Mischungsverhältnis. Also, ein großer Maurermeister war das nicht.« Er trat einen Schritt zurück. »Sehen Sie sich die Stoßfugen an: mal hier, mal da, wie es gerade so kommt. Der wusste wohl selber nicht, was für ein Mauerverband das werden sollte. Ein Wunder, dass das Ding überhaupt noch steht.«
     »Das ist eben die Frage: Was passiert, wenn wir da mit dem Vorschlaghammer rangehen?«
     »Wenn ich das wüsste. Warten Sie ...« Carlos zückte sein Telefon, suchte nach einer Nummer. »Ist natürlich schwierig heute, am Sonntag. Mal sehen, was sich machen lässt.«
     Es dauerte etwas sie warteten unten vor dem Haus , aber dann kam tatsächlich, laut rumpelnd und scheppernd, ein alter Pritschenwagen in die Straße gefahren und hielt an derselben Ecke, an der auch die Feuerwehr steckengeblieben war. Zwei Männer in Overalls zogen ein paar Metallrohre vo der Ladefläche, nahmen sie auf die Schultern und gingen zu Fuß weiter. Wenig später war der Dachstuhl mit Baustützen gesichert, und die beiden fingen an, die ersten Ziegel aus der Wand zu klopfen.
     Als das Loch schon fast groß genug war, um gebückt hindurchzusteigen, stürzte doch noch ein Teil der Wand ein. Alles stand plötzlich hustend und die Augen kneifend in einer Staubwolke.
     Carlos untersuchte gerade die stehen gebliebenen Mauerreste, als einer der Feuerwehrmänner laut »Puta que o pariu!« rief. »Seht euch das an ...!«
     »Moment! Alle zurückbleiben!« Die beiden Schutzpolizisten drängten sich nach vorn. Zwischen den umherliegenden Trümmern traten sie behutsam und mit eingezogenen Köpfen ein, zwei Schritte in den schmalen Raum, der hell und offen vor ihnen lag. Von dem Dach darüber waren nur verkohlte Sparren übrig.
     Auf dem Boden lag ein Haufen schwarzer Plastikplanen, und darunter ragte etwas Helles hervor. Es waren Knochen. Ein Fuß. Ein skelettierter menschlicher Fuß.
     Die Polizisten warfen ein paar Dachschindeln zur Seite, die auf den Haufen gefallen waren, dann hoben sie langsam, jeder an einem Ende, die Plane an. Pfützen von Löschwasser hatten sich darauf gehalten, die sie erst seitlich abfließen ließen.
     Der zweite Fuß kam zum Vorschein, dann die Beinknochen. Nur das Rascheln der Plane war zu hören, sonst nichts. Dann erhob sich ein Raunen. »Meu Deus!«
     Zwei weitere Knochenfüße waren erschienen. An diesen hingen noch Reste von Schuhen.
     »Vorsichtig! Langsam ...« Die Polizisten zogen die Plane jetzt ganz weg. Einen Moment lang standen sie alle sprachlos da. Mehrere der Männer bekreuzigten sich.
     Vor ihnen lagen zwei menschliche Skelette, das eine wie im Arm des anderen.
     Einer der Polizisten sagte schließlich: »Ich frage mal in der Zentrale nach, was wir machen sollen.« »Rufen Sie lieber gleich die PJ«, sagte Carlos. »Und jetzt sollten wir alle rausgehen und hier nichts mehr anfassen.«
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