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Karin Schneider 3 - Zicke, Zacke, tot (Neubearbeitung von "Karpfhamer Katz")
Verfasser: Ingrid Werner (5)
Verlag: Books on Demand (3617) und Emons (418)
VÖ: 20. August 2014
Genre: Kriminalroman (8219)
Seiten: 340 (Taschenbuch-Version), 320 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 313 (Kindle-Version)
Themen: Erpressung (312), Intrigen (1288), Mord (6379), Volksfest (15)
Reihe: Karin Schneider (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Karin Schneider 3 - Zicke, Zacke, tot (Neubearbeitung von "Karpfhamer Katz")« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. April 2021 um 17:20 Uhr (Schulnote 2):
» „Zicke, Zacke, tot“ von Ingrid Werner habe ich als ebook mit 261 Seiten gelesen. Es ist der 3. Fall für die Hobbydetektivin Karin Schneider.
Jedes Jahr im Spätsommer findet das Karpfhamer-Volksfest in Niederbayern statt. Und wie in jedem Jahr versprüht Rosi Reitmeier ihren Charme am Gartenzaun ihres Grundstückes an die vorbeipilgernden Festgäste. Am nächsten Tag erhält Karin von ihrer durchgeknallten Patientin Rosi einen Abschiedsbrief. Doch sie glaubt nicht, dass sie sich umbringen wollte. Und schon steckt sie in einem neuen Fall und beginnt ihre Ermittlungen. Rosie hat mit ihrem bösartigen Mundwerk einige Mitmenschen ganz schön denunziert und verärgert. Schon diese hätten ein Motiv, sie zum Schweigen zu bringen. Erst recht einige Betreiber der Festzelte auf dem Volksfest. Der Luftballonverkäufer Max ist Karin bei der Aufklärung sehr behilflich. Ebenso der sehr gutaussehende Brauereibesitzer Georg, bei dem Karin die Schmetterlinge in ihrem Bauch fühlt. Motive und Verdächtige finden sie so einige.

Das Buch ist recht amüsant mit dem oft bayrischen Dialekt, der aber gut zu verstehen ist. Rosi’s Hasstiraden sind dabei herausragend. Die Geschichte ist gut und mit viel Humor geschrieben. Die bayrische Mentalität ist gut dargestellt, vor allem bei Fluchen und Raufen. Die Festzeltatmosphäre kann man direkt spüren, viel Bier, viel Musik und Gebalze. Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Karin ist zwar Psychotherapeutin, aber von ihrer Arbeit bekommt man nichts mit. Im Gegenteil, sie reagiert meiner Meinung nach sehr unpsychologisch. Manchmal geht sie die Dinge sehr naiv und direkt an und ist auch etwas nervig mit ihrer Neugier. Im Laufe der Geschichte geht sie mir tierisch auf den Geist. Sie reagiert oft unangemessen, wenn andere nicht so springen, wie sie das will und wird beleidigend. Kein Wunder, dass die Polizei sie nicht ernst nimmt, wenn sie ständig mit neuen Verdächtigen kommt.
Es gibt immer neue Wendungen und Verdächtige und ich hatte bis gegen Ende keine Ahnung, wer was und warum verbrochen hat.
Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht. Das Buch hat mich erweitert, traurig gemacht und zum Miträtseln angeregt.

Das Cover mit dem typischen Riesenrad, was zu jedem Volksfest gehört, gefällt mir sehr.«
  14      0        – geschrieben von Anett Heincke
Kommentar vom 11. Februar 2021 um 10:23 Uhr (Schulnote 5):
» Regionalkrimi
Die Geschichte dreht sich um die Heilpraktikerin Karin Schneider, die „nebenberuflich“ als Hobbyermittlerin unterwegs ist und rund um das Karpfhamer Volksfest ermittelt.
Die Protagonisten werden bildhaft, aber zum großen Teil wenig authentisch, dargestellt. Vor allem Karin Schneider fand ich mit ihrer naiven, unkritischen Art und dem vielen lapidarem Gerede nervend und unsympathisch. Die Handlung fand ich zum Teil verwirrend und chaotisch. Des Weiteren fehlte mir neben jeglicher Spannung. Die Beschreibungen der Region sind bildhaft. Der Schreibstil ist meist flüssig, aber phasenweise auch sehr langatmig.«
  8      1        – geschrieben von isa21
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