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TASCHENBUCH
 
Die Tage, an denen Dornröschen schlief
Verfasser: Svea Lundberg (30)
Verlag: Eigenverlag (21487)
VÖ: 2. Februar 2021
Genre: Jugendliteratur (8039) und Romantische Literatur (25578)
Seiten: 481
Themen: Bodensee (98), Camp (128), Ferien (421), Homosexualität (2860)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der langersehnte Segelurlaub an der Côte d’Azur fällt aus. Stattdessen findet sich Noël in einem Feriencamp am Bodensee wieder – in einem Tretboot. Zu allem Überfluss kann Noël nicht mal richtig schlecht gelaunt sein, denn da ist dieser Matti, der mit seinem strahlenden Lächeln und dem Leuchten in seinen Augen einfach alle um ihn herum fröhlich zu machen scheint.
Bei Wasserski, Geocaching und Lagerfeuer kommen sich die beiden Jungs näher und schnell ist für beide klar: Sie müssen sich nach den Sommerferien unbedingt wiedersehen.
Doch dann reißt der Kontakt zu Matti plötzlich grundlos ab. Noël ist sich sicher: Da muss irgendetwas passiert sein! Aber wie soll er das herausfinden, wenn mehrere hundert Kilometer zwischen ihnen liegen und seine Gefühle für Matti vor seinen Eltern und Freunden ein Geheimnis sind?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Svea Lundberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Svea Lundberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

»Weißt du«, setzte Matti hinzu und lenkte damit meine Aufmerksamkeit sofort wieder auf ihn zurück, »es ist irgendwie witzig: Nini verliebt sich in jedem Sommercamp. Wirklich in jedem. Ich hätte allerdings eher auf Marco getippt, der ist mehr ihr Typ.«
     »Was ist denn ihr Typ?«, hakte ich nach, auch wenn es mich nicht so wirklich interessierte.
     »Groß, sportlich, dunkle Haare. So Südländer eben.«
     Noch einmal huschte mein Blick zu den Turteltäubchen hinüber. Zu Lukas, der zwar groß und schlank, aber nicht besonders muskulös und vor allem strohblond war. Na ja, musste Nilaja ja selbst wissen ...
     »Und du?« Abrupt wandte ich mich wieder an Matti. Hatte ich das gerade wirklich gefragt? Anscheinend, denn schon purzelten weitere Worte aus meinem Mund: »Was ist dein Typ?«
     Kurz meinte ich, der entspannte Ausdruck um seinen Mund würde sich etwas verhärten, doch dann schlich sich ein feines Schmunzeln auf seine Lippen. Na ja, hey, wir waren Jungs, da konnte man so was ja mal unverfänglich fragen. Auch wenn mir nicht so ganz klar war, was ich mir von seiner Antwort erhoffte. Festzustellen, dass es kein Mädchen im Camp gab, das seinen Vorstellungen entsprach?
     »Ich hab nicht so wirklich einen festen Typ. Aber gerade im Moment gefällt mir schlank, mit nicht zu vielen Muskeln ganz gut.«
     Irritiert blinzelte ich aufs Wasser hinaus. Was war das denn für eine Beschreibung? Wer suchte denn schon nach muskulösen Mädchen?
     »Dunkelblond finde ich ganz schön«, fuhr Matti fort, etwas leiser als zuvor, »und seit Neuestem mag ich Seitenscheitel.«
     Bitte? Und vorher? Nur Mittelscheitel mit Pony? Oder lieber ohne Pony? Ganz schön differenzierte Vorstellungen.
     »Kleine Sommersprossen auf der Nase finde ich niedlich.«
     Baaah, Sommersprossen mochte ich nicht, am allerwenigsten meine eigenen. Zum Glück waren die wirklich nur bei extremer Sonne gut zu sehen.
     Matti flüsterte nur noch, sodass ich mich richtig anstrengen musste, ihn zu verstehen. Ich wandte mich ihm direkt zu, unsere Blicke trafen sich durch die Sonnenbrillengläser hindurch.
     »Und wenn ich mich richtig erinnere«, wisperte er, »sind seine Augen grünbraun. Bin mir aber gerade nicht sicher, wegen der ...«
     Kichernd unterbrach ich ihn: »Witzig, das könnte ich sein, nur dass ...« Die Worte blieben mir im Hals stecken. Binnen einer Sekunde begann mein Herz zu rasen, pochte blöde in meinen Ohren. Ohren, die sich ganz offensichtlich verhört hatten.
     Seine Augen .. Seine Augen sind grünbraun. Seine ... seine ...
     Ich zuckte zurück, nur um im nächsten Moment regelrecht zu erstarren, als Matti vorsichtig an den Bügel meiner Sonnenbrille griff und sie mir von der Nase und hoch auf die Stirn schob. Ich musste blinzeln, das Sonnenlicht stach zu grell in meinen Augen.
     »Lass mal offen.« Noch immer flüsterte Matti nur. Ich verstand jedes Wort und begriff doch nichts davon.
     Ich sah ihn an. Und er sah mich an. Er mit Sonnenbrille, ich nun ohne. Seine Augen waren braun. Bernsteinbraun. Leuchtend. Schön. Das wusste ich auch, ohne noch einmal nachzusehen.
     »Grünbraun«, murmelte Matti und zog seine Hand zurück. Meine Sonnenbrille jedoch blieb, wo sie war. »Aber mit etwas mehr Grün als Braun.«
     Dann sagte er nichts mehr und ich konnte auch nichts mehr sagen. Konnte ihn nur anstarren und atemlos dabei zusehen, wie er sich ebenfalls die Sonnenbrille nach oben schob.
     Erneut fanden sich unsere Blicke. Ohne störendes, getöntes Glas dazwischen.
     »Heißt ... heißt das, du ...?« Ich brachte den Satz nicht zu Ende. Eigentlich brachte ich ja nicht mal sinnvolle Worte heraus. Aus dem Augenwinkel nahm ich Mattis zaghaftes Lächeln wahr, war jedoch im selben Moment viel zu beschäftigt damit, ihm in die Augen zu sehen und sein Gesagtes irgendwie in meinem Kopf zu einem Sinn zurechtzulegen.
     »Das heißt, dass ich nicht auf Mädchen stehe, sondern auf Jungs. Und einer gefällt mir besonders gut und ich bete gerade und sterbe innerlich tausend Tode, dass er mir nicht gleich sagt, dass ich ein Riesentrottel bin und mich getäuscht habe, was ihn und seine ... Signale angeht.«
     Signale? Oh, wow, ich hatte offensichtlich gar nichts begriffen. Bisher nicht – und jetzt?
     »Du ...«, ich hauchte das Wort regelrecht, versuchte es erneut: »Du ... stehst auf mich?«
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