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Die Frau vom Strand
Verfasser: Petra Johann (4)
Verlag: Aufbau (827) und Rütten & Loening (152)
VÖ: 1. Februar 2021
Genre: Thriller (7048)
Seiten: 470
Themen: Begegnungen (3066), Entscheidungen (1957), Frauen (849), Lügen (1156), Ostsee (253), Strand (215), Suche (1210), Verschwinden (2090)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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auf Basis von drei Bloggern
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Errechnet auf Basis von 7 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Frau vom Strand« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. März 2021 um 13:29 Uhr (Schulnote 3):
» Kann man lesen

Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und ihrer kleinen Tochter in einem kleinen Ort an der Ostsee. Da Lucy unter der Woche beruflich die meiste Zeit in Hamburg verbringt, ist Rebecca etwas einsam. Als sie dann am Strand Julia kennenlernt, eine junge Frau, die ihren Urlaub an der Ostsee verbringt, freunden sich die beiden schnell an. Als Rebecca Julia aber am Wochenende zu einem gemeinsamen Essen mit Lucy und Freunden aus Hamburg einlädt, erscheint Julia nicht. Sie meldet sich auch nicht mehr, was Rebecca so in Unruhe versetzt, dass sie sich auf die Suche nach Julia macht. Doch in ihrer angeblichen Unterkunft ist ihr Name unbekannt. Allmählich dämmert Rebecca, dass Julia sie in vielem belogen hat und dass die Zufallsbekanntschaft am Strand wohl gar kein Zufall war.
Dem Leser wird durch Lucys Reaktion auf Rebeccas Erzählungen von Julia auch nach und nach bewusst, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Die zu Beginn so perfekte Fassade des harmonischen und idyllischen Lebens von Rebecca und ihrer kleinen Familie bekommt immer mehr Risse. Als dann Lucy tot am Strand aufgefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall oder womöglich Suizid aus. Doch Rebecca ist mitsamt ihrer kleinen Tochter verschwunden, Lucys Firmenkollegen reagieren merkwürdig…..
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass der Leser nur häppchenweise erfährt, was tatsächlich passiert ist und wer warum wie gehandelt hat. Dadurch ist der Spannungsbogen gut angelegt und bleibt bis zum Schluss erhalten. Allerdings erscheinen mir die Figuren teilweise zu klischeehaft und zu wenig authentisch. Mit den Ermittlungen sind die Kriminalpolizistin Edda Timm und ihr Team betraut. Edda wirkt zunächst sehr souverän, beißt sich an dem Fall fest und gibt sich mit der Unfall- oder Suizid-Theorie auch nicht zufrieden, sondern geht hartnäckig anderen Spuren nach. Allerdings hat sie dafür auch private Motive, da ihr Leben eigentlich nur aus ihrer Arbeit besteht. Sie wäre eine interessante Figur, die für meinen Geschmack etwas mehr Raum bekommen könnte. Ihre Art der Vergangenheitsbewältigung fand ich dagegen unnötig für die Handlung und eher etwas aufgesetzt.
Alles in allem ist ,,Die Frau vom Strand“ ein unterhaltsamer Krimi, der mich aber nicht nachhaltig beeindrucken konnte.«
  12      1        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 18. März 2021 um 16:17 Uhr:
» Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und ihrer kleinen, fünf Monate alten Tochter Greta seit einiger Zeit im beschaulichen Küstenort Rerik.
Becca fühlt sich in dem Ort sehr wohl, gerade weil sie nach einem Schicksalsschlag dort die Ruhe und Abgeschiedenheit findet, die sie braucht. Lucy arbeitet nach wie vor noch in Hamburg und pendelt daher zwischen Arbeitsstelle und aktuellem Wohnort. Rebecca ist glücklich, sie genießt ihre Spaziergänge mit der kleinen Greta, aber ist manchmal doch recht einsam.

Eines Morgens läuft ihr dann sprichwörtlich eine fremde Frau in die Arme, aber recht schnell fasst Rebecca das erste Vertrauen und hilft der Frau aus einer misslichen Lage.
Die beiden Frauen freunden sich daraufhin an, und Becca merkt auch dadurch, wie sehr ihr eine Freundin oder eben auch Kontakt gefehlt hat.
Sie trifft sich nun eine Woche lang täglich mit Julia und lädt sie anschließend zum Abendessen ein, allerdings taucht Julia dort nicht auf.

Ich bin mit Rebecca am Anfang gar nicht warm geworden, gerade ihre Reaktion, nachdem ihre „beste Freundin Julia“ nicht zum Abendessen erschienen ist, fand ich übertrieben und befremdlich. Ebenso ihre hartnäckige und schon verzweifelte Suche nach ihr, nachdem Julia auch per Telefon nicht zu erreichen ist. Je mehr ich jedoch von Rebecca und ihren Kämpfen mitbekommen habe, desto mehr konnte ich sie aber verstehen.
Becca begreift nun langsam, dass Julia wohl absichtlich ihre Nähe gesucht hat und obwohl sie immer noch schwankt und es nicht so recht glauben kann und will, ist sie fest entschlossen herauszufinden was dahinterstecken mag. Kurz nach einer Entdeckung passiert allerdings ein Unglück und die Geschichte nimmt eine Wendung…

Ich fand das unheimlich spannend! Auch wenn der Prolog schon auf etwas hingedeutet hat, wusste ich lange Zeit nicht, was wirklich passiert war. Edda Timm, die die Ermittlungen übernimmt und deren Auftreten und Verhalten zunächst für mich sehr ungewöhnlich war, hat mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen. Ich konnte mir Rebecca und Edda regelrecht im Wortgefecht vorstellen, das fand ich toll! Und als ich dann noch von Sebastian erfahren habe, habe ich Eddas Verhalten noch mal in einem ganz anderen Licht gesehen.
Die Ermittlungen in Lucys Firma haben mir auch gefallen, ich konnte mir von Lucys besten Freund Finn, dessen Frau und Lucy selber ein schönes und besseres Bild machen. Ebenso aufschlussreich und interessant fand ich die Ermittlungen innerhalb Beccas Familie.

Trotzdem habe ich nicht mit dem Paukenschlag gerechnet, der alles verändert! Ich mag es total, wenn mich eine Sache so völlig überrascht und ich habe fieberhaft gerätselt, was alles noch so dahinterstecken mochte!
Bis zum Schluss habe ich völlig gebannt verfolgt, wie sich alles zusammenfügt, es gab unerwartete Wendungen und auch wenn ich nicht alles so nachvollziehbar oder eben einleuchtend fand, war es doch sehr spannend! Sehr gelungen und lebendig fand ich das letzte Kapitel aus der Ich Perspektive und einer Auflösung, mit der ich zwar gerechnet, aber auch wieder nicht gerechnet habe.

Mir hat das Buch gut gefallen!«
  16      0        – geschrieben von Lissy31
Kommentar vom 4. März 2021 um 15:45 Uhr (Schulnote 1):
» Spannendes zwischen Krimi und Thriller

Rebecca und Lucy, ein lesbisches Ehepaar haben ein Traumhaus an der Ostsee. Doch an den Tagen, wenn Lucy in Hamburg ihrer Arbeit nachgeht, ist Rebecca ziemlich einsam. Sie hat nur ihre kleine Tochter Greta. Da lernt sie eines Tages am Strand eine Frau namens Julia kennen. Sie freunden sich an und treffen sich oft. Doch dann verschwindet Julia plötzlich spurlos. Rebecca beginnt sie zu suchen und stellt fest, dass sie angelogen worden war, denn ihre Zufallsbegegnung war inszeniert gewesen. Als sie erkennt, warum Julia wirklich ihre Nähe gesucht hat. ist es zu spät. Sie trifft eine Entscheidung um sich und ihre Familie zu schützen...

Meine Meinung
Die Geschichte beginnt bereits im Prolog mit Spannung. Ich war, bedingt auch durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin, ohne Unklarheiten im Text, schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Als Rebecca Julia kennenlernte, freute ich mich mit ihr, dass sie nun vielleicht jemanden hatte, der auch für sie da war, wenn Lucy sich in Hamburg befand. Doch warum verschwand sie plötzlich? Das machte mich misstrauisch. Mehr möchte ich über diese Frau nicht sagen. Ich verstehe Lucy, die wollte, dass Rebecca wieder nach Hamburg ziehen würde. Sie hätten doch dort viel mehr Zeit füreinander gehabt. Aber Becca wollte nicht. Am Ende vermute ich durchaus warum, aber das kann ich natürlich hier nicht schreiben. Dann gibt es da noch Finn, ein Freund von Lucy und Rebecca und Lucys Geschäftspartner. Sie führen zusammen eine Firma, die Computerspiele herstellte. Am Anfang fragte ich mich, was er mit dieser Geschichte zu tun hat. Aber dann…. Edda Timm, die Kriminalkommissarin, war mir anfangs nicht sonderlich sympathisch. Sie wirkte arrogant und von sich selbst eingenommen. Doch das besserte sich im Laufe des Buches. Auf jeden Fall war dieses es von Anfang bis zum Ende spannend. Es hat mich gefesselt und ich finde, es war das beste Buch, das ich von dieser Autorin bisher gelesen habe. Auch hat es mich sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich die volle Bewertungszahl und empfehle es sehr gerne weiter.«
  18      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 4. März 2021 um 14:16 Uhr (Schulnote 1):
» Rebecca ist sehr glücklich in Rerik an der Ostsee mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta. Als sie am Strand Julia kennenlernt, merkt sie erst, dass ihr während Lucy beruflich in Hamburg ist etwas fehlt. Sie freundet sich mit Julia an. Doch wenige Tage später ist Julia spurlos verschwunden. Rebecca macht sich auf die Suche, doch sie jagt ein Phantom. Dabei erfährt sie, dass die Zufallsbegegnung inszeniert war. Dann wird eine Frau an der Klippe tot aufgefunden und die Polizei muss sich mit dem Fall beschäftigen.
Ich habe schon einige Kriminalromane der Autorin Petra Johann gelesen und alle konnten mich überzeugen. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das als Thriller deklariert ist. Ich muss feststellen, ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist sehr packend und angenehm flüssig zu lesen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven und dabei gibt es so viele Wendungen, dass ich nie wusste, was da wirklich geschehen ist. Ich hatte das Gefühl, dass jeder lügt oder Wesentliches verschweigt, ja sogar sich selbst etwas vormacht. Daher wurde ich auch mit den meisten Personen nicht richtig warm. Ständig hatte ich irgendwelche Fragen und sobald sich eine geklärt hatte, gab es schon wieder neue. So wurde die Spannung ständig hochgehalten.
Rebecca ist ein richtiges Muttertier, das die kleine Greta nicht aus den Augen lässt. Zu ihrer Familie hat sie kaum Kontakt. Daher freut sie sich auch, dass Julia mit ihr auf einer Wellenlänge ist. Sie haben gemeinsame Erfahrungen gemacht und ähnliche Interessen. Lucy ist sehr intelligent und ein hilfsbereiter Mensch, über den alle nur Gutes berichten können. Mit ihren Freunden Finn und Priska arbeitet Lucy zusammen in ihrer Firma. Die Kommissarin Edda Timm kennt nur einen Lebensinhalt: knifflige Rätsel lösen. Das kann sie bei ihren Fällen oder auch bei Computerspielen. Sie ist nicht unbedingt ein Teamplayer und fordert ihren Mitarbeitern einiges ab.
Auch wenn man glaubt, endlich auf der richtigen Spur zu sein, so hält die Autorin doch immer noch eine Überraschung bereit.
Dieser unvorhersehbare und fesselnde Thriller hat mich überzeugt. Lese-Empfehlung!«
  11      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 2. März 2021 um 18:13 Uhr (Schulnote 2):
» Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta in einem Haus an der Ostsee. Auch wenn Rebecca ihr Leben nahezu perfekt vorkommt, fühlt sie sich doch etwas einsam, wenn Lucy in Hamburg ihrer Arbeit nachgeht. Dennoch möchte Rebecca keinesfalls in die gemeinsame Wohnung nach Hamburg ziehen, da sie die Ruhe und die Nähe der Ostsee genießt. Als Rebecca eines Tages Julia am Strand kennenlernt und schnell eine Freundschaft zu ihr aufbaut, blüht sie regelrecht auf. Doch dann verschwindet Julia spurlos. Rebeccas Nachforschungen ergeben, dass Julia sie offenbar angelogen hat. Bevor sie weiter darüber nachdenken kann, stirbt Lucy und Rebeccas Leben gerät völlig aus den Fugen...

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei man zunächst von Rebecca, als Ich-Erzählerin, direkt angesprochen und dadurch von Anfang an ins Geschehen eingebunden wird. Im späteren Verlauf rückt die Ermittlerin Edda Timm, die gemeinsam mit ihrem Team den Tod von Lucy untersucht, ins Zentrum der Ereignisse. Die unterschiedlichen Perspektiven üben bei dieser Erzählung einen ganz besonderen Reiz aus. Dieser sorgt dafür, dass man bereits früh in den Sog der Handlung gerät und sich beim Lesen ständig fragt, was es mit dem Tod der allseits beliebten Lucy auf sich haben könnte. 

Doch das ist nicht so leicht zu durchschauen, denn hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Ermittlungen treten zunächst auf der Stelle, was allerdings nicht zu Lasten der Spannung geht, denn man beobachtet durchgehend interessiert, welche Puzzleteilchen langsam ans Tageslicht kommen. Dennoch hat man zunächst keine Ahnung, an welche Stelle man sie setzen muss, um ein stimmiges Bild zu bekommen. Die Charaktere wirken sehr lebendig. Man kann allerdings kaum einschätzen, wer etwas verbirgt und was das sein könnte. Zum Ende hin hat man zwar einen Verdacht, was die Ursache hinter allem sein könnte. Dennoch gelingt es der Autorin selbst dann noch, mit Überraschungen zu punkten.

"Die Frau vom Strand" ist zwar kein nervenaufreibender Thriller, kann aber durch die lebendigen Charaktere und die undurchschaubare Handlung bis zum Schluss fesseln. «
  9      0        – geschrieben von KimVi
Seite:  1 2
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