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Der absolute Beweis
Verfasser: Peter James (25)
Verlag: Fischer (1801) und Scherz (175)
VÖ: 1. Februar 2021
Genre: Thriller (7189)
Seiten: 592
Original: Absolute Proof
Themen: Beweise (88), Christentum (171), DNA (72), Götter (855), Heiliger Gral (16), Jesus Christus (97), Mord (6689), Pharmaindustrie (59), Prediger (28), Reporter (297), Verschwörungen (561), Wissenschaftler (415)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der absolute Beweis« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Es ist schon wieder einige Zeit vergangen, seitdem wir ein Buch im Rahmen unseres »Projekts 10« thematisiert haben, in dem wir stets die ersten (ungefähr) zehn Seiten eines Buchs gemeinsam anlesen, um anschließend zu entscheiden, ob diese Lust darauf machen, das komplette Buch zu lesen oder nicht. Nun wollen wir das ändern, deshalb haben wir ein Trio auf einen Thriller angesetzt. Einen, über den Lee Child offenbar gesagt hat, es würde sich um den besten Was-wäre-wenn-Thriller seit Dan Browns »Sakrileg« handeln.

Das Buch

»Absolute Proof« von Roy-Grace-Erfinder Peter James ist im Original schon vier Jahre alt und heimste in dieser Zeit mehr als 1.400 - fast ausschließlich positive - Rezensionen beim englischsprachigen Amazon ein. Hierzulande dauerte es bis zum Februar dieses Jahres, ehe man das Werk zu lesen bekommen konnte. Wie so oft, so wird auch »Der absolute Beweis« von den deutschen Amazon-Rezensenten etwas kritischer gesehen als das Original. Das Buch ist 592 Seiten lang und kostet 16,99 Euro. Für die E-Book-Version des Thrillers aus dem Scherz Verlag sind zwei Euro weniger zu zahlen, ein zwanzig Stunden langes Hörbuch wurde von Peter James' Stammsprecher Hans Jürgen Stockerl eingelesen.

In James' Buch erhält ein investigativer Reporter namens Ross Hunter einen Anruf des Wissenschaftlers Dr. Harry F. Cook, welcher behauptet, er habe einen hundertprozentigen Beweis dafür gefunden, dass Gott existiert. Hunter soll diese Botschaft der Welt übermitteln. Wenig später wird Cook ermordet, es gelingt ihm jedoch zuvor noch, Hunter ein Manuskript zu senden. Dieses erweist sich als außerordentlich brisant.

Die ersten (rund) zehn Seiten

»Der absolute Beweis« beginnt in einer schäbigen kleinen Bar im Los Angeles des Jahres 2005. Hier sitzt ein Mann namens Mike Delaney und ist trüber Stimmung. Offenbar handelt es sich bei ihm um einen Zauberkünstler, der schon etwas zu alt ist, um noch auf einen großen Karrieresprung hoffen zu können. Seinen letzten Fernsehauftritt hat er in den Sand gesetzt und ist wütend geworden, weswegen ihm sein Manager rät, sich fortan besser eine andere Beschäftigung zu suchen. In der Bar wird er von einem betrukenen anderen Gast belästigt. Als sich dieser einen Jack Daniels bestellt, sprudelt kein Whiskey aus der Flasche, sondern Bier, und Mike Delaney kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Schnitt in eine Zeitungsredaktion, nämlich die, in welcher der im Klappentext erwähnte Ross Hunter arbeitet. Er steht noch zu Beginn seiner Karriere und hofft auf eine große Schlagzeile ebenso vergeblich wie auf die Gunst einer attraktiven Kollegin. Als er sich in ein Fitnessstudio begibt, bekommt er einen seltsamen Anfall. Dabei schallt ihm die Stimme seines (ungeliebten) Zwillingsbruders durch den Kopf. Als er sich wieder aufgrappelt hat, bekommt er einen Anruf seiner Schwägerin: Sein Bruder wurde von einem Baum erschlagen und ist tot.

Fazit

Nun, man kann sagen, dass das Buch recht ruhig beginnt, wenn man bedenkt, dass es hier um etwas so Weltbewegendes wie den Beweis für die Existenz Gottes gehen soll. Die Szene in der Bar, die sich ein Vierteljahr vor Ross Hunters Anfall abspielt, wirkt vollkommen losgelöst von der Buchbeschreibung. Dass Mike Delaney offensichtlich über ordentliche Fähigkeiten verfügt, ist einerseits nett, andererseits sorgt das Platzieren von Bier in einer Whiskeyflasche jetzt auch nicht gerade für einen solch großen Aha-Moment, dass man unbedingt wissen will, wie es dazu kommen konnte. Das ist also eher ein Einstiegskapitel der Marke Achselzucken als eines, das einen sofort vom Lesesessel fallen lässt. Da sind die ersten Seiten zu Ross Hunter schon interessanter, wenngleich man sich während Hunters Anfall natürlich schon denken kann, dass es auf den Tod seines Bruders hinausläuft, insbesondere weil unmittelbar vor dem Anfall ausführlich über diesen geschrieben wurde. Dafür, dass dieser Abschnitt in erster Linie der Protagonistenvorstellung diente, war das aber schon okay. Letztlich kann man sagen, dass sich James hier nicht für einen Auftakt mit dem Dampfhammer entschieden hat, sondern es eher ruhig angehen lässt. Was natürlich okay ist, angesichts der Buchthematik hätten wir aber mit einer anderen Eingangs-Schlagzahl gerechnet ... gerade angesichts des Verweises auf »Sakrileg«. Schlussendlich haben sich unsere Mitarbeiter Sara Wojciechowski und Sebastian Leder dazu entschieden, das Buch zu lesen, weswegen wir euch in Kürze eine Rezension präsentieren werden. Unser Helfer Patrick Wolff wartet indessen lieber ab, was die anderen zu sagen haben werden, sobald sie mit dem Roman fertig sind.
– geschrieben am 8. April 2021
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