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Schuld
Verfasser: Patrick Burow (9)
Verlag: Eigenverlag (19877)
VÖ: 30. Januar 2021
Genre: Thriller (7120)
Seiten: 312 (Taschenbuch-Version), 314 (Kindle-Version)
Themen: Fälschungen (50), Justizirrtümer (20), Kommissare (2356), Mörder (651), Prozess (127), Schuld (720), Staatsanwälte (127)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Da ein Laborant DNA-Beweise gefälscht hat, werden 3 verurteilte Täter des Staatsanwalts Michael Thomforde nachträglich freigesprochen. Michael selbst wird in das neu gegründete Cold-Case-Team strafversetzt. Dieses Team hat sein Büro im Keller des Polizeimuseums und kein Budget. Dazu sind in seinem Team noch der ehemalige SEK-Mitarbeiter Jan Erikson, die Polizeipsychologin Ute Krayenborg und die Computerspezialistin Sasha Petrowa. Und als ersten Fall nimmt sich das Team den Mord an der Anwältin Katharina von Allwörden vor. Dieser Fall ist einer der 3 geplatzten von Michael und er glaubt noch immer, dass er den richtigen verurteilt hatte. Doch je näher die Truppe dem Täter kommt, desto mehr Tote gibt es - und alle haben mit dem ursprünglichen Prozess zu tun.
Lesermeinungen (6)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Juni 2021 um 10:04 Uhr (Schulnote 1):
» Staatsanwalt Michael Thomforde war in einem Justizskandal verwickelt und wurde suspendiert. Ein Laborant hatte Beweise gefälscht und Thomforde hatte mit seiner Anklage Unschuldige ins Gefängnis gebracht. Sie kamen dann aber wieder frei, doch die wahren Täter konnten nicht verurteilt werden. Nun wurde eigens für ihn ein Team gegründet, dass sich mit alten Fällen beschäftigen soll. Mit ihm Team sind der der ehemalige SEK-Beamte Jan Erikson, die etwas seltsame Polizeipsychologin Ute Krayenborg und der Computernerd Sasha Petrowa. Thomforde will seine Reputation wiedererlangen und nimmt sich einen dieser schief gelaufenen Fälle vor, denn er will den wahren Täter vor Gericht bringen. Doch der Mörder der Anwältin Katharina von Allwörden will das verhindern und es gibt weitere Tote. Auch für die Ermittler wird es gefährlich.
Ich finde Cold Cases immer spannend, weil es interessant ist, wie man nach langer Zeit neue Spuren findet, die zur Klärung führen. Der Schreibstil des Autors Patrick Burow liest sich flüssig und auch die Handlungsorte sind gut beschrieben.
Die Protagonisten sind etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Besonders Michael Thomforde war mir sympathisch. Er hat viel verloren. Die vier Ermittler haben ihre Ecken und Kanten und machen sich anfangs gegenseitig das Leben schwer. Ihre Ausstattung ist nicht die Beste und es läuft einiges nicht so, wie es soll.
Es gibt einige Wendungen, welche die Spannung aufrechterhalten. Das Ende habe ich nicht vorhersehen, doch der Fall löst sich schlüssig auf.
Ein spannender Thriller, der mich gut unterhalten hat.«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 10. März 2021 um 18:53 Uhr (Schulnote 1):
» "Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird." (Publilius Syrus)
Der Laborant Nils Ohnsorg hat in mehreren Fällen gefälschte Beweise manipuliert, die einige Personen unschuldig ins Gefängnis brachte. Als Mitschuldiger an diesem Justizskandal wird Staatsanwalt Michael Thomforde von seinem Amt enthoben. Währenddessen werden die Betroffenen nachträglich freigesprochen. Um Thomforde loszuwerden, wird ein Cold-Case-Team gegründet, in das man ihn delegiert. Zusammen mit Kommissar Jan Erikson, der schrulligen Polizeipsychologin Renate Krayenborg und der schüchternen Computerspezialistin Sasha Petrowa sollen sie ungelöste Altfälle bearbeiten. Um seine Anerkennung wieder herzustellen, nimmt sich Thomforde als erstes den Mord an der Anwältin Katharina von Allwörden vor, die man vor drei Jahren erwürgt hat. Jedoch der wirkliche Täter möchte dies mit allen Mitteln verhindern.

Meine Meinung:
Dieses Buch, geschrieben von einem Juristen und Strafrichter, hat mich neugierig gemacht. Besonders da ich viele Details und Geheimnisse von seiner eigenen Wahrnehmung und Praxis erwartet habe. Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam, spannend mit reichlich kurzen Kapiteln, die dazu einladen, immer weiterzulesen. Dabei hat der Autor nicht mit juristischen Fachausdrücken um sich geworfen, was mir besonders gut gefiel. Es geht um einen Staatsanwalt, der in einen Skandal mit hineingezogen wird und dadurch aufs Abstellgleis in ein Cold-Case-Team gedrängt wird. Dieses Team bestehend aus lauter Personen, die in ihrer Positionen aufgefallen sind. Bei einem Einsatz von Kommissar Jan Erikson wird von ihm aus Versehen ein Unbeteiligter angeschossen. Polizeipsychologin Renate Krayenborg hat einen Geiselnehmer provoziert, der daraufhin zwei Geiseln und sich selbst erschießt. Computerexpertin Sasha Petrowa löschte aus Versehen einen Server, weshalb das LKA drei Wochen lang nicht arbeiten kann. Diesen chaotischen Team haucht der Autor hier Leben ein, indem er sie an einem Fall ermitteln lässt, bei dem niemand bisher weiter kam. Den eigentlichen Täter muss man wegen des Skandals freisprechen, selbst wenn Thomforde noch immer nicht ganz von seiner Unschuld überzeugt ist. Doch bei den Recherchen taucht ein Klient auf, der immer mehr in den Fokus rückt. So chaotisch und zusammengewürfelt dieses Team ist um so einfach und armseliger müssen sie arbeiten. Mit altem Inventar und im Keller des Polizeimuseums hat man sie wahrlich auf Abstellgleis gesetzt. Dabei gefällt mir an diesem Team besonders gut, dass jeder Charakter seinen ganz eigenen Hintergrund mitbringt und dadurch seine besondere Persönlichkeit entfalten kann. Ob es der Muskelprotz Jan ist, der sein Herz trotz allem am rechten Fleck hat. Renate, die ein wenig in Miss Marple Manier jedem recht schnell auf die Schliche kommt. Die schüchterne, stille Computermaus Sasha, die man zu manipulieren versucht. Und natürlich Michael, der nicht nur seinen Job als Staatsanwalt verloren hat, sondern zudem seine Familie. Außerdem zeigt der Autor durch seine Heimat Hamburg als Lokalkolorit ein paar sehr spezielle und interessante Plätze dieser Stadt. Und das inhaltlich vieles auf wahren Begebenheiten beruht, das hat dieses Buch für mich noch eindrücklicher gemacht. Schade nur, dass er Autor seine Links dazu nicht am Buchende aufgeführt hat. Gerade wegen den großen Gefahren für das neue Team bleibt es spannend für mich bis zum Schluss. So freue ich mich auf weitere Fälle dieses Teams, bei dem ich mir lediglich etwas mehr Tiefgang und Emotionen wünschen würde. Deshalb gibt es von mir 4 1/2 von 5 Sterne für dieses Buch.«
  18      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 10. März 2021 um 15:09 Uhr (Schulnote 2):
» Gelungener Auftakt einer neuen Thriller-Reihe mit einem interessanten Ermittler-Team, das über reichlich Potential verfügt

Mit diesem Thriller schickt der Autor Patrick Burow ein neues Ermittlerteam ins Rennen, das bei seinem ersten Einsatz zwar noch nicht ganz reibungslos funktioniert, aber dennoch viel Potential für weitere Auftritte mitbringt.

Als ein bereits wegen Mordes an einer Rechtsanwältin verurteilter Mann aufgrund eines gefälschtes DNA-Beweises nachträglich freigesprochen werden muss, führt dies zu einem Justizskandal mit weiteren Urteilen, die ebenfalls wieder aufgehoben werden. Der beteiligte Staatsanwalt Michael Thomforde wird zunächst suspendiert und dann in eine neu gegründete Cold-Case-Abteilung abgeschoben, die sich mit unaufgeklärten Altfällen beschäftigen soll. Dort trifft er auf den schießwütigen Kommissar Jan Erikson, die etwas schrullige Polizeipsychologin Renate Krayenborg und die nerdige Computerspezialistin Sasha Petrowa, die ebenfalls bei ihren Vorgesetzten in Ungnade gefallen sind. Der erste Fall, den sich das ungleiche Team vornimmt, ist ausgerechnet der Mord an der Rechtsanwältin Katharina von Allwörden, dem Thomforde seinen Karriereknick verdankt.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und sorgt dabei durch kurze Kapitel mit ständigen Perspektivwechseln für ein ziemlich hohes Erzähltempo. Das der Autor als Richter weiß, worüber er hier schreibt, merkt man der Geschichte auch jederzeit an. Den typischen Spagat eines Serienauftaktes, zum einen eine spannende Geschichte zu erzählen, zum anderen aber auch die Figuren und ihren Hintergrund sorgfältig einzuführen, damit sie die Handlung auch über die weiteren Bände tragen können, absolviert der Autor dabei insgesamt gut, auch wenn das eine oder andere kleine Geheimnis am Ende weiterhin im Dunkeln bleibt. Aber nicht nur die vier Hauptprotagonisten, auch die übrigen Charaktere in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, das so manche Wendung rüberkommt wie das berühmte Kaninchen, das mal eben aus dem Hut gezaubert wird, und nicht besser bzw. nachvollziehbarer in die Handlung eingebunden ist. Am Ende überwiegen die positiven Leseeindrücke aber doch eindeutig.

Wer auf spannende Thriller mit ungewöhnlichen Ermittlern steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Der Auftakt lässt aber für die weiteren Bände durchaus noch etwas Luft nach oben.«
  16      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 28. Februar 2021 um 11:08 Uhr (Schulnote 1):
» Fesselnder Schreibstil, spannender Fall und ein ungewöhnliches Ermittlerteam

*Klappentext*
Nach einem Justizirrtum kommt ein Mann, der zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde, wieder frei. Doch unschuldig ist er trotzdem nicht.
Staatsanwalt Michael Thomforde wurde wegen seiner Beteiligung an einem Justizskandal suspendiert. Ein Laborant hatte die entscheidenden DNA-Beweise gefälscht. Thomforde hatte durch seine falschen Anklagen dazu beigetragen, Unschuldige ins Gefängnis zu schicken. Sie wurden nachträglich freigesprochen. Um ihn loszuwerden, wird er an das neu gegründete Cold-Case-Team abgeordnet. Es besteht aus dem schießwütigen Kommissar Jan Erikson, der schrulligen Polizeipsychologin Ute Krayenborg und der nerdigen Computerspezialistin Sasha Petrowa.
Um seine Reputation zu retten, kämpft Thomforde darum, einen der Fehlurteilsfälle aufzuklären. Doch der wahre Mörder will die Wiederaufnahme des Falles mit allen Mitteln verhindern. Schon bald gibt es weitere Tote. Thomforde und sein Team riskieren selbst ihr Leben, um den gefährlichen Mörder zu stoppen.

*Meine Meinung*
"Schuld" von Patrick Burow ist der spannende Auftakt einer neuen Reihe, indem es um Cold Cases geht. Gleich mit den ersten Worten kann der Autor mich in die Geschichte ziehen. Sein Schreibstil ist fesselnd, aufregend und flüssig. Patrick Burow weiß genau wovon er schreibt, da er als Jurist schon in Staatsanwaltschaft gearbeitet hat und nun Strafrichter ist. Der erste Fall hat den Staatsanwalt Michael Thomforde aufs Abstellgleis geschickt. Nun versucht sich das neue Team an der Lösung. Er ist ziemlich undurchsichtig und immer wieder tauchen neue Erkenntnisse auf, die nicht immer eindeutig sind. Kaum glaubt man, zu wissen, wer der Mörder ist, baut der Autor eine neue Wendung ein. Richtig gut!!!

Das Cold Case-Team ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Ermittlern, die irgendwie ganz schön speziell sind. Sie können nicht unterschiedlicher sein, aber eins haben sie gemeinsam, jeder meint, nur er ist der beste im Team, auch wenn er zu Unrecht abgeschoben worden ist. Und Vertrauen gibt es zwischen ihnen am Anfang nicht. Michael hat fast alles verloren, Frau weg, Kinder weg, Job weg. Mit dieser Chance hofft er alles wieder zu bekommen. Sein Schicksal hat mich sehr berührt, vor allem, weil dem Leser schnell klar ist, dass Michael unschuldig in dieses Dilemma geraten ist. Und auch die anderen Charaktere sind gut gelungen, lebendig und authentisch beschrieben. Zuerst ist jeder ein Einzelkämpfer, doch Hürden, die gemeistert werden, lässt aus dieser Truppe langsam ein Team werden.

*Fazit*
Diesen spannenden Thriller kann ich jeden empfehlen, der Cold Cases liebt. Er ist fesselnd und temporeich, die Charaktere sind ungewöhnlich, aber sympathisch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

Mein Dank gilt dem Autor Patrick Burow, der mir das Taschenbuch als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das hat keinen Einfluss auf meine Meinung.«
  17      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 16. Februar 2021 um 17:55 Uhr:
» „Schuld“ von Patrick Burow ist ein Kriminalroman, in dem vier eigentlich beruflich gescheiterte Personen zum neu gegründeten „Cold-Case-Team“ kommen und sich um die Aufklärung des Mordes an der Rechtsanwältin von Allwörden bemühen. Genau über diesen Fall war Michael Thomforde vor Jahren gestolpert. Zusammen mit dem Macho Jan Erikson, der schrägen Psychologin Renate Krayenborg und der introvertierten Computerspezialistin Sasha Petrowa nimmt der frühere Staatsanwalt die Ermittlungen auf. Schon bald gibt es weitere Tote. Das Team versucht die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen herzustellen und muss sich dabei immer wieder mit Polizeipräsident Beesten herumärgern, der die Gruppe am liebsten gerne loswerden würde. Zum Abschluss der Ermittlungen gibt es eine faustdicke Überraschung.

´Erfrischend anders´ war mein erster Gedanke, als ich mit dem Lesen des Thrillers begann. 90 Kapitel verteilen sich auf 309 Seite. Die einzelnen Abschnitte sind also sehr kurz, was dem Buch aber nicht schadet. Nichts wird unnötig in die Länge gezogen, jedes Kapitel ist für den Fortlauf der Handlung wichtig.
Die Einleitung liefert bereits die Weichenstellung für die Ermittlungen; auf den ersten Seiten danach wird die Einrichtung eines ´Cold-Case-Teams´ nachvollziehbar begründet. Der Fall ist logisch aufgebaut und bietet dem Leser viel Spielraum für Spekulationen. Jeder der Ermittler hat seine eigene, ganz persönliche Vergangenheit, die sie oder ihn auf das berufliche Abstellgleis führten. Die Gegensätzlichkeit der Charaktere sorgen gerade am Anfang für einige Reibereien innerhalb der Gruppe und damit für so manchen Schmunzler bei der Lektüre des Romans. Hamburg als Ort der Handlung ist hervorragend gewählt, bietet diese schöne Stadt doch mit ihrem vielseitigen und gegensätzlichen Erscheinungsbild die richtige Kulisse für einen Kriminalroman. Einige Fragen bleiben zum Abschluss der Geschichte offen und schreien damit geradezu nach einer Weiterführung der Serie.

Eine spannende Geschichte, interessante Protagonisten, dazu eine Prise Humor. ´Schuld´ hat alles zu bieten, was der Krimi-Fan von einem packenden Thriller erwartet. Ich kann das Buch nur dringend weiterempfehlen und vergebe fünf von fünf Sternen, allerdings nur mit der Auflage an Patrick Burow, baldmöglichst für eine Fortsetzung zu sorgen!«
  14      0        – geschrieben von Dieter Heymann
 
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