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Gipsy Love 2 - The Gipsy Dancer
Verfasser: Monica Bellini (18)
Verlag: Eigenverlag (19884)
VÖ: 29. Januar 2021
Genre: Romantische Literatur (23822)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 271 (Kindle-Version)
Themen: Doppelleben (173), London (1773), Oper (44), Staatsanwälte (127), Tänzer (138)
Reihe: Gipsy Love (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Er war geheimnisvoll, umschwärmt und unerreichbar. Jetzt flüchtet er vor heiratswütigen Frauen.

Seitdem Damiano Ciprianis Gipsy-Herkunft kein Geheimnis mehr ist, fliegen die Frauen auf ihn wie Bienen auf Blütennektar. Als er auch noch auf der Titelseite des Forbes-Magazins landet, hat er genug.

Er vergräbt sich in Arbeit und lehnt sämtliche Angebote an sein Alter Ego, den maskierten Flamenco-Tänzer Jorge, ab. Nur frühmorgens fühlt er sich frei. Eines Tages sieht er, wie ein kleiner drahtiger Typ seinen massigen Gegner zu Boden bringt. Das Kerlchen entpuppt sich als Frau mit blauvioletten Augen – und verschwindet.
Lynne Maloney führt seit ihrer Rückkehr nach London ein Doppelleben. Tagsüber ernsthafte Staatsanwältin der Krone, bekämpft die Capoeira-Meisterin in ihrer Freizeit soziale Missstände. Mit einer geschenkten Eintrittskarte landet sie im Royal Opera House, wo ihr faszinierender Logennachbar vorschlägt, den Abend bei einem Drink fortzusetzen. Sie deutet ein Ja an – und verlässt die Oper, bevor der letzte Vorhang fällt, was sie kurz darauf bereut. Doch es ist zu spät ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was hast du vor?«
     »In erster Linie Soforthilfe, damit die Leute ab heute Abend wieder etwas zu essen haben, aber das hast du ja bestens im Griff. Und am Montag sprechen wir beide mit Tiziano und weihen ihn ein.«
     »Nicht mit Dante?« Stefano schaute ihn fragend an.
     »Der hat genug um die Ohren mit seinen fünfzig Prozent der Geschäftsführung unserer Holding. Außerdem kümmert er sich ohnehin schon um die Vergabe von Stipendien für Schulen und Universitäten an die Kinder unserer Völker, nicht zu vergessen, dass er all die Streitigkeiten zwischen und innerhalb von Gipsy-Familien das ganze Jahr über schlichtet, nicht nur in Saintes-Marie-de-la-Mer während der Festivals.«
     »Und er wird Vater ...«
     »... von Zwillingen«, ergänzte Damiano. »Aber da wir letztendlich ohnehin Tiziano brauchen, weil er den Geschäftsbereich Personen- und Objektschutz leitet, müssen wir Dante nicht zusätzlich belasten.«
     Stefano kippte den Espresso, den Damiano zubereitet hatte, legte ihm kurz die Hand auf die Schulter und nickte ihm zu. »Ich verspreche dir, dass ich dich nicht mehr belästigen werde. Genieß das Wochenende!«

Damiano erinnerte sich nicht, ob er seinem Freund noch einen Gruß nachgerufen hatte, wusste aber mit Sicherheit, dass er nicht in den zwölften Stock in das Tanzstudio, zu dem nur Dante und er Zutritt hatten, gefahren war und einen Filmriss hatte.
     Stunden später war er auf dem Sofa aufgewacht und höllisch erschrocken. Es hatte zwei oder drei Sekunden gedauert, bis er begriff, dass es nicht kurz nach sechs Uhr morgens, sondern am Abend war und er den Nachmittag verschlafen hatte. Eilig hatte er geduscht, sich rasiert, ein Sandwich mit irgendwas belegt, von dem er nicht mehr wusste, was es war, und sich gegen den Smoking und für einen schwarzen Anzug entschieden. Das Bolshoi-Ballet im Royal Opera House war eine exklusive Sache, aber keine, die erforderte, dass er sich wie ein Pinguin herausputzte. Für viele andere war das die Gelegenheit, um dem Prinzip des Sehens und Gesehenwerdens zu frönen. Er hingegen war froh, wenn ihn möglichst niemand erkannte. Und so hatte er ein Taxi gerufen und dem Fahrer ein ordentliches Trinkgeld gegeben, damit er vor dem Eingang im Wagen sitzend bis exakt neunzehn Uhr dreißig warten konnte. Damiano hatte den Sekundenzeiger seines Chronometers fixiert und war ausgestiegen, als der die zwölf erreichte und der Minutenzeiger auf die sechs vorrückte. Mit gesenktem Kopf hatte er eilig das nahezu leere Foyer durchquert und war über die Treppe in die Loge des Earl of Willingdon geeilt – und niemand hatte ihn erkannt. Zumindest nicht, bis er an der Brüstung Platz genommen hatte. Zum Glück war mit dem Ende der Ouvertüre das Licht im Zuschauerraum komplett ausgegangen und die Aufmerksamkeit der Anwesenden hatte sich auf die Bühne gerichtet.
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