Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.005 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »MALOU66«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Gipsy Love 2 - The Gipsy Dancer
Verfasser: Monica Bellini (18)
Verlag: Eigenverlag (18760)
VÖ: 29. Januar 2021
Genre: Romantische Literatur (22533)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 271 (Kindle-Version)
Themen: Doppelleben (163), London (1693), Oper (41), Staatsanwälte (121), Tänzer (129)
Reihe: Gipsy Love (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,79 (84%)
1
38%
2
46%
3
17%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 24 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Er war geheimnisvoll, umschwärmt und unerreichbar. Jetzt flüchtet er vor heiratswütigen Frauen.

Seitdem Damiano Ciprianis Gipsy-Herkunft kein Geheimnis mehr ist, fliegen die Frauen auf ihn wie Bienen auf Blütennektar. Als er auch noch auf der Titelseite des Forbes-Magazins landet, hat er genug.

Er vergräbt sich in Arbeit und lehnt sämtliche Angebote an sein Alter Ego, den maskierten Flamenco-Tänzer Jorge, ab. Nur frühmorgens fühlt er sich frei. Eines Tages sieht er, wie ein kleiner drahtiger Typ seinen massigen Gegner zu Boden bringt. Das Kerlchen entpuppt sich als Frau mit blauvioletten Augen – und verschwindet.
Lynne Maloney führt seit ihrer Rückkehr nach London ein Doppelleben. Tagsüber ernsthafte Staatsanwältin der Krone, bekämpft die Capoeira-Meisterin in ihrer Freizeit soziale Missstände. Mit einer geschenkten Eintrittskarte landet sie im Royal Opera House, wo ihr faszinierender Logennachbar vorschlägt, den Abend bei einem Drink fortzusetzen. Sie deutet ein Ja an – und verlässt die Oper, bevor der letzte Vorhang fällt, was sie kurz darauf bereut. Doch es ist zu spät ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Danke für die überflüssige Präzisierung.« Damiano verdrehte genervt die Augen. »Ich brauche kein Opernhaus und auch kein Amphitheater wie das in Taormina, Dante. Mir reichen die Holzbretter in Saintes-Marie-de-la-Mer, die Vano und seine Leute während des Gipsy-Festivals zusammennageln, dem einzigen Ort, an dem ich immer noch Jorge bin.«
     Dante starrte ihn fassungslos aus weit aufgerissenen Augen an. »Du bist verrückt. Du kannst doch nicht das aufgeben, was du am meisten liebst, nur weil du dir einbildest, dass die ganze Welt weiß, dass du Jorge bist!«
     Damiano überging Dantes letzte Bemerkung mit einem Schnauben.
     »Das Tanzen war immer nur ein Hobby für mich, und das weißt du. Wenn unser Vater noch am Leben wäre, würde er mir jetzt auf die Schulter klopfen und sagen, wie stolz er auf mich ist.«
     »Warum?«
     »Weil ich nicht meiner inneren Stimme und den Genen unserer Mutter nachgegeben habe, sondern ein ernsthafter und ausgesprochen erfolgreicher Unternehmer geworden bin – so wie du. Cipriani Ltd ist in allen Sparten der Securitybranche in Europa marktführend und mischt weltweit vorne mit, und wir haben aus dem einen Luxusrestaurant unseres Großvaters in Rom zwanzig gemacht, die über den ganzen Kontinent verteilt sind. Außerdem sind wir mittlerweile je eineinhalb Milliarden Pfund schwer, Dante. Die meisten Menschen besitzen am Ende ihres Lebens nicht einmal ein Prozent von unserem derzeitigen Vermögen – und unseres wächst stetig an.«
     »Das sind nicht zu widerlegende Fakten, Damiano. Und ja, wir haben Unwahrscheinliches erreicht, aber du bist erst vierunddreißig! Du kannst doch nicht auf das verzichten, was du liebst und worin du der Presse nach der Weltbeste bist!«
     »Ich muss niemandem etwas beweisen, Dante. Diejenigen, die sich für Flamenco interessieren, können sich eines der unzähligen Videos ansehen, die es von meinen Auftritten gibt. Wenn man den Namen Jorge auf YouTube eingibt, hat man die Qual der Wahl. Das muss reichen. Ich will nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen und mich den gierigen Blicken von Frauen aussetzen, die es alle nur auf mein Vermögen abgesehen haben.«
     »Du wirst den Kontakt zum weiblichen Geschlecht nicht vermeiden können. Oder willst du mir weismachen, dass du während deiner Inspektionsreise in unseren Restaurants nur Männern begegnet bist?«
     »Natürlich nicht!«
     Damiano schnaubte verärgert, ging zur Kaffeemaschine und machte sich noch einen Espresso. Das war zwar idiotisch, weil sein Blut ohnehin schon in Wallung war und den Blutdruck hochtrieb, aber er musste seine Hände beschäftigen. Andernfalls würde er Dante an den Schultern packen und unsanft aus seiner Wohnung befördern. Er wartete, bis der letzte Tropfen in die Tasse tropfte, hob sie an, setzte sie an die Lippen – und verbrannte sich nicht nur die, sondern auch die Zunge.
     »Verdammt noch einmal!« Er stellte die Espressotasse ab und wandte sich Dante zu. »Im Ausland ist es anders als hier. Sogar in Rom ist es auszuhalten, obwohl nicht nur unseren Stammgästen die Verbindung zwischen dem Restaurant und mir bekannt ist. Aber hier in London scheint mich jeder zu kennen. Nach eurer Hochzeit war es langsam besser geworden, nicht zuletzt, weil Jorge nicht mehr aufgetreten ist. Doch seit dieses verdammte Forbes zum Jahresbeginn erschienen ist, ist es schlimmer als damals.«
     Dante schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn. »Das ist der Grund, weshalb du dir diese Inspektionsreise ausgedacht hast!«
     Er antwortete seinem Bruder nicht. Wozu auch? Er hatte herausgefunden, warum er aus London abgehauen war – und sicher würde er jetzt weitersprechen und versuchen, seine Bedenken zu zerstreuen.
     »Weißt du was? Ich verstehe dich, Damiano, und es tut mir ehrlich leid, dass ich der Grund dafür bin, dass du dich so beschissen fühlst. Aber vielleicht ...«
     Damiano seufzte auf – und Dante unterbrach sich, schaute ihn fragend an.
     »Was ist?«
     »Nichts, alles okay.«
     »Sicher?«
     »Klar doch.«
     »Wenn du es sagst.« Dante zuckte mit den Achseln, wandte sich ab und ging Richtung Eingangstür. Auf halbem Weg blieb er stehen, drehte sich um hundertachtzig Grad, schob seine Hand in die Innentasche seiner Anzugjacke und zog ein zusammengefaltetes Kuvert heraus. Er öffnete es, schaute hinein, hob den Kopf. »Wirklich schade. Ich habe Carina erzählt, dass du offenbar zurück bist, nachdem ich in der Buchhaltung war. Eine halbe Stunde später hat ein Fahrer das hier vorbeigebracht. Eigentlich bin ich nur heraufgekommen, um dir die Karten zu geben.«
     »Was für Karten?«
     Damiano liebte Carina wie eine Schwester, seitdem er sie vor bald sechs Jahren in Taormina am selben Abend wie sein Bruder kennengelernt hatte. Dass sie nach ihrem jahrelangen Verschwinden seine Schwägerin geworden war, nachdem sie Dante bei ihrem ersten Treffen als ihren Fake-Ehemann ausgegeben hatte und somit aus ihm einen ehrbaren Schwager gemacht hatte, wie er ihr immer wieder sagte, hatte seine Gefühle für sie nur noch verstärkt. Und ihre für ihn. Wenn sie also etwas für ihn geschickt hatte ...
     »Du wirst sie nicht verwenden«, beantwortete Dante seine Frage nach den Karten. »Was nicht zur Diskussion stünde, wenn das Bolshoi-Ballet in Rom oder Wien auftreten würde, aber hier in London, wo du doch keinen Fuß auf öffentlichen Boden setzt ...«
     Sein Bruder ließ den Satz unbeendet. Damiano sprang auf ihn zu und schnappte sich das Kuvert. Er zog zwei Eintrittskarten heraus – und hielt die Luft an. Es waren Logenkarten für morgen Abend im Royal Opera House.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz