Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.782 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »sofia 511«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Gipsy Love 2 - The Gipsy Dancer
Verfasser: Monica Bellini (18)
Verlag: Eigenverlag (20348)
VÖ: 29. Januar 2021
Genre: Romantische Literatur (24329)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 271 (Kindle-Version)
Themen: Doppelleben (179), London (1801), Oper (44), Staatsanwälte (130), Tänzer (146)
Reihe: Gipsy Love (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,96 (81%)
1
32%
2
43%
3
21%
4
4%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 28 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Er war geheimnisvoll, umschwärmt und unerreichbar. Jetzt flüchtet er vor heiratswütigen Frauen.

Seitdem Damiano Ciprianis Gipsy-Herkunft kein Geheimnis mehr ist, fliegen die Frauen auf ihn wie Bienen auf Blütennektar. Als er auch noch auf der Titelseite des Forbes-Magazins landet, hat er genug.

Er vergräbt sich in Arbeit und lehnt sämtliche Angebote an sein Alter Ego, den maskierten Flamenco-Tänzer Jorge, ab. Nur frühmorgens fühlt er sich frei. Eines Tages sieht er, wie ein kleiner drahtiger Typ seinen massigen Gegner zu Boden bringt. Das Kerlchen entpuppt sich als Frau mit blauvioletten Augen – und verschwindet.
Lynne Maloney führt seit ihrer Rückkehr nach London ein Doppelleben. Tagsüber ernsthafte Staatsanwältin der Krone, bekämpft die Capoeira-Meisterin in ihrer Freizeit soziale Missstände. Mit einer geschenkten Eintrittskarte landet sie im Royal Opera House, wo ihr faszinierender Logennachbar vorschlägt, den Abend bei einem Drink fortzusetzen. Sie deutet ein Ja an – und verlässt die Oper, bevor der letzte Vorhang fällt, was sie kurz darauf bereut. Doch es ist zu spät ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Nein, es hätte nichts geändert, Dante, und ehrlich gesagt hatte ich auch nicht vor, es dir zu sagen. Das, was passiert ist, kann niemand mehr rückgängig machen. Entschuldige bitte.«
     Er griff nach Dantes Handgelenken und schob ihn von sich.
     »Willst du einen Kaffee?«
     Damiano ging zum Kaffeeautomaten, setzte das Mahlwerk in Gang und stellte eine Espressotasse auf das Überlaufgitter.
     »Immer. Nur verstehe ich nicht, wieso du plötzlich so ruhig bist und das Thema offensichtlich beenden willst.«
     »Weil es sinnlos ist, darauf herumzukauen.« Damiano drückte Dante, der nun neben ihm stand, den ersten Espresso in die Hand und wartete, bis der zweite fertig war. Er griff nach der Tasse und kippte den Inhalt in einem Zug. »Erinnerst du dich, was unser Nonno immer gesagt hat?«
     Dante schaute ihn fragend an.
     »È inutile piangere sul latte versato.«
     »Es ist nutzlos, über vergossene Milch zu weinen«, übersetzte Dante und sprach weiter. »Das stimmt schon, Damiano, nur ändert ein Sprichwort nichts an deinem Zustand.«
     »Es geht mir gut.«
     »Tut es nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dich jemals so aus der Fassung erlebt zu haben wie vorhin.«
     Weil du nicht immer in meiner Nähe bist. Die Antwort lag ihm auf der Zunge – und blieb dort. Dante musste nicht wissen, wie sehr er sich innerlich zerrissen fühlte, seitdem die ganze Welt alles über seine Herkunft und somit auch die seines Bruders Damiano Cipriani erfahren hatte. Zwanzig Monate, in denen er ständig vor allem und jedem davongelaufen war, lagen hinter ihm – und die Zukunft sah nicht besser aus.
     »Ich habe mich nur über Stefano geärgert, Dante.« Mit einer wegwerfenden Geste unterstrich er seine Worte. »Er hat mir versprochen, die Klappe zu halten und bis Montag niemandem zu sagen, dass ich zurück bin. Ich frage mich nur, wie er sich jemandem gegenüber verhält, der nicht sein Freund ist.«
     »Du vergisst, dass er auch mein Freund ist, Bruderherz. Abgesehen davon hat er sich an sein Versprechen gehalten.«
     Damiano blinzelte erstaunt. »Soll heißen?«
     »Ich war unten in unserer Buchhaltung, um einen Auftrag zu unterschreiben, der noch vor dem Wochenende zum Broker gebracht werden musste. Eine Sachbearbeiterin hat mich an der Tür eingeholt, als ich schon auf dem Weg nach oben war, und mich gebeten, eine soeben eingetroffene Rechnung abzuzeichnen, da der Betrag über zwanzigtausend Pfund liegt. Der Fischhändler, bei dem du heute eingekauft hast, hat es offenbar besonders eilig, an sein Geld zu kommen, weshalb er damit einen Boten vorbeigeschickt hat, Damiano.«
     »Holy Shit«, stieß Damiano zwischen den Lippen hervor. »Gut, dass du mir das gesagt hast. Ich hätte mich nachher im Restaurant zum Trottel gemacht.«
     »Du willst ins Cipriani’s essen gehen? Wenn ich das Carina sage, spricht sie wochenlang nicht mehr mit dir.«
     »Ich habe absolut nicht vor, irgendwohin essen zu gehen, Dante. Oder hast du schon vergessen, dass ich das Wochenende allein und ungestört hier verbringen wollte, bevor ich mich am Montag den Aktenbergen auf meinem Schreibtisch widmen muss?«
     »Dein Tisch ist fast leer. Oder denkst du, dass ich zugelassen hätte, dass sich sechs Wochen lang alles Mögliche dort ansammelt?«
     »Fünf, nicht sechs. Ich bin ja früher zurückgekommen. Und danke, dass du dich darum gekümmert hast. Da kann ich mir ja noch ein paar zusätzliche Tage freinehmen.« Damiano lachte trocken auf. Er konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt so etwas wie einen Urlaub gehabt hatte.
     »Meinetwegen. Allerdings nur, wenn du deinen Termin in unserem Restaurant verschiebst, damit Carina und ich auch dabei sein können.«
     »Noch einmal, du Sturkopf. Ich hatte nicht vor, auswärts zu essen, und ins Cipriani’s wollte ich nur, um Stefano den Kopf abzureißen.«
     »Wann hast du das beschlossen?«
     »Vorhin, nachdem du gegen die Tür gehämmert hast, weil ich dir aufs Klingeln hin nicht aufgemacht habe.«
     »Du hast also wirklich vor, dich bis Montag hier zu vergraben?«
     »Klingt doch gut – und ist übrigens das, was ich in den zurückliegenden eineinhalb Jahren immer gemacht habe, wenn ich hier war.« Damiano deutete auf die bodentiefe Glaswand, die den Blick seitlich auf The Shard und frontal über die Themse hinweg auf die Londoner City freigab. Vom Tageslicht zeugte nur noch ein schmaler Streifen am Horizont und die Kuppel der St. Paul’s Cathedral leuchtete bereits im Licht der Scheinwerfer. »Der Ausblick ist herrlich, der Kühlschrank gefüllt, und ab morgen Mittag laufe ich auch nicht mehr Gefahr, irgendjemandem zu begegnen, wenn ich in den zwölften Stock fahre, um zu trainieren.«
     »Trainieren? Hast du endlich wieder ein Angebot angenommen? Die Oper in Budapest vielleicht? New York? Oder gar Taormina?«
     Damiano verneinte vehement mit dem Kopf. »Weder habe ich noch habe ich es vor. Ich trainiere für mich. Andere laufen jeden Tag, ich tanze. Das weißt du doch.«
     »Und was machst du mit den Angeboten aus aller Welt? Tapezierst du damit den Tanzsaal?« Dante grinste ihn an.
     »Das wäre kontraproduktiv«, erwiderte er knochentrocken. »Die Wände bestehen aus Spiegeln, die ich brauche, um meine Haltung und die Körperspannung zu kontrollieren.«
     »Zwei nebensächliche Details, wenn du ohnehin nicht vorhast, auf einer der vielen Bühnen weltweit aufzutreten, die sich um Jorge reißen. Dein letzter Auftritt liegt fast ein Jahr zurück, Damiano!«
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz