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TASCHENBUCH
 
Chienbäse
Verfasser: Ina Haller (2)
Verlag: Emons (407)
VÖ: 26. Januar 2021
Genre: Kriminalroman (8026)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 270 (Kindle-Version)
Themen: Manipulation (190), Mord (6247), Schweiz (208), Suche (1182), Unschuld (364), Verdacht (730), Verschwinden (2012)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein süffiger Kriminalroman um eine alte Schweizer Tradition. Beim traditionellen Chienbäse-Umzug in Liestal sinkt ein Mann leblos zu Boden, die Flammen seines Besens erfassen beinahe das Publikum. Kein Unfall, wie sich schon bald herausstellt, sondern der Auftakt einer ganzen Reihe von Verbrechen. Einige Tage später verunglückt der Vater von Samanthas Freund Joel. Sein Auto wurde manipuliert – und die Polizei hält Joel für den Täter. Als er kurz darauf spurlos verschwindet, scheint sich dieser Verdacht zu erhärten. Nur Samantha ist von der Unschuld ihres Freundes überzeugt und begibt sich auf eine lebensgefährliche Suche nach ihm.
Quelle: Emons
Lesermeinungen (1)     Trailer
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. Februar 2021 um 10:12 Uhr (Schulnote 1):
» Ina Haller Chienbäse Emons 2021
Im Stedtli ist viel los – Feuer unterm Dach

Ina Haller hat nun schon den dritten Fall um den Charakter Samantha Källin geschrieben. Beim Chienbäse-Umzug in Liestal kann Sammy gerade noch gerettet werden, bevor der brennende Besen schlimmeres anrichtet. Joels Vater und seine Jassfreunde waren mit ihm beim Umzug unterwegs. Einer der Freunde stirbt fast vor Samanthas Füssen.

Zunächst möchte ich mit dem Cover beginnen. Es ist sehr eindrucksvoll in orangen und gelben Tönen mit einem vertrocknet aussehendem Baum, der zwar Blätter hat, aber nicht aussieht, als ob er das lange durchhält. Eine 1 mit Sternchen. Ich liebe das Cover.

Das Cover passt auch sehr gut zu diesem dritten Teil, denn wie das Feuer schnell voranschreitet, so ist auch dieser Krimi sehr, sehr spannend. Es fällt mir schon am Anfang schwer, das Buch zur Seite zu legen. Denn Joels ganze Familie ist involviert und Samanthas Schwester kommt aus Indien zu Besuch. Da ich die Charaktere kenne, möchte ich natürlich auch so wissen, wie es da weitergeht. Aber der Fall nimmt einem auch den Atem. Er ist sehr temporeich und irgendwann kommt ein Highlight nach dem anderen, so dass das Buch megamegaspannend ist.

Ich hab mit den gut beschriebenen Charakteren mitgelitten und mich auch ab und an geärgert und gefragt, warum benimmt sich eine Schwester so?

Gut gefallen mir die vielen Schauplätze und die Traditionen wie der Chienbäse-Umzug der erklärt wird, wie viele anderen Sachen. Es ist immer informativ, passend zur Sache und nie langweilig geschrieben.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich wäre nie auf den Mörder gekommen. Es war ein total überraschendes Ende. Super spannend, Temporeich, viele Traditionen, passende Rezepte, Übersetzung der Schweizer Wörter – einfach Perfekt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und gebe hier 10 Sterne.«
  11      0        – geschrieben von Lesezeichenfee
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