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KINDLE
 
Wo wir Kinder waren
Verfasser: Kati Naumann (8)
Verlag: HarperCollins (315)
VÖ: 26. Januar 2021
Genre: Familienepos (510)
Seiten: 496 (Gebundene Version), 497 (Kindle-Version)
Themen: 20. Jahrhundert (97), Hoffnungen (273), Kindheit (138), Neuanfang (1150), Puppen (71), Schuld (721), Unternehmen (98), Verlust (817)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (11)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. April 2021 um 23:40 Uhr (Schulnote 1):
» Geschichte erlebbar gemacht

Eva, Iris und Jan sind die Erben der einstmaligen Spielzeugfabrik Langbein in Sonneberg. Gegründet in der Kaiserzeit, überstand das Unternehmen zwei Kriege, die deutsche Teilung, die Verstaatlichung, scheiterte dann aber nach der Wiedervereinigung. Die Erben müssen sich mit dieser Vergangenheit auseinandersetzen, die Räumung des Stammhauses bietet ihnen eine gute Vorlage dafür. Sie lässt die drei eintauchen in eine Vergangenheit, die sich auf die Gegenwart auswirkt. Vielleicht auch noch auf die Zukunft?

In einem spannenden Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart entspannt sich ein interessanter Blick auf ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Am Beispiel der Familie Langbein und ihrer Puppenmanufaktur entsteht ein spannender Einblick in deren Familiengeschichte wie auch über die Veränderungen in der Tradition der Spielzeugherstellung. Die Autorin Kati Naumann macht deutsche und deutsch-deutsche Geschichte auf eine spannende Weise erlebbar. Mit den drei Erben fiebert man mit, wenn sie kostbare Erinnerungsstücke finden – und der Leser freut sich, wenn genau dieses besondere Stück in der Geschichte der Familie mit seiner Bedeutung geschildert wird.

Mir hat die Einbindung der Erzählung um die Familie Langbein in die historischen und gesellschaftlichen Geschehnisse sehr gut gefallen, so dass ich das Buch sehr gerne weiter empfehle und alle 5 möglichen Sterne vergebe.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 29. März 2021 um 17:09 Uhr (Schulnote 1):
» Die alte Spielzeugfabrik

Ein zauberhafter Roman, der mich in die Vergangenheit entführt und Kindheitserinnerungen geweckt hat.

Die alten Spielzeugfabriken in Sonneberg, wo Kinderträume produziert wurden, die Generationen begeistert haben. Auch ich bin mit mit Bären, Modellbahnen und anderem aus Sonneberg großgeworden. Zwar handelt es sich bei der Familie Langenbein um eine erfundene Familie. Aber ihre Geschichte steht für viele andere Spielzeughersteller.

Die Autorin hat einen wundrbaren Roman geschrieben, der sehr umfangreich ist und mich hat mitfiebern lassen. Die Familiengeschichte wird auf wechselnden Zeitebenen erzählt. Dabei bekommt man einen Einblick ins aktuelle Zeitgeschehen, den ersten Weltkrieg und die Inflation, den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit, die DDR und die Wende.

Nachdem Fred Langenbein aufgrund seiner Demenz ins Altersheim ziehen muss, streiten sich seine Erben um den Besitz. Eva, Iris und Jan, die noch am Familienbesitz hängen, führen den Leser Schicht für Schicht durch die Zeiten, während sie entrümpeln. Erinnerungen werden wach, an die alten glanzvollen Zeiten bis hin zum Untergang der Fabrik....

Familiensaga, Zeitgeschehen und Lokalgeschichte werden geschickt miteinander verwoben und herausgekommen ist ein wahrer Lesegenuß!!! Wunderbar erzählt, mit vielen Emotionen und Sehnsüchten hat die Autorin ein Stück Thüringer Geschichte festgehalten.«
  8      0        – geschrieben von rotecora
Kommentar vom 15. März 2021 um 12:35 Uhr:
» Inhalt:
Eva, Iris und Jan sind Erben der ehemals prächtigen Spielzeugfabrik Langbein in Sonneberg. In der Kaiserzeit gegründet, befand sie sich in der Weimarer Republik auf ihrem Höhepunkt, überstand zwei Kriege, deutsche Teilung und Verstaatlichung, nur um nach der Wiedervereinigung kläglich unterzugehen. Nun ist von der ehrbaren Langbein-Tradition nichts mehr übrig. Streit und Verbitterung haben sich auf die Hinterbliebenen übertragen. Doch als bei einer Internetauktion eine der seltenen Langbein-Puppen auftaucht – sorgfältig genäht und von ihrem Großvater persönlich bemalt –, rückt die verblasste Vergangenheit wieder heran und wirft unzählige Fragen auf: nach Schuld und Verlust, aber auch nach Hoffnung und Neubeginn.

Meine Meinung:
Ein Buch, das mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und beginnt in der Gegenwart mit dem Erbe der Spielzeugfabrik. Dann wird man in die Vergangenheit zwischen 1910 und 1978 versetzt. Man erfährt sehr viel über den Aufschwung der Puppenfabrik, aber auch die Enteignung zu DDR Zeiten. Außerdem wird auch die Teilung Deutschlands beleuchtet. Gerade in den Kapiteln der Vergangenheit wird man in die damalige DDR zurück versetzt. Man hat vieles sehr bildlich vor Augen und spürt förmlich die Veränderungen, die im Laufe der Zeit vorgehen.
Eva, Iris und Jan waren mir anfangs nicht wirklich sympathisch. Jeder war so auf sich bezogen und wollte sein eigenes Süppchen koch. Doch im laufe des Buches wachsen die drei zusammen und werden immer sympathischer. Denn es scheint ihnen zu gelingen den Familienzwist beizulegen.
Süß fand ich Otto und auch Flora, zwei wirklich liebenswerte Menschen, die immer versucht haben, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen und nie aufgegeben haben. Auch merkt man ihre Liebe zu ihren Puppen ganz deutlich.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch, das einem die Geschichte einer ehemals großen Spielzeugfabrik, die leider die Wiedervereinigung nicht überstanden hat. Aber auch ein Buch, das die Probleme der Menschen durch Krieg, Teilung Deutschlands und eben der Wiedervereinigung aufzeigt.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne«
  17      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 25. Februar 2021 um 13:01 Uhr (Schulnote 1):
» Schon seit der Kaiserzeit gibt es die Spielzeugfabrik der Familie Langbein in Sonneberg. Sie hat die politischen Wirren und die Kriege überstanden, doch die Wiedervereinigung bringt das Ende. In der Familie Langbein gibt es Verbitterung und Streitigkeiten. Das Werk muss leergeräumt werden und Eva, Iris und Jan, die Cousins sind, machen sich ans Werk. Dabei kommen Erinnerungen hoch und sie kommen sich wieder näher. Dann taucht bei einer Internetauktion eine Langbein-Puppe auf, die noch der Großvater bemalt hat. Sie Cousins fassen ein Plan, sie wollen die Tradition ihrer Familie wieder aufleben lassen.
Bereits das Buch „Was uns erinnern lässt“ der Autorin Kati Naumann hat mir gut gefallen und daher wollte ich auch dieses Buch unbedingt lesen. Sie führt uns mit diesem Roman zurück in die Vergangenheit und die deutsch-deutsche Geschichte. Die Firma Langbein hatte oft mit Schwierigkeiten in dieser wechselhaften zeit zu kämpfen. Aber ihnen war immer wichtig, den Betrieb zu erhalten und ihren Arbeitern ein Auskommen zu sichern. Doch als die Mauer fiel, kommt auch das Ende. Die im Westen und die im Osten hatten sich auseinandergelebt und man fand keinen Weg mehr zueinander. Auch die Mauer in den Köpfen wollte nicht so schnell fallen. Eva und ihr Cousin Jan sind in Sonneberg aufgewachsen und Iris kommt aus dem Westen. Sie müssen sich erst zusammenraufen, doch dann erkennen sie, was die Familie geleistet hat und dass es wichtig ist, sich zu vergeben.
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind lebendig und stimmig dargestellt. Auch die Gegend am Rennsteig im Thüringer Wald ist sehr atmosphärisch beschrieben.
Ein schöner und berührender Roman.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 22. Februar 2021 um 14:08 Uhr (Schulnote 2):
» Die Autorin Kati Naumann reist mit uns in den Ort Sonneberg. Hier war der Sitz des Spielzeugherstellers Albert Langbein. Was über 100 Jahre bestand, musste nach der Wiedervereinigung aufgegeben werden. Die Erben Eva, Iris und Jan wollen gemeinsam das Haus der Urgroßeltern räumen und finden dabei viele Erinnerungsstücke, die sie an ihre schöne Kindheit erinnern.

Nach „Was uns erinnern lässt“ ist „Wo wir Kinder waren“ das zweite Buch, welches ich von der Autorin lese. Auch hier erzählt sie in zwei Zeitebenen über das Leben der Langbeins und ihrer Nachkommen. Sie beginnt im Jahr 1912 und wechselt immer abwechselnd in die heutige Zeit. Damals gab es noch viele Spielzeughersteller im Thüringer Wald, die leider von der Konkurrenz aus Fernost zum Aufgeben gezwungen wurden. Einige Künstler verkaufen aber bis heute ihre Werke und ich liebe vor allen Dingen deren Miniaturen in 1:12.

In dem Buch „Wo wir Kinder waren“ beschreibt die Autorin sehr genau, wie neue Modelle entstanden und welche Aufgabe den Kleinsten der Familie dabei zukam. Sie schreibt über den Ersten Weltkrieg und seine Verluste für die Familien und danach die wenigen unbeschwerten Jahre der Weimarer Republik. Dann die Anfänge einer Übermacht der Nationalsozialisten, die Verfolgung von Juden und Kommunisten und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der lebendige Sprachstil und die Ausführlichen Dialoge machen das Buch abwechslungsreich und unterhaltsam. Einzig die Gedankensprünge sind nicht immer bis zum Ende durchdacht und der Schluss beantwortet nicht alle Fragen. Aber ich empfehle das Buch auf jeden Fall, zumal es Fakten beschreibt, die so tatsächlich von den Menschen damals erlebt wurden. Kati Neumann hatte nämlich in ihrer eigenen Familie Spielzeughersteller und nutzte diese Quellen intensiv.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
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