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Vati
Verfasser: Monika Helfer (5)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1489) und Hanser (621)
VÖ: 25. Januar 2021
Genre: Familienepos (697) und Historischer Roman (5985)
Seiten: 176 (Gebundene Version), 171 (Kindle-Version)
Themen: Erinnerungen (1109), Familien (1538), Nachkriegszeit (276), Väter (949)
Erfolge: 4 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 13)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. März 2021 um 17:10 Uhr (Schulnote 2):
» Wer war Vati?

Monika Helfer erzählt über ihren Vater, der so manches ganz gut konnte, aber das Schicksal ließ ihn seine Vaterrolle anders als erwartet ausfüllen. Als Kriegsversehrter mit Beinprothese leitete er zusammen mit seiner Frau ein Kriegsopfer-Erholungsheim in den österreichischen Bergen. Selbst aufgewachsen in größter Armut, werden auch seine Kinder Armut kennenlernen. Wer nur ist jener Mann, den das Schicksal so hart geschlagen hat, dass seine Töchter ihn erst Jahre später richtig lachen hören?

Aus den Erinnerungen der Autorin Monika Helfer wie auch deren Schwestern und ihrer Stiefmutter entsteht ein Bild einer Familie, das überhaupt nicht dem gängigen Ideal entspricht. Wie ja auch ihr Vater nicht so sehr dem Bild des Familienoberhaupts entspricht, er wirkte (und war) oft abwesend. Monika Helfer lässt sein Leben durch verschiedenste Erinnerungen erzählen. Und doch hatte dieser Mensch etwas an sich, das ihn auch am Ende des Buches nicht richtig greifbar werden lässt. Bis auf seine Liebe zu Büchern, die alles andere überstrahlte. Man spürt hinter jedem Wort die Suche der Autorin nach dem Vati, der doch immer ein bisschen auf Distanz geblieben ist. Es ist eine interessante Erzählung, die uns die Autorin schildert, die umso mehr berührt, als sie auf tatsächlichen Geschehnissen beruht.

Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  10      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 11. März 2021 um 10:40 Uhr:
» Inhalt:
Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. „Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.“

Meine Meinung:
Ein Buch, das noch lange in einem nachwirkt. Wirklich ergreifend wird hier die Geschichte des Bücher vernarrten Vaters erzählt, der nach dem Tod seiner Frau völlig den Halt verliert und seine Kinder im Stich lässt.
Das Buch wird aus der „Ich“ Perspektive der Autorin erzählt und man leidet mit dem damals jungen Mädchen mit. Man spürt die Verzweiflung in ihr, das sie die Familie alleine managen muss, doch an manchen Tagen gibt es auch Erlebnisse, die sie ihrem Vater näher bringen bzw. wo man die Nähe, ja sogar die Zuneigung spürt. Aber gerade in den schwierigen Zeiten wirkt alles insgesamt etwas oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Denn insgesamt kann man sagen, es gab mehr schlechte als gute Zeiten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber auch hier spiegelt sich in einigen Passsagen diese Oberflächlichkeit wieder. Schade eigentlich.
Insgesamt eine sehr interessante, spannende Lebensgeschichte, allerdings in der Umsetzung etwas holprig und oberflächlich

Mein Fazit:
Man hätte mehr daraus machen können. Leider nur 3 Sterne.«
  7      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 16. Februar 2021 um 0:44 Uhr (Schulnote 2):
» biografischer Roman

Der autobiografische Roman "Vati" ist eine Erinnerung an den Vater der Autorin.
Wer war er wirklich? Was hat ihn beschäftigt und wie kam er mit seinem Leben zurecht?

Viele kleine und großere Erinnerungen an ihn werden lebendig,
Sie versucht hinter die Fassade zu schauen und das Wesen ihres Vater einzufangen. Durch Lebensumstände, das aktuelle Zeitgeschehen und seine Behinderung geprägt, war er nicht immer ein einfacher Mann. Sie lässt auch andere Familienmitglieder zu Wort kommen. Jeder hat ja einen eigenen Blick auf die Dinge und eigene Erinnerungen an Josef.

Und so zeichnet sich im Laufe der Geschichte ein einzigartiges Bild des Vaters ab.

Die Geschichte zeigt, dass Erinnerungen auch trügen können und man manchmal den Menschen, der einen zeitlebends begleitet hat, gar nicht richtig kennt.

Ein kurzes, aber interessantes Buch.«
  7      0        – geschrieben von NikoLaus
Kommentar vom 25. Januar 2021 um 21:56 Uhr (Schulnote 1):
» Sehr berührende Familiengeschichte

Die Autorin Monika Helfer schildert in "Vati" die Geschichte ihres Vaters Josef. Josef ist in sehr erbärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Er war sehr intelligent und lernte schon Lesen, bevor er in die Schule gekommen ist. Er kommt sogar auf das Gymnasium. Aber bevor er die Matura machen kann, wird Josef als Soldat in den zweiten Weltkrieg eingezogen. Dort verliert er ein Bein und lernt im Krankenhaus Gretel kennen, die Mutter der Autorin.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Autorin erzählt nicht chronologisch, sondern macht mehrfach Zeitsprünge. Sie erzählt einzelne Episoden aus dem Leben ihres Vaters oder ihrer Kindheit. Es ist der Nachfolgeband zu "Die Bagage", in dem die Geschichte der Grossmutter von Monika Helfer erzählt wird. Mich hat das Buch sehr berührt und bewegt. Es hat mir die Schrecken des zweiten Weltkrieges, dessen Folgen und die Nachkriegszeit vor Augen geführt.

Sehr lesenswerte bewegende Familiengeschichte.«
  10      0        – geschrieben von esmeralda19
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