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CO2 - Welt ohne Morgen
Verfasser: Tom Roth (1)
Verlag: Bastei Lübbe (3123)
VÖ: 21. Dezember 2020
Genre: Thriller (6927)
Seiten: 528 (Broschierte Version), 529 (Kindle-Version)
Themen: Australien (276), Bundeskanzler (55), Camp (115), Entführungen (1766), Erpressung (307), Geiselnahme (104), Klima (20), Klimawandel (46), Mord (6242), Nauru (1), Uganda (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Durch die Coronakrise stand die Klimakrise in den vergangenen Monaten bekanntlich weniger im Fokus als noch 2019. Da der Klimawandel in der Zwischenzeit aber nicht in den Lockdown gegangen ist, um der Menschheit die Chance zu geben, erst einmal andere Ärgernisse abzuarbeiten, ist das Problem nach wie vor genauso groß wie zuvor, und auch die Buchwelt hat ihr Interesse daran nicht verloren. Dies zeigt sich zum Beispiel am Erfolg des Klimathrillers »Der neunte Arm des Oktopus«, den Dirk Roßmann nebenher geschrieben hat, als er zwischen dem Leiten von 4.000 Drogerien und Führen von 56.000 Mitarbeitern ein bißchen zu viel Zeit frei hatte. Roßmann ist jedoch nicht der Einzige, der sich dem Thema gewidmet hat, sondern auch ein anderer erfolgreicher Autor, der sich zu diesem Zweck das Pseudonym »Tom Roth« zulegte. Die ersten Seiten von dessen Buch »CO2 - Welt ohne Morgen« haben wir von fünf Mitarbeitern und Helfern unserer Seite anlesen lassen, um sie anschließend zu lassen, ob sie anhand dieses Auftakts das gesamte Werk lesen würden.

Das Buch

Tom Roths Thriller wurde kurz vor dem Weihnachtsfest im Lübbe Verlag veröffentlicht. Es ist 528 Seiten lang und kostet sechzehn Euro. Wer beim Bücherkauf die Umwelt schonen möchte und deshalb lieber zum E-Book greifen will, ist mit 7,99 Euro deutlich preiswerter dabei. Obendrein gibt es auch eine Hörbuchausgabe, diese kommt mit einer Laufzeit von 14:33 Stunden daher und wurde von Schauspieler und Sprecher Christian Baumann eingelesen.

In Roths Buch besuchen zwölf Jugendliche aus zwölf unterschiedlichen Nationen ein Klimacamp in Australien und werden von dort entführt. Unmittelbar danach gehen drastische Forderungen bei der Weltgemeinschaft ein: Es sollen sofort kurzfristige und sehr weitreichende Klimaziele festgelegt und in die Tat umgesetzt werden, ansonsten wird im Wochentakt jeweils ein Kind vor laufenden Kameras getötet. Kurzum: Nun steht das Leben unschuldiger Kinder auf dem Spiel, und selten standen die Regierungen derart unter Druck, sich mit dem Problem des Klimawandels auseinanderzusetzen.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch beginnt so drastisch, wie es nur geht: Mit einer Szene, in der ein Kind - die jugendliche Hannah - gerade hingerichtet werden soll. Ob sie tatsächlich sterben wird oder nicht, wird an dieser Stelle noch offengelassen, doch der Vollstrecker lässt wenig Zweifel, da er bekanntgibt, dass die Zeit der Regierungen abgelaufen sei. Anschließend wird ein kleiner Sprung zurück in der Zeit gemacht, nämlich zum Klimacamp, das bereits im Klappentext erwähnt wurde. Hier erlebt man wiederum Hannah, bei der es sich um die deutsche Vertreterin in dem Dutzend engagierter Jugendlicher handelt. Sie hat sich in den vergangenen Tagen den Status einer Art »großer Schwester« erarbeitet. Es werden einige der schlimmsten Umweltsünden erörtert, die von der Menschheit derzeit begangen werden, dann begeben sich die Kinder und ihre Betreuerin an den Rand des Meeres. Dort verwandelt sich das Gesicht der Gruppenführerin plötzlich in eine verzerrte Fratze, und ein Speer ragt aus ihrer rechten Brust.

Fazit

Man kann von einem routinierten Start sprechen, den Autor Tom Roth an dieser Stelle hingelegt hat, denn ein kurzer Vorausblick auf einen besonders schockierenden Moment ist eines der einfachsten, aber auch wirksamsten Mittel, um einen Thriller zu beginnen. Obwohl man aus dem Lesen zahlreicher Bücher dieser Art die Erfahrung gesammelt hat, dass die spätere Auflösung von nahezu hundert Prozent dieser Prologe nicht so harsch ausfällt, wie es der Cliffhanger andeutet, sondern eher mit einer überraschenden Rettung oder dergleichen, kann man sich beim Lesen der Wirkung solcher Momente einfach nicht entziehen. Die folgenden Seiten treten dann erst einmal gehörig auf die Bremse, denn die hier aufgefahrenen Klimathemen gleichen zum einen ein bißchen einer Unterrichtsstunde, zum anderen kennt man den angesprochenen ganzen Ärger, den die Menschheit anrichtet, bereits zur Genüge. Allerdings muss man natürlich zwei Dinge beachten: Man kann nicht davon ausgehen, dass alle Leser mit dem gleichen Wissensstand an ein Buch herantreten, so dass bei vielen eine Auffrischung nicht schaden kann, zum anderen geht es hier auch um ein Dutzend Jugendliche, und da macht es inhaltlich schon Sinn, dass etwas detaillierter und lehrbuchartiger über die bestehenden Probleme gesprochen wird. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass Tom Roth hier vielleicht einen kleinen Gang zu viel rausgenommen hat, denn das im Prolog geborene Spannungsmoment verpufft an dieser Stelle wieder. Mit dem letzten Absatz des ersten Kapitels (der Speerattacke) macht er dann wieder einiges - wenn auch nicht alles - wieder gut. Unsere Mitarbeiterinnen Lydia Neidhardt, Sara Wojciechowski und Yvi Leutbecher waren bis hierhin so oder so schon mitgerissen genug, um sich dazu zu entschließen, den ganzen Thriller zu lesen, so dass wir schon bald eine Rezension parat haben werden. Sebastian Leder und Tino Miccolis wollen indessen noch auf das Fazit warten, da sie das Buch thematisch zwar ansprechend finden, bis hierhin aber noch keinen prägnanten Aha-Moment hatten.
– geschrieben am 31. Januar 2021
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