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CO2 - Welt ohne Morgen
Verfasser: Tom Roth (1)
Verlag: Bastei Lübbe (3184)
VÖ: 21. Dezember 2020
Genre: Thriller (7048)
Seiten: 528 (Broschierte Version), 488 (Taschenbuch-Version), 529 (Kindle-Version)
Themen: Australien (283), Bundeskanzler (57), Camp (120), Entführungen (1810), Erpressung (313), Geiselnahme (105), Klima (23), Klimawandel (48), Mord (6448), Nauru (1), Uganda (9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »CO2 - Welt ohne Morgen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor wenigen Tagen haben wir die ersten Seiten des Klimathrillers »CO2 - Welt ohne Morgen« gemeinsam für unser »Projekt 10« angelesen, nun wollen wir euch unseren Eindruck vom gesamten Buch schildern. Es handelt sich um ein Werk aus dem Lübbe Verlag, das zur Weihnachtszeit erschienen ist und einen Preis von sechzehn Euro hat. Für die E-Book-Version des 529 Seiten starken Thrillers sind 11,99 Euro zu zahlen, zudem existiert eine von Christian Baumann eingelesene Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 14:33 Stunden. Autor des Werks ist ein Mann, der sich an dieser Stelle »Tom Roth« nennt, der zuvor unter anderem Namen mit Thrillern international erfolgreich gewesen sein soll. Er arbeitet als Rechtsanwalt und Notar, forscht an einer Universität, und Journalist und TV-Experte ist er auch noch. Manche Menschen beherrschen Multitasking einfach besser als man selbst.

In Roths Buch begeben sich zwölf Kinder aus zwölf unterschiedlichen Nationen, die sich für den Klimaschutz engagieren, in ein Camp in Australien. Dort kommt es zu einem Überfall, in dessen Folge die jungen Leute entführt werden. Ihre Geiselnehmer gehen äußerst drastisch vor, und ebenso drastisch ist das, was sie der Weltgemeinschaft androhen: Entweder werden in kürzester Zeit umfassende Klimaziele umgesetzt, oder ein Kind nach dem anderen wird umgebracht ... und zwar vor laufender Kamera, live gestreamt im Internet, in jeder Woche ein weiteres.

»CO2 - Welt ohne Morgen« hat uns tendenziell eher mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Zum einen lag dies daran, dass es der Autor an manchen Stellen ein Stück übertrieben hat - nicht nur bei der eigentlichen Erpressung, sondern auch an anderen Stellen wie den »überraschenden« persönlichen Verflechtungen der einzelnen Charaktere, die sich nach und nach ergeben, oder dem globalen Schauplatzhopping. Zum anderen wollte sich einfach kein rechtes persönliches Verhältnis zum Hauptprotagonisten Marc einstellen - vielleicht war dies der Fülle an Figuren geschuldet, vielleicht aber auch ein Stück seiner eigenen Charakterzeichnung. Jedenfalls hatte dies das Resultat, dass man nicht ganz so gut mitfiebern konnte wie erhofft, und auch die tragische Note, die ihm schlussendlich auf den Leib geschrieben wurde, wollte nicht so ganz zünden. Zum Dritten dürfte jeder, der schon mal ein paar Thriller gelesen hat, den großen Twist in Bezug auf die Entführungsgeschichte erahnen. Womöglich schon nach dem Prolog, wie die eifrigen Leser unseres Artikels im »Projekt 10« zwischen den Zeilen gelesen haben werden.

Gemischt sind unsere Gefühle, weil »CO2 - Welt ohne Morgen« trotz dieser Punkte ein ansprechender Thriller ist. Was schon damit anfängt, dass er nicht einfach nur eine spannende Geschichte erzählen möchte, sondern auch Finger in Wunden legt und auf Missstände hinweist, etwa was den Handel mit CO2-Zertifikaten angeht. Hier spürt man nicht nur den großen Rechercheaufwand, es ist auch gelungen, all die zusammengetragenen Fakten und die klimapolitischen Probleme und Fehlentwicklungen so geschickt in die Geschichte einzuflechten, dass alles perfekt in den Kontext passt. Das Tempo ist hoch, durch »Todes-Countdowns« vermittelt sich der hohe Zeitdruck sehr gut, und sprachlich ist das Ganze ebenso tipptopp. Ein interessanter Aspekt ist nebenbei bemerkt die hohe Aktualität: Selbst die Coronakrise wurde in einigen Halbsätzen eingearbeitet. Schlussendlich ist »CO2 - Welt ohne Morgen« ein durchaus lesenswertes Buch, dem ein wenig der Feinschliff gefehlt hat, um es am Ende gänzlich kritikfrei zuschlagen zu können.
– geschrieben am 4. Februar 2021 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz