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Royal Vampires 3 - Der Verrat
Verfasser: Brenda K. Davies (9)
Verlag: FeuerWerke (45)
VÖ: 19. Januar 2021
Genre: Fantasy (13169) und Romantische Literatur (23085)
Seiten: 302 (Taschenbuch-Version), 256 (Kindle-Version)
Themen: Gefahr (1402), Rebellion (534), Suche (1205), Vampire (1594), Verrat (1137)
Reihe: Royal Vampires (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Legenden und Gerüchte über das Ödland sind im ganzen Land zu hören. Und über die Kreaturen, die darin ihr Unwesen treiben.

Braith weiß um die Gefahr, die das Betreten dieses unwirtlichen Landes mit sich bringt. Doch es ist seine einzige Chance, verbündete Vampire für die Rebellion zu finden, und seinen Vater, den grausamen König, vom Thron zu stürzen.

Aria ist entschlossen, Braith bei der Suche nach den Vampiren zu helfen. Doch die Welt, die sie im Ödland vorfindet, zeigt ihr, dass es weder der Krieg noch der König sein werden, die sie und Braith auseinanderreißen. Sie selbst wird es sein.
Quelle: FeuerWerke
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Brenda K. Davies gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
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     Aria spürte ihr Herz in ihrem Hals schlagen, und eine Gänsehaut bedeckte ihren Körper. „Warum solltest du einen solchen Handel machen?“, wollte Braith von ihm wissen.
     Das lässige Achselzucken des Mannes konnte sie zwar nicht sehen, aber sie konnte es förmlich spüren. „Ich bin ihrer überdrüssig geworden. Du weißt sicher, wie das ist.“
     Ein heftiger Stich machte sich in ihrem Innern bemerkbar, als sie erkannte, dass Braith tatsächlich genau wusste, wovon der Mann sprach. Sie versuchte, nicht an seine Vergangenheit zu denken, versuchte, nicht an die Blutsklavinnen zu denken, die er genommen hatte, nachdem sie aus dem Palast geflohen war, aber ab und zu traf diese Tatsache sie wie ein Schlag ins Gesicht. Sie mochte seine erste Blutsklavin gewesen sein, aber sie war nicht seine letzte, und er hatte die anderen nicht annähernd so freundlich behandelt wie sie.
     Braith bewegte seinen Arm etwas weiter in ihre Richtung, im Versuch, ihr irgendwie Trost zu spenden, aber sie konnte keinen darin finden. Ihr Gesicht brannte geradezu. William vor ihr war so unbeweglich wie ein Stein, sein Atem schien in seiner Brust eingefroren zu sein.
     „Ja, ich weiß, wie das ist, aber meine sind mir noch nicht langweilig geworden“, antwortete Braith.
     Arias Atem ging stoßweise, und ihr Magen verkrampfte sich. Egal wie viel Zeit sie unter ihnen verbrachte, sie würde sich nie an die Grausamkeit und offene Brutalität von einigen innerhalb der Vampirart gewöhnen.
     Sie war nicht so naiv, zu glauben, dass alle Menschen gut seien, schließlich war die einzige wirkliche Misshandlung, die sie als Blutsklavin erlitten hatte, durch die Hände eines Menschen verursacht gewesen. Sie hatte aber das Gefühl, dass Menschen ihre Bosheit meist weniger offen zeigten.
     Sie war jedoch kein Besitz, war es auch nie wirklich gewesen, und sie sträubte sich dagegen, als solcher betrachtet zu werden. Braith musste etwas in ihrem Puls oder eine Veränderung in ihrem Verhalten gespürt haben, denn genau in diesem Moment drängte er sie einen weiteren Schritt zurück. Es kostete sie alles, was sie aufbringen konnte, um äußerlich ruhig zu erscheinen, während sie innerlich tobte.
     Sie war versucht, den auf ihrem Rücken versteckten Bogen herauszuziehen, und dabei war sie sich nicht sicher, wen sie lieber erschießen wollte ... Braith oder den Mann, der um sie zu feilschen versuchte.
     „Lass sie mich wenigstens mal ansehen“, forderte der Mann. „Ich denke nicht“, verkündete Braith.
     Seine Antwort wurde von einem gemeinschaftlichen Einatmen der Menge begleitet. Arias Verärgerung verschwand, als ihre Besorgnis in den Vordergrund trat. Sie waren hier alle in Gefahr, wenn Braith nicht den richtigen Ton traf, und nach der Reaktion der Menge zu urteilen, hatte er gerade, indem er der Bitte nicht nachgekommen war, einen schweren Fehler begangen.
     „Nein?“ Obwohl der Mann es zu verstecken versuchte, konnte Aria den Unglauben in seiner Stimme ausmachen.
     „Nein“, sagte Braith ohne Umschweife.
     Sie schauderte. Als Prinz war er es weder gewohnt, sich herumkommandieren zu lassen, noch, dass ihn jemand ausfragte, abgesehen vielleicht von ihr, und er reagierte offensichtlich nicht gut darauf. Er war nicht so diplomatisch wie ihr Vater, Daniel, Jack oder Ashby. Braith war es gewohnt, dass seine Befehle ohne Nachfrage befolgt wurden. Schließlich war er der Kronprinz, und damit, nach seinem Vater, das wichtigste Mitglied der königlichen Familie. Als solcher hatte er nie etwas anderes lernen müssen, und er war auch jetzt nicht bereit, Frechheiten zu tolerieren.
     Aria wünschte sich, sie könnte mit ihm reden, die Situation mit ihm besprechen, aber wenn sie ihren Mund öffnete und irgendeine Art von Beziehung zwischen ihnen enthüllte, dann wären sie in noch größerer Gefahr als jetzt, wenn das überhaupt möglich war.
     „Ich bin sicher, du kannst verstehen, dass manchmal, wenn das Spielzeug glänzend und neu ist, man dazu neigt, es gerne für sich behalten zu wollen“, warf Ashby charmant ein. Aria nahm es ihm nicht übel, dass er sie als glänzendes Spielzeug bezeichnete. Sie empfand nur Erleichterung über Ashbys lockeren Ton und sein lässig-entspanntes Verhalten.
     „Sie ist also neu?“, forschte der Vampir nach.
     „Oh, nicht brandneu“, antwortete Ashby leichthin. „Ist irgendeiner von Ihren noch neu? Es ist schwer, welche zu finden, die nicht schon längst verbraucht und weggeworfen wurden.“ Sein Kommentar wurde mit einem Kichern und gemurmelten Zustimmungen aus der Menge beantwortet. „Aber sie ist neu für meinen Freund hier, und wie Sie sicher langsam erkennen, ist er nicht allzu schlau, und er hasst es, zu teilen.“
     Braith erstarrte, irritiert von Ashbys Worten. Aria hielt den Atem an, in der Hoffnung, dass Braith die Ruhe bewahren würde, während sich die Muskeln in seinem Arm gegen ihre Haut zusammenzogen. Der Mann, der sich nach ihr erkundigt hatte, dachte über Ashbys Worte nach.
     „Nein, keiner von ihnen ist mehr unverbraucht.“ Er gab einen bedauernden Laut von sich. „Eine verdammte Schande ist das. Was ist mit deinem?“
     Ashby zog Williams Kapuze zurück. „Das ist ein Junge, und noch dazu ein rothaariger.“
     Der scheußliche Vampir kicherte. „Ah, keines dieser Merkmale gefällt mir.“
     Aria hielt den Atem an und betete, dass William nicht explodieren würde und dass er trotz seines Stolzes und seiner Arroganz den Mund hielte.
     Ashby zog die Kapuze wieder über seinen Kopf. „Das ist auch nicht meine Vorliebe, aber ich muss ihn ja nicht anschauen, um mich mit ihm zu vergnügen.“
     Es gab einige Lacher aus dem Publikum und die Spannung, die bleischwer in der Luft gelegen hatte, ließ nach.
     „Na ja, vielleicht wenn er sie sich noch ein paar Mal vorgenommen hat ...“, sagte der Mann mit einem Rest von Hoffnung in der Stimme.
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