Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.246 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »eister361«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Royal Vampires 3 - Der Verrat
Verfasser: Brenda K. Davies (9)
Verlag: FeuerWerke (45)
VÖ: 19. Januar 2021
Genre: Fantasy (13169) und Romantische Literatur (23085)
Seiten: 302 (Taschenbuch-Version), 256 (Kindle-Version)
Themen: Gefahr (1402), Rebellion (534), Suche (1205), Vampire (1594), Verrat (1137)
Reihe: Royal Vampires (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,67 (87%)
1
53%
2
27%
3
20%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 15 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Legenden und Gerüchte über das Ödland sind im ganzen Land zu hören. Und über die Kreaturen, die darin ihr Unwesen treiben.

Braith weiß um die Gefahr, die das Betreten dieses unwirtlichen Landes mit sich bringt. Doch es ist seine einzige Chance, verbündete Vampire für die Rebellion zu finden, und seinen Vater, den grausamen König, vom Thron zu stürzen.

Aria ist entschlossen, Braith bei der Suche nach den Vampiren zu helfen. Doch die Welt, die sie im Ödland vorfindet, zeigt ihr, dass es weder der Krieg noch der König sein werden, die sie und Braith auseinanderreißen. Sie selbst wird es sein.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Brenda K. Davies gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Außerdem würde es kein Weglaufen mehr geben, nicht mehr. Unbehaglich bewegte Aria sich hin und her. Sie hasste die
     grobe Wolle und die stumpfe Farbe des Mantels, den sie trug. Es war der Mantel eines menschlichen Bediensteten, der für Vampire arbeitete, und sie verachtete, was er repräsentierte. Sie hatte sich über die goldene Kette geärgert, die einen Blutsklaven an ihren Herrn bindet, aber dieser Umhang war noch schlimmer.
     Zumindest hatte die Kette sie als Kämpferin gekennzeichnet, als jemanden, dem man als Vampir nicht trauen konnte, als jemanden, der rebelliert hatte und für diese Rebellion bezahlen musste. Der Umhang aber stand für Feigheit und Verrat, für das Anbiedern an die herrschende Klasse der Vampire.
     Am Straßenrand sammelten sich vor Arias gesenktem Blick inzwischen weitere Beine, und das Geflüster in der Menge schwoll immer mehr an. Diese Vampire, die in den äußeren Bezirken wohnten, waren nicht an Besuch von außerhalb gewöhnt, und sie waren misstrauische Wesen. Ganz besonders Fremden gegenüber. Obwohl sie bisher keine Probleme hatten, bezweifelte Aria, dass sie die ganze Zeit über so viel Glück haben würden.
     Die Vampire, die hier lebten, waren hungrig, und das waren auch die Menschen. Sie alle waren arm, und Fremde boten ihnen eine gute Gelegenheit für frisches Blut, vielleicht sogar Geld. Wenn Braith nicht eine solche Aura von Macht und Dominanz ausstrahlen würde, sie hätten sicher einen großen Bogen um diese Stadt machen müssen, selbst mit Ashby an ihrer Seite.
     Das Murmeln der Menge wurde lauter, und es fühlte sich für Aria so an, als würde man mit Schmirgelpapier ihre Haut bearbeiten, das noch rauer war als das grobe Tuch, das ihren Kopf bedeckte. Staub wirbelte um sie herum und blieb ihr in der Nase und in ihrem Hals stecken. Es war widerlich, einfach schrecklich. Die Stadt stank nach Blut, Schweiß und Tod.
     So waren die Wälder nicht. Wenngleich sie den Geruch der Verwesung in sich trugen, war es das erdige Verrotten von Blättern und Schmutz. Alles was sie zum Leben brauchte, war frische Luft, Freiheit und Braith.
     Der griff plötzlich nach ihrer Kapuze und riss sie schnell nach oben. Aria war so in ihren Gedanken verloren gewesen, dass sie nicht bemerkt hatte, dass ihre Kopfbedeckung zurückgerutscht war und somit ihren Haaransatz und einige ihrer Züge enthüllt hatte. Es bestand eigentlich nicht die Gefahr, dass jemand sie erkennen würde, dieses Risiko war bei Braith viel höher, aber er bestand darauf, dass sie sich so unauffällig wie nur möglich verhielt.
     Allein ihr Blut, so fand er, war ein zu verlockender Köder, und auch wenn Aria der Meinung war, das gelte wohl eher nur für ihn, wollte sie nicht mit ihm streiten, nur für den Fall, dass er vielleicht recht hatte. Wie alle anderen war auch sie nicht in der Stimmung, ein Snack für ein Rudel blutdürstiger Vampire zu werden. Sie hob ihre Hand, um die Kapuze wieder an den rechten Platz zu rücken, aber er griff danach, weil sie durch die Bewegung ihre Hand entblößte. Schnell schob er sie wieder nach unten an ihre Seite.
     „Halte dich bedeckt, Aria“, befahl er.
     Diesmal war es nicht seine Berührung, die ihr Herz zum
     Höherschlagen brachte, sondern der Ausdruck in seiner Stimme. Er zeugte davon, was möglicherweise entfesselt werden könnte, wenn sie nur aufblickte. Erschreckt und zitternd stand sie da.
     Braith war stark und kräftig, aber die Umstände der letzten zwei Wochen hatten ihn gezwungen, sich von Tieren statt von ihr zu ernähren. Doch wenn auch die Tiere ihn mit dem Nötigsten versorgten, war das menschliche Blut nahrhafter, und ihr eigenes Blut stärkte ihn noch wesentlich mehr. Sie hatte diese seltsame Wirkung auf ihn. Er konnte eine Kraft aus ihr ziehen, die keiner von ihnen je für möglich gehalten hätte.
     Und ausgerechnet jetzt, da er diese Kraft am meisten brauchte, wurde sie ihm verwehrt. Vielleicht würden sie jetzt alle dafür bezahlen, das könnte man zumindest befürchten, im Angesicht der ausgezehrten Körper, die sich um sie herum sammelten.
     „Seid ihr bereit, eine zu verkaufen?“, ließ sich eine laute Stimme vernehmen.
     Braith hob seinen Arm und hielt ihn seitlich vor Arias Brust, um sie neben sich zu stoppen. In ihr tobte es, denn diese Frage erweckte ihren Widerspruchsgeist, aber irgendwie schaffte sie es, ihren Kopf gebeugt und ihre Erscheinung demütig wirken zu lassen.
     William machte noch zwei weitere Schritte vorwärts, bevor Ashby, auf weniger anmutige Art und Weise als Braith, ihn am Kragen seiner Robe packte und zum Stehen brachte. Obwohl Ashby scheinbar ausdruckslos blieb, funkelten doch seine leuchtend grünen Augen vor Vergnügen, als William bei dem Ruck leicht grunzte.
     Die beiden hatten sich bisher gut verstanden, aber sie neigten dazu, sich gegenseitig zu provozieren, manchmal bis zu einem Punkt, dass Aria ihre Freude an der gegenseitigen Quälerei befremdete. William sträubte sich gegen die herrische Behandlung, aber glücklicherweise gelang es ihrem jähzornigen Zwilling, Ruhe zu bewahren.
     Einen Moment lang blieb es still, während die Menge in Erwartung von Braith’ Antwort gespannt dastand. Er kannte dieses Land nicht, kannte weder die Menschen noch die Etikette, die hier herrschte. In dem Landesteil, in dem er lebte, wurden die Diener nicht verkauft, weil sie kein Besitz waren. Deswegen wurden sie nicht wie die Blutsklaven gehandelt. Das mochte hier nicht der Fall sein.
     „Sie sind unverkäuflich“, antwortete Braith schließlich.
     Aria sah, wie sich ein paar Beine aus der Menge lösten und
     vortraten. Die Kleidung an diesen Beinen war von viel höherer Qualität als die der anderen, die sie umgaben. Selbst wenn der Sand um sie herumwirbelte, blieben die Schuhe überraschend schwarz und glänzend.
     „Du siehst hungrig aus“, sagten die Beine. „Ich schlage dir einen Handel vor. Zwei für einen.“
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz