Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.283 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »julina287«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Royal Vampires 3 - Der Verrat
Verfasser: Brenda K. Davies (9)
Verlag: FeuerWerke (46)
VÖ: 19. Januar 2021
Genre: Fantasy (13204) und Romantische Literatur (23184)
Seiten: 302 (Taschenbuch-Version), 256 (Kindle-Version)
Themen: Gefahr (1411), Rebellion (535), Suche (1208), Vampire (1596), Verrat (1139)
Reihe: Royal Vampires (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,63 (88%)
1
56%
2
25%
3
19%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 16 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Legenden und Gerüchte über das Ödland sind im ganzen Land zu hören. Und über die Kreaturen, die darin ihr Unwesen treiben.

Braith weiß um die Gefahr, die das Betreten dieses unwirtlichen Landes mit sich bringt. Doch es ist seine einzige Chance, verbündete Vampire für die Rebellion zu finden, und seinen Vater, den grausamen König, vom Thron zu stürzen.

Aria ist entschlossen, Braith bei der Suche nach den Vampiren zu helfen. Doch die Welt, die sie im Ödland vorfindet, zeigt ihr, dass es weder der Krieg noch der König sein werden, die sie und Braith auseinanderreißen. Sie selbst wird es sein.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Brenda K. Davies gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.


PROLOG


EINE vermummte Gestalt huschte geräuschlos in den Raum. Ihr tiefgrauer Umhang verhüllte den größten Teil ihres Körpers, das Gesicht wurde von der Kapuze nahezu vollständig bedeckt. Die Lautlosigkeit, mit der sie sich bewegte, war fast unmenschlich. Aber sie war menschlich. Der feste Schlag ihres Herzens und ihr verlockender Duft, die Gideons Appetit anregten, erinnerten ihn eindringlich an diese Tatsache.
     Allerdings war dieser Mensch, ganz besonders dieser, für ihn tabu, wenn ihm sein Leben lieb war. Obwohl er die Gesichtszüge nicht erkennen konnte, wusste er, dass es sich um eine Frau handelte, und wegen des süßen Duftes, den sie verströmte, wusste er auch, um wen es sich handelte.
     Nein, egal wie hungrig er im Moment auch sein mochte, er würde diese Frau nicht anrühren. Dafür schätzte er sein Leben viel zu sehr. Eher würde er Ratten verspeisen.
     Mit gesenktem Kopf blieb sie vor seinem Schreibtisch stehen und nahm erst einmal einen tiefen Atemzug. Langsam, ganz langsam hob sie den Kopf und zog sich die Kapuze herunter. Im Flackern des Kerzenlichts leuchtete ihr dunkles Haar in den verschiedensten Rotschattierungen. Ihre Züge waren zwar hübsch, aber nicht umwerfend schön, vor allem nicht angesichts der Blässe, die ihre normalerweise gesunde Hautfarbe vertrieben hatte. Ihre Hand zitterte, aber sie strahlte eine stählerne Entschlossenheit aus, die Gideon nur bewundern konnte.
     „Ich habe mit Jack und Ashby gesprochen.“
     Gideon erstarrte für einen Moment, seine Finger verkrampften sich um den Stift, den er in der Hand hielt. „Ich verstehe.“
     Ihr Mund war verkniffen, doch ihre Augen blickten ihn ruhig an, trotz der aufwallenden Angst und der Panik, die er direkt unter ihrem scheinbar ruhigen Äußeren wahrnehmen konnte. „Ich weiß, was getan werden muss.“
     Gideon ließ den Stift los, ehe er ihn noch in zwei Hälften zerbrach. Das Ding war ihm egal, aber er war viel zu sehr auf sein Äußeres bedacht, um das Risiko einzugehen, sich mit Tinte zu bekleckern. „Bist du dir sicher?“
     Einen kurzen Moment lang schimmerten Tränen in ihren Augen, bevor sie sie zurückblinzelte, ihr Kinn hob und nickte. „Ja, das bin ich.“
     „Er darf das niemals erfahren.“
     „Das wird er nicht.“
     Gideon schwieg für einen endlos scheinenden Moment. „Die Verbindung darf nicht vollendet werden.“
     Sie zuckte zusammen, als die Trauer sie wie ein Blitz traf.
     Doch dann fing sie sich wieder. „Das wird sie nicht“, flüsterte sie.
     Gideon wusste nicht, was er sagen sollte. Er war unsicher gewesen, was er von ihr zu erwarten hatte oder wie sie auf das reagieren würde, was Jack und Ashby ihr zu sagen hatten. Ihm wurde nun klar, dass er hätte ahnen können, dass dies der Weg war, den sie einschlagen würde, dass sie davor nicht zurückschrecken würde. Sie wandte sich von ihm ab, aber ihr Schritt war nun nicht mehr so sicher oder so lautlos, als sie sich zur Tür begab.
     „Du weißt, was das für dich bedeuten kann?“, fragte er, bevor sie aus seiner Reichweite verschwand.
     Im Türrahmen blieb sie stehen, drehte ihren Kopf wieder zu ihm um, und sah ihn über ihre Schulter hinweg nachdenklich an. Schwer schluckend gelang ihr ein kaum sichtbares steifes Nicken. „Wenn es uns nicht gelingt, sein Blut in mir zu verdünnen, könnte mein Tod die einzige Möglichkeit sein, uns für immer zu trennen.“
     Er blieb unbeweglich sitzen, beeindruckt von der Tatsache, dass dieses junge Mädchen in der Lage war zu sehen, was die anderen nicht sehen wollten. „Und das akzeptierst du?“
     „Deswegen bin ich zu dir gekommen“, erklärte sie.
     Die Antwort überraschte ihn nicht, war er doch der Einzige, an den sie sich in dieser Sache wenden konnte, wenn sie sichergehen wollte, dass ihr Anliegen auch umgesetzt würde. „Niemand darf davon wissen.“
     „Von mir wird es niemand erfahren“, schwor sie. In dem Moment, als sie die Kapuze wieder über ihren Kopf zog und aus dem Raum huschte, wurde ihm klar, dass er gerade einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte.


KAPITEL EINS


DAS Ödland. Ein Ort, an dem Horrorgeschichten ihren Ursprung fanden, vor dem in vielen Erzählungen gewarnt wurde, und vor dem es die Menschen allein bei der Vorstellung, ihn zu betreten, gruselte. Es war trostlos, irgendwie kalt, selbst dann, wenn die Sonne unerbittlich auf die Erde niederbrannte. Es gab nur wenige Menschen, die das Ödland betreten hatten und jemals zurückgekehrt waren.
     Diejenigen, denen es gelungen war, berichteten von seltsamen Kreaturen, von denen sie gehetzt worden waren, von Monstern, die im Sand jagten, aus dem Nichts auftauchten und noch bösartiger als die Vampire waren. Nur wenige glaubten dem Ausmaß der Geschichten, aber noch weniger wanderten in das Ödland, nachdem sie sie gehört hatten.
     Und nun waren sie hier und bereit, mit dem Kopf voran in die Hölle zu springen. Sie waren Hunderte von Meilen, durch ihre geliebten Wälder, in dieses gottverlassene Land der sengenden Sonne und des heißen Sandes gereist. Das sollte sie also sein, die angebliche neue Heimat der Vampire, die einst zu den verwöhntesten Aristokraten gehört hatten.
     Sie waren diejenigen Aristokraten, die sich während des Krieges gegen den König gewandt hatten und aus dem Palast fliehen mussten, als sich herausstellte, dass sie nicht gewinnen konnten und ihr Leben verwirkt sein würde.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz