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TASCHENBUCH
 
Dr. Josefine Brenner ermittelt 12 - Mord in Norden
Verfasser: Susanne Ptak (40)
Verlag: Klarant (712)
VÖ: 13. Januar 2021
Genre: Kriminalroman (7980)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 152 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1370), Leichen (2214), Mord (6213), Ostfriesland (596), Praktikanten (72), Rechtsmedizin (33), Seehunde (11)
Reihe: Dr. Josefine Brenner ermittelt (12)
Erfolge: 2 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein grausiger Fund erschüttert die Mitarbeiter der Norddeicher Seehundstation. Im Aufzuchtbecken liegt die Leiche der Praktikantin Fenja Lammers. Einmal mehr mittendrin: Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand. Mit ihrer Freundin Theda besucht sie die Seehundstation und muss feststellen, dass Fenja zweifelsfrei ermordet wurde. Wer hatte ein Motiv, der jungen Frau, die erst seit wenigen Wochen in der Seehundstation arbeitete, so etwas anzutun? Fenja galt als freundlich, aber distanziert. Viel mehr als ein »Moin« kam ihr nicht über die Lippen. Ihre Verschlossenheit hatte jedoch einen traurigen Grund, denn vor kurzer Zeit verlor sie ihre Eltern durch einen Unfall. Gemeinsam mit den hiesigen Kriminalbeamten geht Josefine Brenner den Zusammenhängen auf die Spur. Fenjas mutmaßlicher Freund gerät sofort in den Fokus der Ermittlungen, doch ein zweiter Mord in Norden rückt die Geschehnisse in ein neues Licht...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Susanne Ptak gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Bestens gelaunt machte sich Inske Tammen an die Arbeit. Wie jeden Morgen gratulierte sie sich selbst dazu, diesen großartigen Praktikumsplatz in der Seehundstation Norddeich ergattert zu haben. Obwohl sie nicht gerade ein Putzteufel war, machte ihr sogar das mehrfach tägliche Schrubben der Wasserbecken Spaß, dennoch war es natürlich die größte Freude, die kleinen Schützlinge mit Futter zu versorgen. Nicht nur, dass die Pflege der mutterlosen Heuler eine äußerst sinnvolle Aufgabe war, auch mit ihren Kollegen verstand sie sich großartig und so verging jeder Arbeitstag wie im Fluge.
     An diesem Tag startete sie mit besonderem Elan, denn heute würde ihre Lieblingstante Theda sie hier in der Station besuchen. Inske vergötterte Theda, natürlich in erster Linie, weil die Tante ein herzensguter Mensch war, aber auch, weil sie erfolgreich Krimis schrieb und in den letzten Jahren bereits häufiger die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen unterstützt hatte. Stets hatte sie die spannendsten Geschichten zu erzählen. Zwar bekam Theda diese hautnahe Möglichkeit zur Recherche für ihre Krimis nur, weil Tante Thedas beste Freundin, die ehemalige Rechtsmedizinerin Doktor Josefine Brenner, häufig von der Kriminalpolizei um Mithilfe gebeten wurde, doch das sah Inske nicht so eng. Und außerdem mochte sie Josefine ebenso sehr wie Tante Theda. Darum freute sie sich umso mehr, dass die beiden Freundinnen gemeinsam hierherkommen würden.
     »Inske, bist du so nett und kümmerst dich um die Pumpen?«, bat Tim Fetting, der Leiter der Tierpflege.
     »Klar!«, rief Inske und machte sich sofort auf den Weg in den Teil der Station, den Besucher zwar im Allgemeinen nicht zu sehen bekamen, der aber dennoch ein wichtiger Bestandteil war. Da die Aufzuchtbecken sehr klein waren und oft von mehreren Heulern gleichzeitig bewohnt wurden, mussten sie regelmäßig gereinigt und das Wasser darin ausgetauscht werden. Was vorne in die kleinen Seehunde hineingefüttert wurde, kam naturgemäß auch irgendwann hinten wieder raus. Die Becken wurden mit Nordseewasser gefüllt und das verschmutzte Wasser hier vor Ort wieder gereinigt und anschließend zurück ins Meer gepumpt. Inske war stolz, dass Tim ihr nach erst wenigen Wochen diese verantwortungsvolle Aufgabe anvertraute.
     »Nanu!« Inske stutzte, als sie plötzlich ein Smartphone vor sich auf dem Boden entdeckte. Rasch hob sie es auf. Das Display war kaputt. Bestimmt war es einem der Kollegen aus der Tasche gefallen. Sehr ärgerlich. Sie steckte es ein, um später herauszufinden, wem dieses Malheur passiert war, und bog um die Ecke, wo der von Gittern umgebene Schacht lag, durch den man über eine Leiter mit Handlauf zum Pumpenhaus gelangte. Die Gitter waren notwendig, denn der Schacht war mehrere Meter tief und ein Sturz hinein hätte schlimme Folgen haben können. Darum war sie sehr überrascht, das Törchen offen stehend vorzufinden.
     Hatte Tim schon jemand anderen beauftragt und das vergessen?
     Inske schaute hinunter und erstarrte. Dort unten lag jemand! Eine Blutlache hatte sich um den Kopf der Person herum auf dem Beton gebildet. Als sie erkannte, wer dort lag, löste sich ihre Erstarrung und sie schrie vor Entsetzen laut auf.
     »Was ist los?« Tim Fetting und Auszubildende Johanna Römermann kamen herbeigelaufen, alarmiert durch Inskes Schrei.
     Statt zu antworten, brach Inske in haltloses Schluchzen aus.
     Johanna schaute gar nicht erst genauer hin, sondern lief sofort zu Inske und nahm sie tröstend in den Arm, während Tim, der die blonde Frau am Boden des Schachtes nun auch entdeckt hatte, in halsbrecherischem Tempo die Leiter hinabturnte, um Erste Hilfe zu leisten.
     Doch sobald er unten war, erkannte er, dass hier jede Hilfe zu spät kam. Rasch zog er sein Handy aus der Jackentasche und wählte den Notruf.
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