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Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (19913)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (23852)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (93), Begegnungen (3109), Millionäre (1037), Neuanfang (1150), New York City (1622), Salzburg (49)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hi, Annie. Schön dich zu sehen. Welch ein Zufall, dass du heute Abend arbeitest«, prostet mir Pat zu. Ja klar, Zufall.
     Der Abend läuft gut und ich scherze viel mit meinen Gästen. Pat und seine Jungs bestellen fleißig Nachschub und behaupten ihre Plätze auf meiner Seite der Bar eisern. Mein Shirt mit den Temperaturanzeigen entwickelt sich rasch zum Running Gag des Abends. Zuerst musste ich ihnen zwar Grad Celsius in Grad Fahrenheit umrechnen aber nachdem dieser Kulturunterschied überwunden war, bestellten sie ihre Runden nur noch mit: »Annie, es ist schon wieder zweiunddreißig Grad hier drinnen.«
     Je weiter der Abend voranschreitet, desto lustiger wird er. Meine Seite ist umringt von Gästen, die trinken und ihren Spaß haben. Meine lockere Art kommt gut an und den Rest erledigen »meine Jungs«. Sie erzählen jedem, der es hören will, dass ich neu in der Stadt sei und von ganz weit her komme. Sie benutzen dabei meinen Ausdruck, den ich mir von Schneewittchen geliehen habe. »Ich komme nämlich aus einem Ort, der liegt hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen.« Merkwürdigerweise finden viele den Satz zum Grölen, besonders in Bezug auf meine Körpergröße. Gegen eins wird es etwas ruhiger und nach zwei Uhr meint Tom, ich solle langsam mit Aufräumen anfangen. Als die letzten Gäste nach drei Uhr die Bar verlassen, bin ich bereits völlig fertig mit der Welt.


3
Hallo? Hallo!


Die nächsten Tage vergehen wie im Flug und schon ist mein erstes Arbeitswochenende vorbei. Am Montag muss ich zuerst einmal ordentlich Schlaf nachholen. Tom und ich haben vereinbart, dass ich ihm vorrangig am Wochenende aushelfe, da er unter der Woche bereits fixe Aushilfen hat.
     Nach meinem Schlafdefizit-Abbautag bin ich eigentlich jede freie Minute auf den Beinen. New York ist eine aufregende Stadt. An einem Tag fahre ich mit der Staten Island Ferry, um mir die Freiheitsstatue anzuschauen, am nächsten Tag besichtige ich das MoMA, Museum of Modern Art. Ich als Landmädel muss mich jedoch erst an die Tatsache gewöhnen, dass man in dieser Stadt nie alleine ist und sich ständig irgendwo anstellen muss.
     Mitte der Woche fängt Lucy an, mich in ihr Lieblings-Fitnessstudio zu schleppen. Sie erörtert mir alle Trainingsgeräte und erarbeitet sogar einen Trainingsplan für mich.
     Am Donnerstag habe ich dank ihr einen Ganzkörpermuskelkater, der sich gewaschen hat. Nur gut, dass er freitags schon fast wieder verschwunden ist.
     Der Arbeitsfreitag im Spooky Q fängt extrem ruhig an. Ich räume gerade ein paar saubere Gläser ins Regal, als ein wirklich adretter Mann die Bar betritt und sich vor mich setzt.
     »Einen doppelten Whisky«, bestellt er ohne zu grüßen, bevor er sich voll und ganz auf sein Smartphone konzentriert.
     »Ähm ja. Hi. Gerne«, stottere ich und greife nach einem Whiskytumbler.
     Ich mustere den Mann. Er sieht gut aus, ist groß und wirkt trainiert. Seine Haare sind dunkelblond und verwuschelt, seine Haut leicht gebräunt und seine Augen hellbraun, fast schon karamellfarben. Auch seine Haltung und seine Präsenz wirken besonders. Er kommt mir seltsam vertraut vor. Mein neuer Gast trägt ein weißes Hemd mit perfekt gebügeltem Kragen, lässig hochgekrempelten Ärmeln und garantiert auch eine teure Hose und polierte Schuhe. Alles, wirklich alles sagt mir, dass hier jemand sitzt, der mehr als genug Geld hat. Er legt seufzend das Handy beiseite und blickt mich skeptisch an. Oh, er hat mich gerade beim Abchecken erwischt.
     Er zieht beide Brauen hoch und fragt mich dann mit einem abschätzigen Ton: »Whisky? Doppelt?«
     Ich wäre kein Profi, wenn mich ein hübscher Mann gleich aus dem Konzept bringen würde, weshalb ich nur lächle und mit dem Kopf auf sein goldenes Iphone der neuesten Generation deute.
     »Sind Sie verabredet?«
     Er wirkt überrascht.
     Ich lasse ihm jedoch keine Zeit zu antworten und setze alles auf eine Karte.
     »Sie sehen aus, als ob Sie einen guten Tropfen Whisky zu schätzen wüssten. Falls Sie also länger warten müssen, würde ich vorschlagen, Sie verschwenden Ihre Zeit nicht mit unseren Standardsorten.« Ich deute mit der Hand hinter mich. »Sondern lassen sich eine Spezialität des Chefs ausschenken.« Ich zwinkere. »Insofern Sie das nötige Kleingeld für einen Doppelten der Extraklasse haben.«
     Ich hoffe, ihn aus der Reserve gelockt zu haben und warte gespannt auf seine Antwort. Mein Gegenüber schaut zuerst so, als ob er sich verhört hat und er gleich ansetzen will, mir die Leviten zu lesen und mir zu erklären, wie ein korrekter Umgang mit Gästen stattzufinden hat. Dann jedoch hellt sich seine Miene auf, sein rechter Mundwinkel zuckt belustigt nach oben, und er beugt sich ein wenig vor.
     »Okay, Kleine, ich sage dir jetzt mal was. Gib mir einen Doppelten vom besten Whisky, den du hast. Und wenn mich deine Wahl überzeugt, spendiere ich dir auch einen.«
     Daraufhin schenkt er mir ein absolutes Zahnpastalächeln. Fast so schlimm, als wäre er Barbies Ken höchstpersönlich. Ich nicke glücklich und ziehe mit kribbelnden Fingern eine von Toms Schätzen aus der Lade und hoffe insgeheim, dass mich mein Instinkt nicht täuscht. Vor mir sitzt ein potenter Kunde, den ich gerne als neuen Stammgast hätte. Ich schenke ihm zwei Fingerbreit ein und stelle sein Glas dann mit meinem breitesten Lächeln zu seiner linken Seite ab.
     »Prost«, sage ich auf Deutsch. Manche Gewohnheiten sind einfach schwer abzulegen.
     Er nimmt das Glas, riecht an dem Whisky und setzt zum ersten Schluck an. Ich bin nervös, versuche es mir jedoch nicht anmerken zu lassen, und tue ganz geschäftig.
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