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TASCHENBUCH
 
Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (18882)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (22674)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (86), Begegnungen (2999), Millionäre (1006), Neuanfang (1090), New York City (1562), Salzburg (48)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Natürlich heute Abend. Tom ist prinzipiell neugierig und will nicht bis morgen warten. Das ist ihm zu unsicher. Aber du wirst sehen, er ist ein ganz Netter.«
     Lucy zwinkert mir zu, bevor sie den letzten Bissen verspeist und sich Wasser einschenkt. Hoppla, wie schnell kann diese Frau eigentlich essen? Ich habe gerade erst die Hälfte meines Caesar Salads mit Hähnchenfleisch verdrückt.
     »Sei mir nicht böse, aber eine Dusche wäre vielleicht noch angebracht«, fügt mein Gegenüber mit gerümpfter Nase hinzu.
     Ich ziehe die Augenbrauen hoch und schnüffle an meiner Kleidung. Eindeutiger Reisegeruch. So sollte ich meinem neuen Boss nicht unter die Augen treten.
     »Gib mir eine halbe Stunde«, bitte ich.
     Lucy blickt auf die neben der Küchennische hängende Uhr und denkt kurz nach.
     »Beeil dich. Es ist zwar erst Mittwoch, aber man weiß nie, wie viel los sein wird.«
     Oh klasse, das bedeutet, dass ich gleich ins kalte Wasser geworfen werde.
     Ich esse zügig auf, trinke aus und hüpfe unter die Dusche. Normalerweise brauche ich nicht lange im Bad. Heute allerdings will ich einen guten Eindruck hinterlassen und dusche mich extra gründlich. Haare waschen muss ebenfalls sein. Mit einem Handtuch um den Körper düse ich anschließend zwischen meinem Zimmer und dem Bad hin und her, bevor ich angezogen und mit frisch geföhnten Haaren vor dem Spiegel stehen bleibe und ein letztes Mal mein Aussehen kontrolliere. Meine grünblauen Augen sind groß, wirken heute aber schon sehr müde. Meine dunkelbraunen Haare sind weder gelockt noch glatt, was ihnen ein wirres Aussehen verleiht, und sie gerne in alle Richtungen abstehen lässt. Deshalb binde ich sie mir, wie meistens, zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen. Ich trage eine dunkle Jeans und eines meiner karierten Lieblingshemden. Dazu ein wenig Puder und Wimperntusche, das war’s. Im Zimmer hole ich noch Uhr und Ohrringe, schnappe mir meine graue Lederhandtasche, und ziehe in der Garderobe meine schwarze Lederjacke und die grauen Chucks an.
     »Ich bin fertig«, rufe ich ein wenig außer Atem.
     Lucy sitzt im Schneidersitz auf der Couch und tippt auf ihrem Smartphone herum, bevor sie hochsieht.
     »Ich habe Tom gerade geschrieben. Er meinte, es sei noch nicht viel los und ich solle dir ruhig den Weg zu Fuß zeigen. Oder möchtest du ausnahmsweise mit dem Taxi fahren?«
     Kurz überlege ich und entscheide mich dann für den Fußweg. Ein bisschen Bewegung an der frischen Luft wird mir gut tun.
     Draußen weht mir sofort der Geruch der großen Stadt um die Nase und ich bin überwältigt von den vielen Eindrücken. Wir laufen über die Greenwich Avenue und die 8. östliche Straße in Richtung East Village. Die meisten Häuser sind um die fünf Stockwerke hoch, überall sind noch Leute unterwegs und es liegt ein Hauch von Feierabendspannung in der Luft. Lucy geht wieder zügig voran und erklärt mir hier und da die Umgebung.
     Meine Freundin trägt heute enge graue Röhrenjeans und ein buntes, hippes T-Shirt, darüber einen grünen Parker mit bunten Aufnähern. Der Abend ist bereits kühl, weshalb sie ihren feuerroten Bob wieder unter der Strickmütze versteckt.
     »Ich hoffe, ich bin passend gekleidet«, bemerke ich in einem Anflug von Unsicherheit, als wir vor dem Eingang des Spooky Q stehen bleiben.
     Lucy dreht sich zu mir um und mustert mich von oben bis unten.
     »Glaub mir, du passt perfekt in diesen Laden – und vor allem zu uns.«
     Damit öffnet sie die mit dunklem Holz umrahmte Tür und wir treten ein. Laute Rockmusik dröhnt uns entgegen. Die Luft vibriert vom Bass und dem lauten Stimmengewirr der vielen Gäste. Dafür, dass es vor einer halben Stunde noch ruhig gewesen sein soll, ist es nun ganz schön voll hier. Das Pub wirkt eher wie eine Bar, mit dunklen holzvertäfelten Wänden und einer großen Theke in der Mitte, an der bereits großes Gedränge herrscht.
     »Annie, such' dir einen Platz, ich muss schnell die Lage checken.« Mit diesen Worten lässt Lucy mich am Eingang stehen und ist schon durch eine versteckte Tür in einen hinten liegenden Raum verschwunden.
     Nun gut. Eine Bar ist bekanntes Terrain für mich, hier finde ich mich zurecht. Deshalb ist es nicht schlimm, als ich mich alleine durch die Menge drücke und versuche, an der rechten Ecke der Theke einen Sitzplatz zu ergattern. Und ich habe Glück. Gerade werden zwei Barhocker frei, von denen ich mir den hinteren schnappe. Mit der Wand im Rücken, der Theke an der Seite und fast den ganzen Raum im Blick, bietet er mir den perfekten Aussichtspunkt.
     Hinter dem Tresen erkenne ich Lucy, die offenbar sofort in den Arbeitsmodus verfallen ist, gekonnt Bier zapft und verschiedene Schnäpse einschenkt. Ich winke ihr zu und deute ihr mit dem Daumen an, dass alles paletti ist. Sie nickt nur und bereitet weiter die verschiedenen Bestellungen in einer Geschwindigkeit zu, die mir fast den Atem raubt. Hoi, da werde ich mich am Wochenende definitiv ranhalten müssen.
     Die verschiedenen Whiskys hinter ihr im Regal sind beleuchtet und so schön aufgereiht, dass ich direkt Lust darauf bekomme. Ja, ich liebe guten Whisky, genauso wie hervorragenden Wein oder einen frisch zubereiteten Caipirinha, obwohl es auch ein kleiner Cosmopolitan oder ein Sex on the Beach sein darf. Ansonsten trinke ich nicht viel, vertrage Alkohol auch eher schlecht.
     Lucy winkt mit einer Glenfiddich Flasche in meine Richtung. Ich grinse und deute ihr die Menge an. Meine Freundin stellt das gefüllte Whiskyglas vor mich hin und ist auch schon wieder mit der nächsten Bestellung beschäftigt. Neben mir stehen ein paar Männer Mitte Zwanzig. Sie tragen alle legere Kleidung und mustern mich interessiert. Lässig ziehe ich die Jacke aus und hänge sie über den Barhocker. Dann kremple ich die Hemdärmel hoch und proste ihnen zu.
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