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TASCHENBUCH
 
Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (18763)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (22535)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (86), Begegnungen (2980), Millionäre (1004), Neuanfang (1084), New York City (1554), Salzburg (48)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Kontrollen und der Zoll sind schnell durchquert und schon rolle ich mit meinem viel zu schweren, schwarzen, mit bunten Blümchen bedruckten Koffer die Ankunftshalle hinunter Richtung Ausgang. Meine Freundin Lucy hat mir versprochen, dass sie mich am Flughafen abholen wird, um mir die Ankunft in der Weltmetropole New York zu erleichtern. Ich werde immer langsamer und schaue mich nach einem roten Haarschopf um. Wo steckt sie bloß?
     Leute rauschen zügig an mir vorbei, einige rempeln mich beabsichtigt oder unbeabsichtigt an. Ich ziehe meinen Trolley schnell weiter und stelle mich an die Seite. Als ich den gesamten Bereich der Ankunftshalle zum dritten Mal mit meinem Blick absuche, entdecke ich sie endlich. Sie hält ein großes Schild mit Welcome Annie und gemalten Herzchen in die Höhe. Die leichte Strickmütze ist Schuld daran, dass ich sie unter den vielen Menschen nicht gleich erspäht habe.
     »Annie, Annie!«, ruft sie mir winkend zu.
     Wir bahnen uns breit grinsend einen Weg zueinander und fallen uns in die Arme.
     »Hey, Süße, wie war der Flug? Schön dich zu sehen! Na komm, lass uns gleich ins Taxi steigen. Du musst hungrig sein. Dein Zimmer ist schon vorbereitet. Ich freue mich, dass du da bist!«, textet sie mich, ohne Luft zu holen, in ihrem breiten Amerikanisch zu.
     Ihre Redegeschwindigkeit war schon immer extrem hoch, aber das passt zu ihr. Sie ist sicher zehn Zentimeter größer als ich, durchtrainiert von oben bis unten und steht irgendwie ständig unter Strom. Ich kenne Lucy erst seit zwei Jahren, aber es war von Anfang an, als ob wir schon ewig Freundinnen wären. Sie ist das komplette Gegenteil von mir. Immer unterwegs, immer auf dem Sprung.
     »Hey«, antworte ich einfach auf ihre vielen Fragen und grinse nur. »Endlich bin ich hier! Danke, dass du gekommen bist. Ich glaube, ich bin seit fast 24 Stunden auf den Beinen.«
     Meine Freundin mustert mich von oben bis unten und kneift mir dann leicht in die Wange.
     »Wir päppeln dich schon wieder auf, keine Sorge. Du wirst sehen, New York wird dir gefallen.« Damit greift sie nach meinem Koffer und läuft zielstrebig los.

»Also«, beginnt Lucy, während die Landschaft hinter den Fensterscheiben des Taxis an uns vorbeizieht. »Wie läuft's zu Hause? War der Abschied schwer?«
     Die Erinnerung daran lässt mich tief durchatmen. Ich habe Lucy als Gast in unserem familiengeführten Hotel kennengelernt, deshalb kennt sie die ganze Bande.
     »Du weißt doch, wie Johanna ist. Sie hat Rotz und Wasser geheult. Typisch kleine Schwester. Papa hat mich bis zum letzten Moment versucht, umzustimmen. Und naja, Georg kam gestern auch noch vorbei.«
     Ich zucke mit den Schultern und hoffe, dass Lucy den Wink versteht, dass ich das Thema nicht vertiefen möchte. Schnell schiebe ich deshalb hinterher: »Danke nochmal für alles. Ich hoffe, du wirst nicht bereuen, mich bei dir wohnen zu lassen. Ich bin total pflegeleicht, versprochen.«
     Freundschaftlich zwinkere ich ihr zu und muss wieder lächeln. Langsam fällt der Stress der letzten Zeit von mir ab. Die Nervosität schrumpft und ein berauschendes Glücksgefühl macht sich in mir breit, als Lucy einen Arm um mich legt.
     »Ich werde dir die schönsten Seiten von New York zeigen, wie ich es damals auf der Alm versprochen habe. Ach, ich freue mich schon so, dir alles zu zeigen. Es wird toll!«
     Sie drückt mich enger an sich. Lucy war immer schon ein wenig high contact, aber bei ihr macht es mir nichts aus.
     »Und was das Zusammenwohnen anbelangt, bin ich mir sicher, dass du nicht viel Platz brauchst.«
     Lucy lässt mich los und bricht in lautes Gelächter aus. Den Witz mit der Körpergröße macht sie ständig, nachdem ich ihr einmal in einem schwachen Moment erzählt habe, dass meine Spitznamen immer etwas damit zu tun haben. Ich bin nur einen Meter sechzig groß und somit durchgehend eine der kleinsten Frauen im Bekanntenkreis. Namen wie Kleine, Zwerg oder auch nur Mädchen – und das mit fast Dreißig – fallen da ständig.
     Die restliche Taxifahrt verläuft eher schweigend, denn ich bin absolut ergriffen von der Skyline Manhattans und starre wie gebannt aus dem Fenster. Zwischendurch tippe ich kurz ein paar Nachrichten an Freunde und Verwandte, um sie wissen zu lassen, dass ich gut angekommen bin. Schlussendlich erreichen wir nach fast einer Stunde Fahrt die 8. Straße in Chelsea vor dem Thomas Eddy House Nr. 85.
     »Wahnsinn! Und hier wohnst du?«, frage ich Lucy völlig überwältigt.
     Chelsea ist schon eine richtig angesagte Wohngegend und dieses Haus einfach nur der Hit. Es sieht so neu aus, mit brauner, fast sandsteinfarbener Fassade, und vor der Haustür spannt sich ein echter grüner Baldachin!
     »Oh mein Gott, das ist ja, als ob ich in einem Hotel einchecken würde!«, rufe ich.
     Ein Kribbeln hat mich ergriffen und ich kann nicht schnell genug aus dem Taxi springen. Lucy bezahlt den Fahrer und schon halten wir auf den Eingang zu. Hinter einem Tresen sitzt ein älterer Herr in dunkelgrauem Anzug.
     »Guten Abend, Jacob. Da ist sie nun – das ist meine Freundin Anna-Marie Mayer aus Österreich. Sie wohnt wie besprochen vorerst bei mir. Aber keine Sorge, sie ist zur Hälfte eine echte Amerikanerin«, stellt Lucy mich dem etwas skeptisch dreinblickenden Jacob vor.
     »Guten Abend, Miss Mayer«, grüßt er mich höflich und reicht mir die Hand.
     »Guten Abend, Jacob. Es freut mich, Sie kennenzulernen.«
     Ich lächele ihn breit an und schüttele dem geschätzten Mittfünfziger fest die Hand. Das hat mir mein Papa beigebracht. Ein fester Händedruck und ein offenes Lächeln öffnen viele Türen. Lucy ist in der Zwischenzeit schon weiter zum Aufzug gelaufen und wartet bereits auf mich.
     »Annie, kommst du? Ich muss später noch in die Bar, möchte dir vorher aber gerne alles zeigen.«
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