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TASCHENBUCH
 
Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (18844)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (22636)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (86), Begegnungen (2989), Millionäre (1006), Neuanfang (1089), New York City (1560), Salzburg (48)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wie? Das war’s?
     »Vielen Dank, dass Sie gekommen sind, Miss Mayer, wir werden uns zeitnah bei Ihnen melden«, rattert Mrs. Townsend die typische Abschiedsfloskel eines, wahrscheinlich negativ behafteten, Interviews herunter. Sie lächelt kaum, als sie mir die Hand zum Abschied reicht.
     Mr. Matthews wirkt da offener und schüttelt mir kräftiger, als ich erwartet habe, die Hände. Er hält mir die Tür auf und blickt mir nach, bis ich im Lift verschwunden bin. Merkwürdiger Typ.
     Als sich die Aufzugtüren hinter mir schließen, lehne ich mich erstmal an die kühle Kabinenwand und atme tief durch. Das war schräg.
     Einen Teil der gestellten Fragen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Warum interessiert es Mr. Matthews, wie lange ich den Oberboss schon kenne? War es überhaupt normal, dass er bei einem Vorstellungsgespräch für eine einfache Empfangsdame dabei ist? Eigentlich würde sich doch die Personalchefin in Verbindung mit dem Leiter der Marketingabteilung darum kümmern? Welche Funktion hatte dieser Mr. Matthews, und warum saß er die ganze Zeit als Beobachter herum und wurde mir nicht mal richtig vorgestellt?
     Die Lifttüren öffnen sich mit einem leisen Ping im Erdgeschoß und ich trete hinaus in die imposante Eingangshalle. Der Boden besteht aus schwarzem Granit mit vereinzelten, goldenen Sprenkeln. Eine der Seitenwände erstrahlt in glänzend, goldenem Verputz, worüber Wasser herab fließt. Die restlichen Wände sind in einem hellen Grau gehalten.
     Die beiden Tresen von Security und Information sind aus schwarzem, glänzenden Marmor gefertigt und in großen, gold-schwarzen Lettern prangt das Firmenlogo über den Köpfen der Mitarbeiter.
     Golden Black Enterprises.
     Beeindruckend, wirklich beeindruckend.
     Mit gestrafften Schultern und erhobenen Hauptes stöckele ich am Empfang vorbei durch die großen Glastüren hinaus in den Sonnenschein. Die Mitarbeiter betrachten mich wie einen bunten Hund, der ich im wahrsten Sinne des Wortes auch bin. Jeder, absolut jeder, trägt schwarz, während ich in meinem fröhlich bunten Outfit herumlaufe.
     Warum ist mir während meiner Internetrecherche eigentlich nicht aufgefallen, dass alle Mitarbeiter schwarz tragen? Kurz greife ich mir an den Kopf. Wie blöd bin ich eigentlich? Mr. Black – die Golden Black Enterprises. Boah. Eigentlich hätte ich auch von alleine drauf kommen können, dass der Name Programm ist.
     Noch immer die warme Maisonne im Gesicht, gehe ich zur Straße. Dort parkt ein teuer aussehender Bentley. Das ist garantiert Blacks Wagen, denn der passt zu ihm – teuer, klassisch und vor allem schwarz.
     Schnell überlege ich, was ich mit dem angebrochenen Tag machen will und schreibe Lucy eine Nachricht, die sie prompt beantwortet.
     Hey Süße, dann zeige ich dir den perfekten Touri Hot Spot! Wir treffen uns im Katz's Deli.
     Kurz überlege ich, ob mir der Name etwas sagen sollte? Aber nein, da klingelt nichts. Dank meines Stadtplanes und einem ausgiebigen Fußmarsch erreiche ich nach knappen vierzig Minuten das Ziel. Das ebenerdige Katz's Deli sieht von außen irgendwie zusammengewürfelt aus, und es ist so ziemlich das niedrigste Gebäude im Umkreis. Neon-Zeichen hängen in den Schaufenstern, die Fassade ist aus dunkelroten Ziegelsteinen.
     Lucy entdecke ich gleich neben dem Eingang. Sie winkt mir bereits zu. Gemeinsam betreten wir das Delikatessengeschäft. Es ist unheimlich voll hier drinnen, und damit meine ich nicht nur die Anzahl der Personen. Jeder Zentimeter der Wände ist behangen mit Fotos und Neon-Werbung, die einfachen Tische mit hellen Platten sind dermaßen eng gestellt, dass das Vorbeigehen nur in den Längsgängen möglich ist. Die Holzstühle mit den schwarzen Sitzpolstern passen so gar nicht dazu. Die ganz rechte Seite besteht aus der Theke mit Selbstbedienung.
     »Oh, ähm, das verstehst du unter einem netten Restaurant?«, frage ich Lucy verwirrt.
     Meine Freundin lacht nur, holt uns zwei der berühmten Pastrami Sandwiches und setzt sich an einen gerade freigewordenen Tisch an der Wand.
     »Hier musst du einfach mal gewesen sein, Annie. Kennst du den Film When Harry met Sally?«
     Ich überlege kurz und erinnere mich an den Liebesstreifen mit Meg Ryan und Billy Cristal.
     »Ja.«
     »Das war hier. Dort drüben haben sie die Szene mit dem vorgetäuschten Orgasmus gedreht.« Lucy deutet auf einen der Tische vor uns.
     »Cool«, heuchle ich Interesse. Der Film war definitiv vor meiner Zeit modern, und ich kann mich eigentlich nur noch vage an die Handlung erinnern. Irgendwie ging es um ein Paar, das sich immer wieder zufällig traf und erst nach vielen Jahren wirklich zusammen kam. Wie lange es bei mir wohl dauert? Immerhin bin ich schon fast dreißig und wieder Single.
     »Hach. Glaubst du, ich finde auch irgendwann meinen Mr. Right?«, frage ich deshalb leicht frustriert.
     »Natürlich! Du warst doch heute im Golden Black Tower. Ist dir da kein potentielles Datingmaterial über den Weg gelaufen?« Lucy hebt die Augenbrauen.
     Sofort blitzt ein Bild vor meinem geistigen Auge auf: Black, wie er sich von mir verabschiedet und mir dabei in die Augen sieht. Der Hautkontakt unserer Hände. Seine unglaubliche Präsenz, als ob er einen Raum allein durch seine Anwesenheit beherrschen würde.
     »Ähm. Nein?«, frage ich blöd zurück. »Außer du findest, ich solle mich an Mr. Matthews ranschmeißen. Der sah wahnsinnig gut aus. Fast wie eine ältere Version von Lennart aus Big Bang Theory. Oder meinst du, eine Mrs. Townsend würde besser zu mir passen? Die könnte glatt als jüngere Version der Queen durchgehen, nur leider ohne fesche Klamotte und den passenden Hut.« Breit grinse ich Lucy an.
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