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TASCHENBUCH
 
Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (18855)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (22650)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (86), Begegnungen (2996), Millionäre (1006), Neuanfang (1089), New York City (1561), Salzburg (48)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Natürlich, Boss. Matthews hat sie mir gerade vorbeigebracht. Ist Miss Mayer jemand, den man kennen sollte?« Er sieht mich fragend an, während er die Akte auf meinen antiken Schreibtisch legt und dann mit nach hinten verschränkten Armen stehen bleibt, fast wie beim Militär.
     »Miss Mayer hat heute um 10.15 Uhr ein Vorstellungsgespräch für die vakante Stelle am Empfang der Marketingabteilung, und ich werde dem Gespräch beiwohnen, um sicherzustellen, dass sie kein Maulwurf ist.«
     »Oh. Eine potentielle Nachfolgerin für Miss Green? Ich hoffe, Ihre Recherchen sind zufriedenstellend. Ich halte Augen und Ohren offen.«
     Dankend nicke ich ihm zu, und er versteht sofort, dass er damit entlassen ist. Mein Assistent sitzt direkt vor meinem Büro und lässt niemanden durch, der keinen Termin bei mir hat. Braver Junge.

Pünktlich um 10.15 Uhr finde ich mich in einem der kleineren Meetingräume meines Unternehmens ein. Mr. Matthews und Mrs. Townsend sitzen bereits auf ihren Plätzen neben mir. Miss Mayer scheint sich zu verspäten. Ich hasse Unpünktlichkeit, weshalb ich ihr in Gedanken noch eine Minute meiner wertvollen Zeit gebe, bevor sie den Termin als abgesagt betrachten kann.
     Ein Blick auf meine L.U.C Tourbillon Armbanduhr verrät mir, dass es Zeit ist zu gehen. Gerade als ich mich erheben will, klopft es energisch an der Tür, und Miss Anna-Marie Mayer betritt völlig außer Atem und mit leicht rosigen Wangen den Raum. Ich kann den Blick kaum von ihr abwenden, denn entweder ist sie sehr mutig oder dumm wie Stroh. Sie trägt einen weiten Rock, der ihr bis zur Mitte der Schienbeine reicht. Welch keusche Länge! Aber viel auffälliger sind die Farben: kleine hellblaue Rosen mit leuchtend grünen Blättern sind auf ihrem Rock verteilt. Dazu trägt sie eine weiße, beinahe durchscheinende Bluse und eine hellblaue Strickjacke. Die Haare hat sie nach hinten gesteckt, wodurch ihr langer, schlanker Hals hervorgehoben wird. Sie wirkt wie ein buntes Bild in einem ansonsten tristen und eintönigen Raum. Alle meine Mitarbeiter tragen normalerweise schwarz oder schwarz-weiß.
     Meine Personalchefin schluckt heftig, und nachdem sie Annie eingehend gemustert hat, erhebt sie sich, um Miss Mayer zur Begrüßung entgegen zu gehen.
     »Guten Morgen, Miss Mayer. Ich bin Mrs. Townsend, die Leiterin der Personalabteilung. Bitte setzen Sie sich, wir haben bereits auf Sie gewartet.«
     »Guten Morgen, vielen Dank«, spricht die Kleine vor uns mit fester Stimme. Sie wirkt weder schüchtern noch in irgendeiner Art nervös. Interessant.
     Ich begrüße sie ebenfalls und eröffne das Vorstellungsgespräch. Dank Matthews Unterlagen bin ich über ihren Lebenslauf voll im Bilde, weshalb ich mich auf die prägnanten Punkte konzentriere.
     »Sie haben keinen Abschluss eines Colleges oder einer Universität, warum?«
     Kurz wirkt sie irritiert, fängt sich aber schnell. »Ich habe in Salzburg meinen Abschluss in Hotelmanagement mit Auszeichnung gemacht. Danach war mir die praktische Erfahrung im Berufsleben wichtiger als weiteres, rein theoretisches Fachwissen.«
     Mrs. Townsend notiert etwas auf ihrem Block. Matthews runzelt ein wenig die Stirn über ihren selbstbewussten Ton.
     »Sie sind noch nicht lange in New York. Wie lange planen Sie, zu bleiben?«, fahre ich fort.
     Annie beißt kurz auf ihre Lippe. »Das wird sich zeigen.«
     »Würde Ihre Arbeit in der Bar ein Problem für Ihre Arbeitsleistung in unserem Unternehmen darstellen?«
     »Natürlich nicht!«, erwidert die Kleine entrüstet. »Außerdem arbeite ich nur an den Wochenenden im Spooky Q.«
     »Was sind Ihre Stärken?« Ich liebe diese Frage. Hier geht es um Ehrlichkeit und Selbsteinschätzung.
     »Mein Organisationstalent.«
     Mrs. Townsend schreibt fleißig mit, wohingegen ich weiterhin gelassen und zurückgelehnt in meinem Stuhl sitze.
     »Und Ihre Schwächen?«
     Annie lächelt leicht. »Mein Hang zum Perfektionismus.«
     Wie bitte? Warum sollte das als Schwäche gelten? Eine einzelne meiner Augenbrauen hebt sich unweigerlich, ehe ich nachbohre. »Sie sehen also Perfektionismus als Schwäche an? Zählt für Sie das Chaos dann als Tugend?«
     Leicht irritiert über den Verlauf des Gespräches blinzelt meine Interviewpartnerin.
     »Nein, natürlich nicht! Aber je eher man erkennt, dass es die reine und wahre Perfektion nicht gibt, desto eher ist man bereit, mit sich selbst und der Umwelt Frieden zu schließen und zufrieden zu sein.«
     Matthews neben mir räuspert sich kurz und Mrs. Townsend sitzt mit leicht geöffnetem Mund da. Keiner meiner Mitarbeiter hat mir je Kontra gegeben oder seinen Standpunkt so vehement klargestellt.
     Ich blicke betont gelassen auf meine Uhr und erhebe mich. »Miss Mayer, danke, dass Sie heute hier waren.» Damit möchte ich den Raum verlassen, aber Annie hat sich höflichkeitshalber ebenfalls erhoben und steht mir nun mit ausgestreckter Hand gegenüber.
     »Vielen Dank, dass Sie Zeit für mich gefunden haben, Mr. Black.«
     Langsam ergreife ich ihre Hand. Sie liegt warm und zart in meiner, jedoch vermittelt ihr kräftiger Händedruck das Bild einer Frau, die weiß, was sie will. Annie blickt mir direkt in die Augen, und erst jetzt fällt mir auf, welch außergewöhnliche Farbe ihre Iris hat: ein sattes Blaugrün, das wie die Mischung der blauen Rosen und grünen Blätter auf ihrem Rock wirkt.
     »Meine Mitarbeiter werden alles weitere mit Ihnen besprechen.«
     Ich muss mich abwenden, um nicht in ihren Augen zu versinken. Irgendetwas fasziniert mich plötzlich an ihr.
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