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Golden Black 1 - Fernweh
Verfasser: Feli Berger (2)
Verlag: Eigenverlag (19252)
VÖ: 15. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (23098)
Seiten: 315 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Barkeeper (87), Begegnungen (3044), Millionäre (1016), Neuanfang (1110), New York City (1584), Salzburg (48)
Reihe: Golden Black (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn man um die halbe Welt reist, um seine Freiheit zurück zu gewinnen, sollte man sich nicht verlieben. Schon gar nicht in einen geheimnisvollen Multimilliardär.

Annie, Single, 29 Jahre alt, gibt ihr beschauliches Leben in den Salzburger Bergen auf, und wagt in New York einen Neuanfang als Barkeeperin. Schon bald trifft sie auf den attraktiven, aber distanzierten Hayden, alias Mr. Black, in dessen luxuriöse Welt sie unbekümmert hineinstolpert. Ist Annie bereit für das Abenteuer ihres Lebens? Verliert sie ihr Herz im Big Apple oder findet sie sogar ihr goldenes Happy End?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Feli Berger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Feli Berger gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Das ist gar nicht gut, schließlich geht es hier um Geschäftliches, rufe ich mir ins Gedächtnis.
     Damit verlasse ich den Meetingraum und eile in mein Büro. Gleich fängt meine Telefonkonferenz mit Baldini an. Ob ich die Kleine mit ihren unvergesslichen Augen einstellen werde, überlege ich mir später.


5
Darf ich mich vorstellen?


Sobald die Tür hinter mir ins Schloss fällt, drehe ich mich zu den beiden noch verbliebenen Personen um. Was war das denn? Vorsichtig lasse ich den angehaltenen Atem entweichen und ziehe frische Luft in meine Lungen. Dieser Blick! Mr. Black hat mich mit seinen intensiven, schokoladenbraunen Augen völlig aus der Fassung gebracht. Mit klopfendem Herzen lasse ich mich wieder auf den Stuhl nieder und betrachte kurz meine Hand, die noch immer von seinem warmen und festen Händedruck kribbelt.
     Ein Räuspern lässt mich den Kopf heben und zur Personalchefin schauen. Sie presst die dünnen Lippen zusammen, ehe sie mit pikiertem Ton das Gespräch wieder aufnimmt.
     »Ab jetzt werden wir das Interview alleine weiterführen. Sie können froh sein, dass Mr. Black fünfzehn Minuten seiner kostbaren Zeit für Sie erübrigen konnte.«
     Ja toll, was für eine Ehre, denke ich mir nur.
     Jetzt, da der Raum nicht mehr mit der starken Präsenz des Mr. Black ausgefüllt ist, habe ich Zeit, mir die Personalchefin und den Herrn neben ihr genauer anzusehen.
     Mrs. Townsend ist Ende fünfzig, mit grauem, perfekt geföhntem, kurzen Haar. Alles an ihr ist akkurat. Ihr schwarzer Blazer und die darunter liegende weiße Bluse sitzen wie angegossen. Sie strahlt eine autoritäre Selbstsicherheit aus, die mich an einen Feldwebel erinnert.
     Der Herr neben ihr, der mir nicht namentlich vorgestellt wurde, erinnert mich an einen Computerfreak der ersten Generation. Mittlerweile dürfte auch er Ende vierzig sein. Seine sehr kurz geschnittenen Haare haben einen aschblonden Ton. Er trägt allerdings einen eher leger wirkenden, schwarzen Strickpullover, aus dessen Ausschnitt ein weißer Poloshirt-Kragen hervorlugt. Auf seiner Nase prangt eine silberne Drahtgestell-Brille. So ganz passen die Personalchefin und der Mann – zumindest äußerlich – nicht zusammen.
     »Vielen Dank, Mrs. Townsend, ich bin mir bewusst, welche Chance diese Stelle bei Golden Black Enterprises darstellt. Zu Ihrem Team zu zählen, wäre mir eine besondere Freude.«
     Okay, das klang jetzt ein wenig geschwollen. Aber lieber zu dick auftragen als undankbar zu gelten, oder?
     »In der Tat. Mr. Black ist ein hervorragender Arbeitgeber.«
     Ich nicke, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass sich ein Mr. Black nur selten persönlich um das Wohl des gemeinen Volkes in seiner Firma kümmert.
     »Nun zu der Stellenbeschreibung und Ihren Qualifikationen«, fährt die Personalchefin in leicht nasalem Ton fort und richtet dabei ihre Unterlagen präzise am Tisch aus. »Die Empfangsdame hat eine wichtige Position in jeder Abteilung. Sie ist die erste Kontaktperson der Kunden, sowohl am Telefon, per Mail, als auch persönlich, weshalb wir den korrekten Gebrauch der englischen Sprache als Grundvoraussetzung ansehen. Außerdem legen wir größten Wert auf ein gepflegtes Äußeres.« Nach ihren letzten Worten mustert sie mich mit einem durchdringenden Röntgenblick.
     »Hierbei muss ich Sie darauf hinweisen, dass wir einen gewissen Kleidungsstil voraussetzen.«
     »Natürlich.« Eine Uniformpflicht bin ich aus dem Hotelgewerbe gewöhnt.
     »Die vorherrschende Farbe ist Schwarz. Unsere Mitarbeiterinnen tragen schwarze Röcke oder Kleider, keine Hosen und weiße, nicht durchscheinende Blusen mit züchtigem Ausschnitt.« Mrs. Townsend verengt die Augen und mustert mich erneut.
     »Natürlich«, wiederhole ich. Unter dem strengen Blick dieser Lady fühle ich mich fast in die Zeit des Internats zurückversetzt. Als ob ich etwas ausgefressen habe und es dann heißt, antreten zum Rapport!
     »Sie wären zuständig dafür, dass sämtliche Korrespondenzen und Anrufe an die jeweiligen Stellen in der Abteilung korrekt weitergeleitet werden. Die Begrüßung der Gäste und die Betreuung der Konferenzräume obliegen ebenfalls Ihrem Aufgabenbereich.«
     Die Personalchefin verschränkt kurz die Finger. »Denken Sie, dass Sie die passende Besetzung für die vakante Stelle sind?«
     Ähm, hallo? Ja natürlich! Ich wäre doch nur etwas mehr als eine bessere Telefonistin, oder? Ich bin sogar überqualifiziert, aber das werde ich der werten Dame nicht unter die Nase reiben. Ich möchte diesen Job unbedingt, denn es wäre mal etwas ganz anderes für mich. Kein Hotel, keine große Verantwortung, geregelte Arbeitszeiten und neue Kollegen. Um ehrlich zu sein, vermisse ich den Umgang mit mir vertrauten Leuten, und ich möchte unbedingt neue Freunde gewinnen, weshalb ich über Martens Anruf und die Möglichkeit für diesen Termin sehr glücklich war.
     »In der Tat, ich bin die perfekte Wahl«, antworte ich deshalb selbstbewusst. »Wie Sie aus meinem Lebenslauf entnehmen können, bin ich am Computer durchaus versiert, kann mit einer Telefonanlage umgehen und spreche zusätzlich vier Sprachen fließend, was Ihrem international fungierenden Unternehmen dienlich sein dürfte.« Zuckersüß lächle ich sie an. Wenn Mrs. Townsend meint, sie müsse mit mir gestochen daherreden – dann kann ich das auch!
     »Wie gut kennen Sie Golden Black Enterprises?», meldet sich nun der bis dato stille Beobachter zu Wort.
     »Ähm ...«, überlege ich etwas überrumpelt.
     »Da ich leider noch nicht so lange in New York lebe, habe ich erst heute Morgen angefangen, mich über Ihre Firma zu informieren.«
     »Und wie lange kennen Sie Mr. Black?«
     Holla! Was wird das denn, ein Kreuzverhör? Irgendwie sind die Fragen ganz schön persönlich, weshalb ich mein ominöses Gegenüber mit zusammengekniffenen Augen mustere. »Mr ...?«
     »Matthews.«
     »Mr. Matthews, ich würde das Verb kennen und Mr. Black nicht in einem Satz zusammen benutzen. Auch ihn habe ich heute Vormittag gegoogelt, um nicht völlig ahnungslos zu diesem Vorstellungsgespräch«, ich betone hier jede Silbe, »zu erscheinen.«
     Der Angesprochene dreht sich zu seiner Kollegin und nickt ihr zu, woraufhin beide ihre Sachen zusammenpacken.
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