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Aequipondium 3 - In der magischen Mitte
Verfasser: Ima Ahorn (4)
Verlag: Eigenverlag (19262)
VÖ: 12. Januar 2021
Genre: Fantasy (13174)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 236 (Kindle-Version)
Themen: Dorf (976), Geheimnisse (4570), Hexen (880), Magie (2631)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Aequipondium (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Dorfheiligtum verschwindet, seltsame Kreaturen tauchen auf und welches Übel hat Augustas Familie befallen?

Eigentlich wollte der Entdecker Siegbald Sockenloch nur mit Hexe Theolinde und einigen Freunden das Zentrum des Gegengewicht-Kontinents kennenlernen. Doch dort trifft er nicht nur auf einen Stamm sprechender Hühner und die Familien seiner tierischen Freunde, sondern auch auf ein großes Geheimnis. Als erstes verschwindet ein Dorfheiligtum, dann heißt es, seltsame Kreaturen wurden gesehen. Sogar noch seltsamere Kreaturen als gewöhnlich – was auf dem Gegengewicht-Kontinent schon einiges heißen will. Aber am schlimmsten ist, dass Augustas Familie ein seltsames Übel befallen hat. Bald gibt keinen Zweifel mehr: Die Magie des Kontinents gerät aus dem Gleichgewicht. Es muss etwas geschehen!
Mit der Hilfe seiner Freunde und ungewöhnlicher Verbündeter geht Siegbald der Sache auf den Grund.

Begleite den Entdecker Siegbald Odin Sockenloch bei seinem dritten verrückten Abenteuer auf dem seltsamen Gegengewicht-Kontinent Aequipondium.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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2 Der Lochstein


Beinahe lautlos schlich der Schattenelefant durch den Urwald. Wie alle Schattenelefanten war er sehr scheu und würde sofort zu absoluter Bewegungslosigkeit erstarren, wenn sich jemand näherte. Die Lautlosigkeit seiner Fortbewegung bezog sich allerdings nur auf den Elefanten selbst, das heißt, er schnaufte fast gar nicht, obwohl es ziemlich anstrengend war, seinen tonnenschweren Körper durch das Dickicht zu schieben. Ein Lauscher hätte den Elefanten jedenfalls nicht atmen gehört. Das war auch kaum möglich, da das leise Schnaufen des Tiers bei jedem seiner Schritte vom Krachen der brechenden Vegetation übertönt wurde.
     Zum Glück für ihn waren die beiden Gestalten, die sich aus der anderen Richtung näherten, mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Die kleinere von beiden, vielleicht ein kleiner Mensch oder ein recht großer Zwerg, trug einen Umhang und hatte die Kapuze gegen den kalten Nieselregen weit über den Kopf gezogen. Die andere Gestalt hatte keine Kopfbedeckung, was daran liegen mochte, dass sie keinen Kopf zu haben schien. Stattdessen bildeten die muskulösen Schultern den höchsten Punkt des Körpers. Auf den breiten Schultern der Gestalt war ein Gegenstand befestigt, der unter dem Tuch, das ihn bedeckte, aber nicht genau zu erkennen war. Der Gegenstand war beinahe rund und hatte einen Durchmesser von vielleicht einem Meter. Zudem war er etwas mehr als zwei Handbreit hoch. Er musste schwer sein, denn obwohl die Gestalt, die ihn trug, groß und muskulös war, stöhnte sie unter dem Gewicht.
     Sobald der der Schattenelefant die beiden Fremden bemerkte, erstarrte er. Bis zu dem Weg, dem die beiden folgten, waren es vielleicht noch zehn Meter. Doch die Vegetation war dicht und der Elefant war ein Meister der Tarnung. Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte bemerkt, dass der Wald auf einmal vier zusätzliche graue Baumstämme enthielt und sich zwischen den Blättern ein dicker Elefantenbauch verbarg.
     „Schneller“, drängte der Kapuzenträger.
     Doch sein Begleiter stöhnte nur. „Er ist zu schwer. Ich brauche Hilfe oder zumindest ein besseres Traggestell“, murmelte er undeutlich. Es war nicht zu erkennen, wo genau die Stimme herkam.
     „Dann bringen wir ihn erstmal an einen sicheren Ort und holen ihn später“, entschied der Kapuzenträger. „Nur noch ein paar Minuten.“
     Mit einem Ächzen verlagerte der Kopflose das Gewicht auf seinem Rücken.
     „Still, da kommt jemand.“
     Tatsächlich waren Stimmen zu hören, die dem gleichen Pfad zu folgen schienen, auf dem auch der Kapuzenträger und sein Begleiter unterwegs waren.
     „Los, beeil dich. Ehe uns jemand sieht.“
     Doch der Kopflose brummte nur. „Nicht mit dem Ding“, murmelte er. Seine Stimme klang, als hätte er ein Taschentuch im Mund.
     Die kleinere Gestalt machte eine ungeduldige Handbewegung. „Dann lass es eben hier.“ Es war eindeutig, dass der Kleine damit im Grunde nicht einverstanden war.
     Mit einiger Mühe ließ der Kopflose seine Last neben dem Pfad zu Boden plumpsen. Dann eilten die beiden den Pfad entlang. Kurz darauf verschwanden sie zwischen den Bäumen.
     Die Stimmen waren inzwischen näher gekommen.
     „Ist es weit?“ fragte eine Männerstimme.
     „Nicht weit. Morgen wir da sind.“ Die Antwort kam von einer kleinen Gestalt, kleiner noch, als der kleinere der beiden Fremden vorhin.
     Inzwischen hatte die Gruppe jene Stelle des Weges erreicht, die dem Schattenelefanten am nächsten war, sodass er die einzelnen Personen recht gut erkennen konnte. Zwei, nein drei Menschen schienen dazu zu gehören, auch wenn einer der Menschen ziemlich stark behaart war und die Frau auch eine kleine Riesin sein könnte. Außerdem war da noch einer vom Otter-Volk und eine Dächsin.
     „Dort liegt etwas.“
     Die Menschenfrau deutete auf das Paket, das der Kopflose zuvor abgeworfen hatte. Sie bückte sich und begann das Tuch zu lösen.
     „Ein Lochstein“, stellte sie überrascht fest.
     Der Mann, der sich in der Farbe des Urwalds gekleidet hatte, trat neben sie.
     „Schau mal Zwiebel, ein riesiger Hühnergott“, sagte er und grinste. „Der hätte unseren Gastgebern von letzter Nacht sicher gefallen.“
     „Ein Hühnergott?“ fragte die Frau.
     Der Grüngewandete zuckte die Schultern. „Ein Lochstein eben. In meiner Heimat nennen wir sie Hühnergott. Die Kinder sammeln sie am Strand. Einer wie der hat mich vor Gallo Divino, dem Riesenhahn auf der Isla del Ogro, gerettet. Ein kleinerer natürlich, den ich als Andenken mitgenommen hatte.“
     Auch die anderen standen jetzt rings um den Lochstein.
     „Schade, dass deine Hühnerschamanin von gestern ihn nicht sehen kann. Sie wäre sicher begeistert“, sagte der Mann.
     Die Frau legte den Kopf schief, als würde sie nachdenken. „Ich glaube, sie hat den Lochstein sogar erwähnt. Sie erzählte, man habe erst kürzlich ihren Hühnergott gestohlen. Ihr Dorfheiligtum. Mir war nur nicht klar, dass sie einen Lochstein meinte. Ich frage mich, wie er hierhergekommen ist.“
     „Wie haben die Hühner ihn je aufstellen können?“ fragte der Mann neugierig „Der Stein muss ja mindestens hundert Kilo wiegen.“
     Die Frau schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung. Wahrscheinlich hat es recht lange gedauert.“ Einen Moment lang betrachtete sie den Lochstein nachdenklich. „Los, wir bringen ihn zurück.“
     Sie schaute die beiden Männer auffordernd an und bückte sich, um den Stein aufzuheben.
     „Aber der ist doch viel zu schwer“, meinte der Grüngewandete.
     „Zu dritt schaffen wir das schon“, behauptete die Frau und schob die Männer an ihre Plätze.
     Einige Minuten später schien es, als sollte der Grüngewandete recht behalten. Die drei Menschen schnauften vor Anstrengung, hatten den Stein aber nur wenige Meter bewegt.
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