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Hedda Böttcher 09 - Tod auf Baltrum
Verfasser: Thorsten Siemens (15)
Verlag: Klarant (742)
VÖ: 12. Januar 2021
Genre: Kriminalroman (8498)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 192 (Kindle-Version)
Themen: Inseln (1978), Leichen (2365), Mord (6582), Ostfriesland (637), Unwetter (76), Verschwinden (2135)
Reihe: Hedda Böttcher (10)
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Erklärung der Bewertungssysteme
»Ich befürchte, wir haben eine Leiche gefunden.«

Ein Spaziergang endet für die ostfriesischen Ermittler Hedda Böttcher und Enno Frerichs mit einem Schock, denn eine leblose Hand ragt aus dem Dünensand. Dabei wollten die beiden auf der Nordseeinsel Baltrum nur einige ruhige Tage verbringen, doch anscheinend gönnt ihnen das Schicksal keinen Urlaub ohne Mordfall mehr. Hedda und Enno informieren die Inselpolizistin Stina Wemken, aber aufgrund des starken Unwetters kann der Tote nicht sofort geborgen werden. Und am nächsten Tag … ist die Leiche verschwunden! Handelt es sich bei dem Toten wirklich um die Person, auf die der Siegelring an seiner Hand hindeutet? Und wie lässt sich das mit den Aussagen mehrerer Inselbewohner in Einklang bringen, dass das vermeintliche Opfer Baltrum schon vor einiger Zeit den Rücken gekehrt haben soll? Die Insulaner zeigen indes kein gesteigertes Interesse an der Aufklärung des Falls. Im Gegenteil, Hedda und Enno haben zunehmend das Gefühl, als würde jemand ihre Ermittlungen sabotieren …
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Thorsten Siemens gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

»Was ist?« Enno hatte sofort bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte. Er hockte neben Bernie auf dem Boden, hielt ihn an der ganz kurzen Leine und versuchte, den aufgeregten Dackel mit Streicheleinheiten zu besänftigen. Doch der drahtige Vierbeiner versuchte weiterhin mit aller Kraft, zurück zu der Stelle zu gelangen, an der er seine Buddelarbeiten unfreiwillig unterbrechen musste.
     »Ich befürchte, wir haben eine Leiche gefunden«, antwortete Hedda und schaute ihren Freund dabei an, als könne sie es selbst nicht glauben. Anscheinend gönnte ihnen das Schicksal keinen leichenfreien Urlaub mehr.
     »Verarsch mich nicht! Probst du etwa schon wieder für deinen neuen Roman?«
     Mit zusammengepressten Lippen schüttelte Hedda den Kopf. Aus einem unerfindlichen Grund hatte sie das Gefühl, sich bei ihrem Freund entschuldigen zu müssen. Seit er sie kennengelernt hatte, hatte er es in seiner Freizeit mit mehr Mordopfern zu tun bekommen als manch ein ostfriesischer Polizist in seiner gesamten Dienstzeit. Irgendwie schien sie Leichen tatsächlich wie ein Magnet anzuziehen. Dabei hat er sich doch so sehr einen ruhigen Urlaub ohne Tote und Ermittlungen gewünscht, dachte Hedda traurig. Und jetzt passiert uns schon wieder so etwas.
     »Du legst mich nicht nochmal rein.« Mit seinem erhobenen Zeigefinger winkend, näherte sich auch Enno jetzt Bernies Ausgrabungsstelle. Auch ihm fiel zunächst nur der klobige Goldring ins Auge. Erst als auch er sich gebückt hatte, um das Fundstück aus der Nähe zu betrachten, bemerkte er den blassen, sandverschmierten Finger, an dem das Schmuckstück noch immer steckte. »Scheiße!«, kommentierte er das Gesehene trocken. »Wollen wir das Loch einfach wieder zuschütten?«
     Entsetzt schaute Hedda ihn an. »Wir können doch nicht ...«
     »Aber ich will doch einfach nur mit dir Urlaub machen«, fiel er ihr ins Wort. »Nur ein einziges Mal. Ist das denn zu viel verlangt?« Theatralisch hielt er sich die Hände vors Gesicht und tat so, als würde er bitterlich weinen.
     »Wir machen doch auch Urlaub«, versuchte Hedda ihn zu beruhigen. »Wir rufen jetzt einfach die Polizei an und überlassen denen die Aufklärung des Falls. Wahrscheinlich handelt es sich nur um einen armen Urlauber, der unglücklicherweise abseits des Weges einen Herzinfarkt erlitten hat. Da das Betreten der Dünen verboten ist, hat ihn hier natürlich niemand gefunden. Wind und Sand haben dann mit der Zeit ihr Übriges getan, um die sterblichen Überreste auf Dauer unauffindbar zu machen.
     Enno schob seine Zeigefinger ein wenig zur Seite, sodass er mit den Augen zwischen seinen Fingern hindurchschauen konnte. »Du meinst, er ist quasi selber schuld, weil er verbotenerweise in die Dünen gegangen ist?«
     »Weiß doch schließlich jeder, dass das verboten ist. Hätte er sich an die Regeln gehalten, wäre er vielleicht sogar noch am Leben. Zumindest seine sterblichen Überreste wären längst gefunden worden.« Bei dem Gedanken an den verzweifelten Todeskampf eines Menschen, der nicht mehr in der Lage war, andere auf seine missliche Lage aufmerksam zu machen, musste Hedda einen dicken Kloß hinunterwürgen. So wollte sie auf keinen Fall sterben.
     »Und falls sich doch noch herausstellt, dass es sich um ein Mordopfer handelt, hältst du dich aus den Ermittlungen dann trotzdem raus?« Argwöhnisch fixierte Enno ihren Blick.
     Hedda nickte, hob die Hand zum Schwur und sagte: »Ehrenwort.« Dann folgte eine nachdenkliche Pause. »Zumindest, solange wir keinen offiziellen Auftrag von Jörg bekommen.«
     »Ob ich dir das glauben kann?« Lachend zog Enno an Bernies Leine, um ihn so weiter von dem Leichenfundort fernzuhalten. Der tote Körper musste einen Duft versprühen, der eine magische Anziehungskraft auf den Vierbeiner zu haben schien. Er selbst hingegen roch nichts als salzige Meeresluft, was aber natürlich auch an der steifen Brise liegen konnte, die ihnen noch immer um die Ohren wehte.
     Hedda holte ihr Handy aus der Handtasche und aktivierte das Display. Sie fragte sich, ob zu dieser Jahreszeit überhaupt ein Polizist auf der kleinen Insel zugegen war. Nachdem sie die Suchmaschine ihres Internetbrowsers hierzu befragt hatte, wusste sie nicht nur die Antwort, sondern kannte auch den Namen der Beamtin, die lediglich in den Sommermonaten Verstärkung vom Festland bekam. Sie entschied sich gegen den Notruf und wählte stattdessen direkt die auf der Internetseite angegebene Festnetznummer.
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