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Der Therapeut
Verfasser: Matthias Ernst (1)
Verlag: Digital Publishers (302)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Thriller (6911)
Seiten: 509
Themen: Albträume (170), London (1693), Mord (6208), Psychiater (156), Schriftsteller (1228), Selbstmord (636), Tagebücher (422), Therapeuten (135), Träume (753)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Therapeut« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor ein paar Tagen haben wir hier die ersten Seiten des Thrillers »Der Therapeut« aus der Feder von Matthias Ernst gemeinsam angelesen und anschließend darüber abgestimmt, ob wir anhand des Auftakts den ganzen Thriller lesen würden. Was bislang noch fehlte, ist unsere Meinung zum kompletten Buch, und diese soll nun folgen. »Der Therapeut« wurde im Dezember im Stuttgarter Verlagshaus »Digital Publishers« herausgegeben und ist bis dato nur in E-Book-Form zu bekommen. Für das umgerechnet 509 Seiten starke Werk sind 4,99 Euro zu zahlen, außerdem hat Omid-Paul Eftekhari für eine 13:15 Stunden lange Hörbuchausgabe seine Stimme geölt.

Der Name des Buchs ist Programm: Im Mittelpunkt von Ernsts Thriller steht ein Therapeut namens John Burgess, dessen berühmtester Patient - ein renommierter Autor - Selbstmord begeht. Kaum ist dies passiert, stürzen sich die Medien - insbesondere eine spezielle Boulevardzeitung - auf den Therapeuten und stellen ihn als den Schuldigen für den Vorfall dar, da er die Anliegen seines Patienten nicht ernst genommen und ihn sogar erst zu seiner Tat getrieben haben soll. Burgess fühlt sich wie im falschen Film, da der Autor alles andere als todessehnsüchtig war. Dass hier irgendetwas nicht ganz koscher ist, bestätigt sich kurze Zeit später, als ihm das Traumtagebuch des Verblichenen in die Hände fällt. Was folgt, ist eine Kette von Rätseln, die er, seine Tochter und einige weitere illustre Gefährten zu lösen haben, während sich über ihren Köpfen jede Menge Gefahr zusammenbraut. Und nicht nur über ihnen: Ganz Großbritannien könnte in gewaltige Probleme geraten.

Schon in unserem »Projekt 10« hatten wir erwähnt, dass uns der im Klappentext erwähnte Hinweis, das Buch könne sich für Fans von Autoren wie Dan Brown eignen, ein wenig Stirnrunzeln beschert hat. Im Nachhinein können wir sagen: Zumindest inhaltlich hat Ernsts Thriller eher wenig mit den Brown'schen »Reiseführern mit kleinem Storyanteil (und Geheimgesellschafts-Extra)« zu tun. Gut, auch dieses Buch erzählt eine Art Schnitzeljagd, aber das kommt bekanntlich bei weitem nicht nur bei Brown vor. In einer Sache ähneln sich die Autoren dann stilistisch aber doch: Bei beiden kann man die Storys als extrem konstruiert bezeichnen, und einige Figuren sind hoffnungslos überzeichnet - beispielhaft wollen an dieser Stelle die Figur eines »bösen« Polizisten nennen, der so comichaft erscheint, dass man nur mit den Augen rollen kann.

Das große Aber: Wie auch bei Brown, so kann man sich als Leser der Wirkung des Ganzen schwer entziehen. So abstrus konstruiert die Story auch ist, sie ist trotzdem so mitreißend geschrieben, dass man von ihr gepackt und nicht mehr losgelassen wird. Hier gilt es, einfach mal den Kopf auszuschalten, nicht darüber nachzudenken, wie wahrscheinlich es ist, dass diese oder jene Figur in einer Acht-Millionen-Einwohner-Stadt aufeinandertrifft, welche psychiatrische Begabungen in Jugendlichen stecken, und wie realistisch es ist, welche Querverbindungen es zwischen unterschiedlichen Patienten des gleichen Therapeuten geben könnte. Stattdessen sollte man sich einfach berieseln und sich vom Schwung der Geschichte einfangen lassen. Dann erhält man hier ein paar Stunden zünftiger Thrillerunterhaltung. »Der Therapeut« ist vielleicht ein Buch, bei dem »professionelle« Kritiker die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden, doch wer alles nicht allzu ernst nimmt, der wird eine gute Zeit mit dem Werk haben.
– geschrieben am 17. Januar 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz