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TASCHENBUCH
 
Haverbeck ermittelt 18 - Kein guter Jahrgang
Verfasser: Achim Zygar (18)
Verlag: Eigenverlag (18763)
VÖ: 5. Januar 2021
Genre: Kriminalroman (7980)
Seiten: 231 (Taschenbuch-Version), 234 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1370), Gift (275), Kommissare (2163), Mord (6213), Wein (84)
Reihe: Haverbeck ermittelt (18)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Achim Zygar für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Achim Zygar gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich weiß, Schlaf ist extrem wichtig. Unter der Woche werde ich auch nicht mehr fahren, nur in Notfällen. Das ist mir einfach zu stressig. Da hat Bianca überhaupt nichts von, wenn ich am Steuer einschlafe und einen Unfall baue. Ich würde heute früher aufhören wollen, spricht etwas dagegen? Ich habe genug Überstunden auf meinem Konto.«
     »Machen Sie das. Ich habe auch eine Neuigkeit für Sie. Unsere Gerichtsmedizinerin hat Hals über Kopf das Präsidium verlassen. Sie hat eine Stelle im Ruhrgebiet angenommen.«
     »Frau Dr. Brasig geht, ohne sich zu verabschieden?«
     »Vielleicht holt sie das noch nach. Ich glaube nicht, dass sie schon umgezogen ist.«
     »Kennen Sie die Gründe? Hat es ihr bei uns nicht gefallen?«
     »Wer weiß ... Ich habe es auch nur vom Kriminalrat. Da muss kurzfristig eine Stelle frei geworden sein. Im Ruhrgebiet hat sie doch mehr Möglichkeiten. Die Frau ist jung, sie will Karriere machen. Wenn man erst einmal dauerhaft in Bielefeld gelandet ist, dann können Sie das vergessen. Damit müssen wir uns nun mal abfinden. Wir sitzen hier in Nordrhein-Westfalens Strafkolonie.«
     »Chef, Sie sagen das immer so. Das ist aber nicht wahr. Strafkolonie, nein ... Was meinen Sie, wie viele Menschen zum Erholen und Urlauben hierher kommen?«
     »Ich weiß, da erzählen Sie mir nichts Neues. Verstehen tue ich das aber trotzdem nicht. Da kann man mal sehen, was sich mit Marketing und PR alles erreichen lässt.«
     Haverbecks Telefon klingelt. Langsam geht er zu seinem Schreibtisch, sieht auf das Display, hebt ab und sagt nichts. Doch seine Mimik deutet Landmann so, dass das Telefonat irgendwie mit Arbeit verbunden ist.
     »Wir fahren gleich los.« Haverbeck legt auf. »Das war Dr. Bock, es geht um die Massenvergiftung. Wir müssen ins städtische Klinikum, eine Frau ist heute Morgen verstorben. Wir sollen den Umtrunk unter die Lupe nehmen.«
     »Da bin ich aber gespannt.«
     »Alles ist möglich ... Mord, fahrlässige Tötung. Vielleicht war es auch nur eine ganz normale Lebensmittelvergiftung. Wir werden es hoffentlich herausbekommen.«


3


»Sie war schon ins Koma gefallen. Wir haben sie künstlich beatmet und ihr das übliche Gegenmittel verabreicht, Dimercaptopropansulfonsäure, um genau zu sein. Aber das kam alles zu spät«, sagt der Stationsarzt Dr. Gustav Leitmann und macht ein betrübtes Gesicht.
     »Haben Sie den Namen der Frau?«, fragt Haverbeck.
     Er zieht einen Zettel aus seiner Kitteltasche.
     »Nina Becker.«
     »Wann ist der Tod eingetreten?«
     »Gegen fünf. Die Giftmenge, die sie aufgenommen hatte, war einfach zu groß. Wäre sie früher eingeliefert worden, hätten wir sie vielleicht noch retten können. Aber so ...«
     »Von was für einem Gift sprechen wir denn?«
     »Entschuldigen Sie, ich dachte, das wissen Sie bereits. Die Laboruntersuchung ist zwar noch nicht abgeschlossen. Aber alle Symptome deuten auf eine Arsenvergiftung hin. Ein anderes Ergebnis würde mich wundern. Sie werden ja sicherlich eine Obduktion machen lassen.«
     »Natürlich. Arsen also ... Und was war mit den anderen Patienten?«
     »Bei denen hatten wir auch eine Arsenvergiftung diagnostiziert. Ab so schlimm wie bei der Verstorbenen war es glücklicherweise nicht. Wobei es sich genau genommen um eine Vergiftung mit Arsentrioxid handelt. Erst in dieser chemischen Verbindung wird Arsen zum Gift. Aber alle Welt redet von Arsenvergiftung. Wir auch.«
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