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TASCHENBUCH
 
Elloani 1 - In Liebe und Krieg
Verfasser: Anke Becker (2)
Verlag: Books on Demand (3444) und Eigenverlag (18489)
VÖ: 1. Januar 2021
Genre: Fantasy (12746) und Romantische Literatur (22228)
Seiten: 602 (Taschenbuch-Version), 557 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1148), Krieg (1409), Masken (129), Wiedersehen (1497)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2021 nominieren
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Anke Becker für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Anke Becker gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

[...]
Airy hob beide Hände, um mir die Maske abzustreifen. Erschrocken drehte ich meinen Kopf weg. „Nicht!“, befahl ich.
     „Schade. Ich hätte gerne dein Gesicht gesehen.“ Sein Daumen strich mir über die Lippen. Es kitzelte.
     Was tat ich hier nur? Ich wollte flüchten und gleichzeitig die Linie seines Kinns entlangfahren. Ich wollte ihn wegschubsen und doch seinen schlanken Körper an mich drücken. „Wenn Euch die Maske stört, gehe ich“, sagte ich bewusst kühl.
     Er lächelte. „Bitte bleib.“ Als sein Arm meine Taille umfasste, wanderten seine Küsse über meine Wange bis zu meinem Hals.
     Die widersprüchlichen Gedanken verwehten. Ich schloss die Augen. Ich bebte. Trotzdem wagte ich keine Bewegung.
     Airys Berührungen verharrten. „Brauchst du noch Zeit?“, fragte er.
     Ich zuckte bei den unerwarteten Worten zusammen. Nein, wollte ich ihm entgegenschreien. Aber ich schwieg.
     „Oder Wein?“ Kaum sprach er die Frage aus, beraubte er mich seiner Nähe. Ich sah ihm nach, spürte Sehnsucht nach seinen Händen, die ein lang verdrängtes Feuer in mir entfacht hatten.
     Airy goss rote Flüssigkeit in zwei bauchige Gläser.
     Das plätschernde Geräusch riss mich aus der Erstarrung. „Wollt Ihr mich damit entspannen?“
     „Wirst du mich noch ihrzen, wenn ich über deinen nackten, verschwitzten Körper gleite?“
     Vor Nervosität war mir gar nicht aufgefallen, dass ich wieder in die formelle Anrede gewechselt hatte.
     Airy näherte sich mir mit dem Wein. „Oder wenn meine Lippen sich um deine Brustwarzen schließen?“, wisperte er. Der Blick auf meinen Schoß versprach mir eine andere Stelle für seinen Mund.
     Ich sah es vor mir. Uns beide, nackt und in lustvollem Stöhnen vereint. Ich wich zurück und stieß mit dem Rücken gegen das Türblatt. „Ich sollte gehen.“
     Airy streckte mir ein Glas entgegen. Wie können Augen derart funkeln? „Tue es, wenn es das ist, was du willst. Ich bringe dich runter, auch wenn ich es sehr bedauern würde.“
     Gegen alle Vernunft nahm ich den Wein an und nippte daran. Ich ärgerte mich über mich selbst und über seine unerschütterliche Selbstsicherheit. „Ich finde allein raus“, sagte ich barsch, „oder möchtest du mitkommen, um dir eine andere Frau anzulachen?“
     Er runzelte die Stirn. Dann lachte er, erst glucksend und bald tief aus dem Bauch heraus. „Dabei dachte ich, ich wirke galant.“ Er trank in einem Zug aus. Nach einer anmutigen Drehung schlenderte er zum Bett. Dort stellte er das Glas auf einem niedrigen Tischchen ab und blieb mit dem Rücken zu mir stehen. „Eigentlich würde ich dann Schlaf vorziehen.“
     Was sollte das denn? Ich trank einen Schluck. Unschlüssig blieb ich, wo ich war und musterte ihn.
     Airy löste die Schnürungen seines Hemdes, streifte sich den Stoff über den Kopf. Ich genoss den Anblick des muskulösen Rückens und der schmalen Hüften. Ohne auf mich zu achten, ließ er sich auf die Matratze fallen. Er schloss die Augen. Seine Hände strichen wie zufällig über seine Brust und verharrten auf dem definierten Bauch.
     Er ließ mich ernsthaft stehen? Empörung kämpfte gegen die unbändige Lust in mir, die dunkle goldglänzende Haut zu berühren. Ein Seufzer entglitt mir.
     Er drehte den Kopf zu mir und lächelte. Anmutig stand er auf und kam erneut zu mir. „Ich freue mich, dass du noch da bist.“ Airy nahm mir das Weinglas ab und platzierte es auf dem Boden vor der Tür. Als er mir seine offene Handfläche darbot, legte ich meine Fingerspitzen hinein.
     Er führte mich zwei Schritte Richtung Bett, weg von der Tür. Langsam, als würde er sich an mich anpirschen, stellte er sich hinter mich. Seine Hände umfassten meine nackten Schultern, seine Daumen kreisten über meinen Nacken. „Deine Haltung wirkt so würdevoll und steif wie die einer Königin“, flüsterte er.
     Ich riss die Augen auf.
     Die zärtlichen Berührungen glitten tiefer, erreichten den goldenen Stoff der Korsage. Weiche Lippen küssten meinen Hals entlang. Gänsehaut kribbelte über meinen Körper. Ich legte den Kopf zur Seite und lehnte mich an ihn. Sein Atem kitzelte auf der Haut.
     Ich wollte mehr, fern von allen Pflichten und der Vernunft.
     Der abnehmende Druck um meine Körpermitte verriet mir, dass er die Bänder aufschnürte. Das Stoffgefängnis löste sich. „Du scheinst Erfahrung zu haben“, sagte ich heiser. Ich wünschte mir, er würde sich beeilen und in die Feuchte meiner Vulva eintauchen.
     Anstatt einer Antwort spürte ich einen festen Ruck. Mein Kleid fiel wie ein Bühnenvorhang auf den Boden. Bei der sommerlichen Hitze trug ich nichts darunter.
     [...]

[...]


Ich setzte das Fernglas wieder an und ließ meine Aufmerksamkeit über das Lager schweifen. Bis auf meine fünfhundertköpfige Leibwache, die sich um die kleine Erhebung mit meinem Zelt drapierte, und die Bediensteten war es leer.
     „Seht Ihr“, rief Taina, „am Ufer.“
     Mein Blick folgte ihrem ausgestreckten Arm zur Nebelwand. Dort, knapp einen Kilometer entfernt, reckten sich einzelne Schlieren des weißen Nebels über den Fluss. Schlingernd und geschwungen, wie Tentakel einer Qualle, schienen sie eine Brücke zu bilden. Sie reichten bis an den Rand des Lagers. In kürzester Zeit bildeten sich immer mehr, bis sie sich gegenseitig überkreuzten und ineinander verschwammen.
     „Unglaublich“, flüsterte ich und konnte meine Augen nicht abwenden. Mit welchen Naturschauspielen würde uns das Hochland noch überraschen?
     Laute Rufe meiner Leibwache drangen zu mir. Einzelne Männer verließen ihre Posten, um näher zum Fluss zu gehen. Die meisten versammelten sich in kleinen Grüppchen.
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