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Miss Bensons Reise
Verfasser: Rachel Joyce (6)
Verlag: Krüger (101)
VÖ: 30. Dezember 2020
Genre: Historischer Roman (4628)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 466 (Kindle-Version)
Original: Miss Benson's Beetle
Themen: Expedition (205), Frauen (800), Freiheit (512), Freundschaft (2091), Inseln (1804), London (1670), Nachkriegszeit (160), Pazifischer Ozean (74), Reisen (2203)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (2)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Januar 2021 um 13:07 Uhr:
» Zwei wunderbare Frauen und die Suche nach einem goldenen Käfer.

Meine Meinung

Es gibt immer wieder Wunder. Dass ich dieses Buch gelesen habe ist eins davon. Mir ekelt vor Käfern. Der Klappentext hat mich das ekelige Insekt erst einmal vergessen lassen.

1950

Margery Benson unterrichtet in einer Londoner Schule Hauswirtschaft. Nachdem Schüler von ihr eine Karikatur gezeichnet haben, wacht die einsame Frau auf. Was hat sie in diesem Beruf verloren? Was ist mit ihren Wünschen und Träumen passiert? Vor vielen Jahren hat ihr ihr Vater in einem Naturkundebuch einen goldenen Käfer aus Neukaledonien gezeigt. Damals hat sie sich geschworen, zu der Insel im südlichen Pazifik zu reisen. Den goldenen Käfer zu finden. Margery rüstet sich für die Expedition komplett aus und sucht eine Reisebegleitung. Eine Assistentin, die genauso abkömmlich ist wie sie selbst. Die bereit ist, mit ihr bis zu einem Berggipfel, (der aussieht wie ein Weisheitszahn,) zu steigen. Nach einer weißen Orchidee Ausschau zu halten.

Enid Pretty ist nicht unbedingt die Assistentin, die sich Margery gewünscht hat. Die Sexbombe mit den blond gefärbten Haaren leidet an einer Rechtschreibschwäche. Was sich jedoch nicht auf ihren Redebedarf auswirkt. Mit ihrer Plapperei bringt sie Margery oft an den Rand des Wahnsinns. Dennoch ist ihr die gutherzige Enid einer sehr große Hilfe. Mit einem Dampfer gehts ab nach Australien. Ein großes Abenteuer beginnt. Enid, von zarter Natur und stets aufgebrezelt in sexy Klamotten. Marge, groß und stämmig, mit einer schmerzhaften Hüfte, in altmodischen Kleidern. Ihre Ansichten zu Klamotten fand ich richtig gut.


Ihr kam der Gedanke, dass ein Kleidungsstück nichts bedeutete, bis man die Person kannte, die es trug; erst dann bekam es Charakter. (Seite 184)


Die Geschichte ist im Grunde unheimlich traurig. Beide Frauen haben Schlimmes erlebt. Beide Frauen flüchten mehr oder weniger aus ihrem alten Leben.


Da kann man um die halbe Welt reisen, so viel man will: Was immer an vernichtender Traurigkeit in einem steckt, reist mit. (Seite 247)


Dennoch wird in dieser Abenteuergeschichte Humor groß geschrieben. Scheinen Margery und Enid auch total verschieden zu sein, so haben beide doch den gleichen Kampfgeist. Eine hilft der anderen. Enid dringt immer mehr zu Margery durch. Sie nennt sie liebevoll Marge. Das konnte diese gar nicht leiden. Hört sich schließlich wie Margarine an. Wer möchte schon als Ersatzbutter bezeichnet werden? Ich habe die Reise sehr genossen. Ein paar mal um beide gebangt. Viele Dinge erscheinen einem erst mal unmöglich. Anderseits könnte sich das Meiste wirklich so abgespielt haben. Wunder gibt es immer wieder. Besonders in der Nachkriegszeit.

Die Umgebungsbeschreiben hätten mir richtig Lust auf Neukaledonien gemacht, wären da nicht so viele Käfer und Eidechsen und sämtliche andere Tiere, denen ich nicht begegnen möchte. Eine Szene, bei der Enid beinahe einen Käfer verschluckt hat, löste bei mir einen regelrechten Würgereiz aus. Aber die Frauen haben dafür gesorgt, dass ich dieses unliebsame Ereignis gleich wieder vergessen habe. Ihr Humor ist einfach nur köstlich. Ich war sehr gespannt, ob die beiden Frauen den goldenen Käfer finden. Vor allem hat sich mir die Frage gestellt, ob es ihn wirklich gibt. Das Ganze mutet an, wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Die Suche auf dem Berg war sehr beschwerlich. Aber auch sehr schöne Momente haben diese Expedition zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht.

Die Tiefsinnigkeit in der Geschichte konnte mich sehr berühren. Zeigt sie doch, hinter welchen Fassaden Menschen sich verstecken. Ein traumatisierter Kriegsveteran sorgt zusätzlich für Spannung. Da hat mir besonders gut die Empathie gefallen, die sämtliche Menschen diesem Mann entgegengebracht haben. Auch der geschichtliche Hintergrund von Neukaledonien ist sehr interessant. Zeigt er wieder mal, dass Menschen ihrer Rechte beraubt worden sind und eine systematische Zerstörung der Natur stattgefunden hat. (Seite 155 ist sehr lesenswert!)

Nein, Neukaledonien möchte ich nicht bereisen. Aber zwischen den Buchseiten war ich wirklich gerne dabei. Die Aussicht auf dem Berggipfel ist einfach nur traumhaft. (Seite 265!) Das Bungalow „Last Place“, das die Frauen bewohnt haben, hat die Bezeichnung Bungalow eigentlich gar nicht verdient. Dennoch war es ein sehr wertvoller Rückzugsort für die beiden Frauen.

Fazit

Eine absolute Empfehlung von mir, für dies warmherzige Geschichte. Abenteuer und Lachmuskeltraining sind garantiert. Viele Geheimnisse und unerwartete Wendungen verpassen der Geschichte zusätzlich Spannung. Sie spielt abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit. Das Setting spiegelt die Natur Neukaledoniens. Die Protagonisten sind absolut authentisch. Die beiden Frauen haben einen ganz besonderen Charme. Man kann gar nicht anders, als sie ins Herz zu schließen. Ob mir das Ende gefallen hat? Ich muss es noch auf mich wirken lassen ….

Danke Rachel Joyce, für diese einzigartige Geschichte, die mir keine Sekunde langweilig wurde«
  20      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar vom 10. Januar 2021 um 23:27 Uhr (Schulnote 2):
» In diesem Buch begleitet der Leser Margery und Enid. Nach einer traumatischen und freudlosen Kindheit bricht Margery mit Ende vierzig aus ihrem gewohnten einsamen Leben aus und macht etwas , für die damalige Zeit, völlig verrücktes. Sie geht in die Südsee nach Neukaledonien, um einen Käfer zu finden. Ihre Begleitung ist Enid, eine junge Frau , die ein großes Geheimnis hat und diese Reise als Anlass nimmt zu entschwinden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wachsen beide Frauen zu Freundinnen zusammen und meistern die Käfersuche in der Fremde.
Spannend ist an diesem Buch der absolute Gegensatz der Protagonistinnen. Margery, die Spießige, ältliche immer bedachte und langweilige Person. Und im Gegensatz dazu Enid, die flippige, schillernde, nicht so ganz auf gültige Gesetze pochende junge Frau. Beide haben ihre ganz speziellen Reize und sind als Protagonistinnen sehr warmherzig und gefühlvoll beschrieben. Als Leser kann man beide bedenkenlos in sein Herz schließen und sich über soviel Wagemut freuen und darüber staunen. Auch die wunderbare Welt der Südsee ist sehr schillernd und exotisch beschrieben und ein perfektes Ziel um Käfer – und zu sich selbst – zu finden. Was kann man schaffen , wenn man nur will...ist eine zentrale Frage dieses Buches. Wächst man proportional zur wachsenden Freundschaft mit und über sich hinaus? Ab welchem Punkt beginnt man Verantwortung zu übernehmen und ist sich selbst nicht mehr zu schade hinter der Freundin anzustehen, wenn sie Hilfe benötigt? All diese Fragen sind ganz zauberhaft geklärt und beschrieben und mit viel Südsee – und Abenteuerflair abgerundet.
Der Nebenhandlung mit Mundic hätte es meiner Meinung nach nicht bedurft, es war mir stellenweise etwas zu viel Wunderlichkeit. Auch so hat das Buch einige Stellen, die ein wenig langatmig sind und ein wenig ausufern wie der Fluss nach dem Zyklon. Auch fehlt mir, dass zwei Frauen , die sich so raffiniert in ihr neues aufregendes Leben fügen können, es nicht schaffen sich wenigstens einige Brocken der Landessprache beizubringen.
Und : Der Weg ist das Ziel. Die Entwicklungen sind sehr gut erlebbar und nachvollziehbar und die Zeitreise in die Vergangenheit gibt es gratis noch dazu.
Fazit: Ein wunderbar ruhiger Roman der mit weiblichen Reizen punktet und die damalige Welt sehr plastisch erlebbar werden lässt. Das Thema Freundschaft ist feinfühlig und wunderbar herausgearbeitet und das Buch ein Genuss , allerdings mit einigen Längen und einer manchmal holprigen Wunderlichkeit .
Vier weiße Orchideen auf denen goldene Käfer sitzen.«
  15      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 31. Dezember 2020 um 22:13 Uhr:
» „Miss Bensons Reise“ führt den Leser bis nach Neukaledonien. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, reisen gemeinsam von Großbritannien bis ans andere Ende der Welt. Magery Benson träumt seit vielen Jahren von einer Expedition auf der kleinen Insel. Dort soll nämlich ein goldener Käfer leben, der bisher noch nicht entdeckt wurde. Begleitet wird sie von einer jungen Frau namens Enid Pretty, die so gar nicht den Vorstellungen Magerys entspricht. Aber was soll sie machen? Kein anderer Bewerber wollte sich mit ihr auf Abenteuerreise begeben.

Das Buch „Miss Bensons Reise“ beginnt im Jahr 1950. Zu der Zeit waren die beiden Weltkriege für viele Menschen noch präsent und das gilt in erster Linie für den Zweiten Weltkrieg. Es gab nicht genug Lebensmittel und viele Häuser waren zerstört. Das ist aber nicht der Grund für die Weltreise der beiden Frauen. Magery erfüllt sich damit einen Herzenswunsch und springt dabei über ihren Schatten. Und Enid hat ebenfalls so ein verborgenes Sehnen, was sie aber erst später ihrer Begleitung offenbart. Beide scheinen nur auf den ersten Blick so verschieden zu sein. Dass es gar nicht so ist, wird mit der Zeit immer deutlicher.

Der Roman war so ganz anders als die Lektüre, welche ich sonst zur Hand nehme. Er ist mit viel Humor geschrieben und ich habe herzhaft gelacht. Der tiefe Sinn stellt sich erst nach einer Weile heraus. Wie weit geht jemand, der seinen Traum leben möchte? Welche Gefahren und Rückschläge nimmt er in Kauf und was bedeutet Freundschaft tatsächlich? Die Beantwortung der letzten Frage gab dann für mich den Ausschlag, das Buch mit fünf Sternen zu bewerten. Das hat Rachel Joyce nämlich meiner Meinung nach perfekt dargestellt. Aber auch die Historie der Insel erörtert Frau Joyce hervorragend. Ein beeindruckendes Werk und jetzt werde ich auch den ersten Roman der Autorin sehr bald lesen.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 30. Dezember 2020 um 12:03 Uhr (Schulnote 1):
» Das Leben, das Margery Benson führt, ist nicht das, was sie sich einst erträumt hatte. Als ihre Schülerinnen es dann im Unterricht zu weit treiben, fasst Margery den Entschluss, dass es so nicht weitergehen kann. Sie will sich nun ihren Traum erfüllen und in Neukaledonien den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr in einem Naturkundebuch gezeigt hatte. Sie gibt eine Annonce auf, in der sie eine Begleitung sucht. Am Ende der Bewerbungsphase blieb nur die wenig gebildete, aber umso auffallendere Enid Pretty übrig, die so gar nicht der Vorstellung von Margery entsprach. Dennoch begeben sich die beiden so unterschiedlichen Frauen gemeinsam auf die Reise. Auch Enid hat einen Traum, der für sie wahr werden soll.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Rachel Joyce. Es ist ein wundervolles und warmherziges Buch, das mich von Anfang an gepackt hat. Einiges ist zwar etwas überzogen dargestellt ist, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Mir hat das Buch einfach Freude bereitet.
Die Charaktere sind wirklich toll ausgearbeitet. Mit Margery konnte ich von Anfang an mitfühlen. Es ist schrecklich, was sie als Zehnjährige miterleben musste. Das hat sie bestimmt für ihr Leben geprägt. Sie ist sie zu einer etwas verschrobenen und biederen Frau geworden, die nicht besonders auf sich achtet. Ihr Traum ist in der Versenkung verschwunden, doch anscheinend hat er nur auf den rechten Moment gewartet, um wiederaufzutauchen. Enid Pretty ist schon äußerlich das totale Gegenteil von Margery. Sie plappert munter drauf los. Die Beschreibung von ihr ließ mich gleich an Marilyn Monroe denken, aber schon auf dem Bahnsteig zeigt sie, dass mehr in ihr steckt.
Die beiden ungleichen Frauen brechen zu einer Reise auf, die abenteuerlich und herausfordern wird, bei der sie ihre Stärken entdecken können und die ihnen eine ganz besondere Freundschaft beschert.
Eine bezaubernde Geschichte vom Leben, von Träumen und Freundschaft.«
  17      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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