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Verfasser: Andreas Köhler (4)
Verlag: Eigenverlag (19256)
VÖ: 10. Dezember 2020
Genre: Biografie (1607)
Seiten: 77
Themen: Geschäftsleute (755), Moderatoren (86), Schauspieler (711), Schriftsteller (1258), Verleger (29)
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Am besten lernen wir etwas, wenn es uns ein anderer vormacht und uns damit zeigt, was überhaupt möglich und machbar ist. Diese Buchreihe offenbart kompakt die Denkweise und den Werdegang verschiedener erfolgreicher Menschen, beleuchtet unterhaltsam und informativ deren Herkunft und Herausforderungen, und will damit sowohl beflügelnde Inspiration als auch Orientierung geben. Das vorliegende erste Buch der Reihe erzählt die Geschichten von Leonardo DiCaprio, Steve Jobs, Joanne K. Rowling und Oprah Winfrey und wird eröffnet mit einem Vorwort des Zeitschriftenverlegers Julien Backhaus.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andreas Köhler für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Man muss also keine reichen und hoch ausgebildeten Eltern haben, man muss nicht aus der reichsten Umgebung stammen, um später einmal zu den einflussreichsten Persönlichkeiten einer gesamten Branche zählen zu können. Sein Vermögen wird im Jahr 2019 auf 235 Millionen Euro geschätzt. Leonardo wurde im Übrigen in Los Angeles geboren. "Ist doch klar!", denkt man. "Da wird doch jeder zum Star!" Tatsächlich war Leonardo am richtigen Ort, um zu werden, was er werden "musste". Doch es dauerte seine Zeit, bis er dies erkennen konnte, erkennen durfte.
     Die sogenannte "Stadt der Engel" ist nämlich auch eine "Stadt der Bengel", je nachdem, wo man denn aufwächst. Bekanntlich ist der Stadtteil Compton auch nach Los Angeles zu verorten. Spätestens seit "Straight Outta Compton" wissen wir, dass es sich um eines der kriminellsten Viertel in den Vereinigten Staaten handelt.
     In Compton wuchs DiCaprio Jr. nicht auf und doch sind es ärmliche Verhältnisse, unter denen er in jungen Jahren aufwächst. Kriminalität, Prostitution und Drogendeals hätten quasi direkt vor seiner Haustür stattgefunden, bestätigte er einmal in einem Interview. "Ich habe all diese falschen Abzweigungen schon gesehen, als ich sieben Jahre alt war [...] und ich habe früh für mich entschieden, dass das nichts für mich ist", so DiCaprio wörtlich.

"Wir müssen aus den Fehlern anderer lernen, denn wir leben nicht lange genug, um alle Fehler selbst zu machen.“
Sam Levenson (US-amerikanischer Autor)


Im selben zarten Alter von sieben Jahren entscheidet Leonardo für sich: Er möchte Schauspieler werden. Dabei habe es gar nichts mit einem Vorbild, mit Willen, oder Anerkennung zu tun gehabt. "Ich habe schon immer gern eine Show hingelegt", begründet DiCaprio seine frühe Entscheidung, sodass man sich fragen muss: Wählte DiCaprio die Entscheidung oder wählte die Entscheidung DiCaprio?

"Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen als hinfallen."


Dann ist es ja simpel: Der junge Leonardo überstand die Strapazen seiner Kindheit und über irgendwelche Umwege und Kontakte gelang er ins Show-Biz! Nun, ganz so einfach sollte man es dem Jungen dann doch wieder nicht machen. DiCaprio geht zum Vorsprechen. Man müsse ganz bei sich sein, voller Selbstvertrauen sein in diesen Momenten, meint DiCaprio diesbezüglich. Das sei "nicht leicht". Agent 1 lehnt DiCaprio ab. Agent 2 lehnt DiCaprio ab.
     Es ist eine typische Geschichte für erfolgreiche, inspirierende Menschen unserer Zeit. Man liest dies in Biografien immer wieder. Menschen werden nicht plötzlich trotz des Misserfolges, trotz der Ablehnungen, trotz der Rückschlage erfolgreich. Menschen werden wegen des Misserfolgs, wegen der Ablehnungen, wegen der Rückschläge erfolgreich. Es lässt Menschen reflektieren, es lässt Menschen reifen, tiefgründiger werden. Menschen darüber nachdenken, ob sie wirklich noch auf dem richtigen Weg sind. Wenn sie diese Frage für sich mit "Ja" beantworten, haben sie eine Tiefe und eine Kraft in sich, von der andere dann meist nur träumen können.

"Hätten wir das Dunkle nicht, wüssten wir nicht von den Sternen."


Wer die Momente großer Niederlagen nicht erlebt, der erreicht womöglich niemals seinen Gipfel, kann niemals aus seinen Fehlern lernen und lernt den Erfolg vielleicht auch nicht zu schätzen. Die Kultband Coldplay sang in diesem Zusammenhang folgenden Refrain: "Just because you're losing doesn't mean, you're lost." (Nur weil du verlierst, heißt das nicht, dass du verloren bist.")
     Während das eine oder andere Kind aufgegeben hätte, wird Leonardo vom dritten Agenten unter Vertrag genommen. Doch der aufstrebende Schauspieler begeht einen Fehler, den viele aufstrebende Schauspieler seines Alters in Los Angeles begehen: Er will zu schnell zu viel. Ein gesamtes Jahr lang bleibt der Junge mehr oder weniger erfolglos. Aufgrund seines Übereifers habe er sich wohl zu wenig von den anderen Talenten unterschieden. Ein Jahr vergeht, zwei Jahre vergehen. Der 12-Jährige ist inzwischen 14 und denkt ernsthaft darüber nach, seine Schauspielpläne ad acta zu legen. So lang, bis sich alles ändert. Nachfolgend sagte DiCaprio diesbezüglich:

"Ich bin Schauspieler geworden, als ich es nicht mehr sein wollte."


Es ist nach wie vor bezeichnend. Manchmal hat man im Leben diese Momente, in denen man den "Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht". Irgendwann steht man sich im Laufe des Lebens selbst im Weg. In manchen Momenten ist man selbst sein größter Feind, sein größter Gegenspieler, sein größter Kritiker. Wer sich zu sehr fokussiert, der befindet sich im Tunnelblick. In diesem Fall läuft man Gefahr, nur nach vorn zu sehen, doch dabei sind rechts und links noch weitere Wege. Diese können im Leben ebenso wichtig sein, doch wer den Blick immer nur stur geradeaus richtet, läuft Gefahr, das Leben zu verpassen. "Weniger ist mehr", so das wohl passende Sprichwort. Etwas zu wollen, ist gut, etwas zu sehr zu wollen, kann problematisch sein. Michelangelo sagte einst über das Erschaffen der berühmten David-Statue, er habe alles aus dem Stein entfernt, was nicht David gewesen sei. Das ist oftmals das Wesen der Kreativität, der Kunst. Es geht darum, sie nicht zu übersehen, sie nicht zu erdrücken, sie nicht zu überhören.
     Der eifrige, aber nicht mehr zu eifrige Leonardo stand ein Jahr später, also mit 15 Jahren, mit einem gewissen Robert de Niro vor der Kamera. Im selben Jahr spielt er im Film "Gilbert Grape" den gleichnamigen Charakter und wird für den Oscar nominiert. Wir schreiben das Jahr 1994. Leonardo ist 20 Jahre alt. Drei Jahre später ist DiCaprio Protagonist im Film "Titanic". Der Junge aus Los Angeles, dessen Karriere vorbei zu sein schien, bevor sie begann, wird zum Weltstar. Titanic ist bis heute einer der erfolgreichsten Filme, der jemals über die Kinoleinwand flackerte. Die Liste der Filme, in denen DiCaprio mitwirkte, liest sich wie ein "Who is Who" der Hollywood-Welt. Romeo und Julia, Titanic, Catch me if you can, Aviator, Departed, Blood Diamond, 11th hour, Shutter Island, Inception, Django Unchained, The Great Gatsby, Wolf of Wall Street, The Revenant.
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