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Verfasser: Andreas Köhler (4)
Verlag: Eigenverlag (18445)
VÖ: 10. Dezember 2020
Genre: Biografie (1547)
Seiten: 77 (Taschenbuch-Version), 72 (Kindle-Version)
Themen: Geschäftsleute (723), Moderatoren (85), Schauspieler (677), Schriftsteller (1215), Verleger (29)
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Am besten lernen wir etwas, wenn es uns ein anderer vormacht und uns damit zeigt, was überhaupt möglich und machbar ist. Diese Buchreihe offenbart kompakt die Denkweise und den Werdegang verschiedener erfolgreicher Menschen, beleuchtet unterhaltsam und informativ deren Herkunft und Herausforderungen, und will damit sowohl beflügelnde Inspiration als auch Orientierung geben. Das vorliegende erste Buch der Reihe erzählt die Geschichten von Leonardo DiCaprio, Steve Jobs, Joanne K. Rowling und Oprah Winfrey und wird eröffnet mit einem Vorwort des Zeitschriftenverlegers Julien Backhaus.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andreas Köhler für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dabei scheint die "Szene" dem Ausnahmekönner nicht einmal wohlgesonnen zu sein. Fünf Mal wird Leonardo DiCaprio für den Oscar nominiert. Für "The Wolf of Wall Street" wird er 2014 sogar für seine Leistung als Produzent nominiert. Doch er geht leer aus. DiCaprio ist wohl der größte Filmstar auf Erden, der nie einen Oscar gewann und dennoch nicht davon abhängig ist. Es war mehr oder weniger schon zu einem Markenzeichen, zu einem Absurdum geworden.
     2016 ist es dann soweit: Der Oscar für DiCaprio für "The Revenant" als bester Hauptdarsteller wird übergeben. In seiner Dankesrede verliert der Schauspieler keine großen Worte. Er dankt den Menschen, die ihn in seinem Leben begleiten, und richtet eindringliche Worte zum Thema Klimawandel.

"Man kann niemanden überholen, wenn man immer in jemandes Fußstapfen tritt."


DiCaprio wurde nicht so erfolgreich, weil er den Weg ging, den jeder andere vor ihm bereits gegangen war. Er ging dorthin, wo nicht annähernd jemand Fußstapfen hinterließ. DiCaprio gründete eine Stiftung, engagiert sich für Klimaprojekte, stößt Filmprojekte an, die neuartig sind und zunächst nicht vielversprechend aussehen. Filme wie "The Revenant" lassen ihn abheben, machen ihn authentisch. Weil er sich den Dingen anders nähert. Weil er authentisch ist und bleibt und der Arbeit seinen eigenen Stempel aufdrückt. Er beweist immer und immer wieder Mut zum Risiko und probiert Neues aus.

"Wer anfängt, jemand zu sein, hat aufgehört, jemand zu werden."


Zwei Mal nahm sich DiCaprio Auszeiten. Zwei Mal kam er zurück, macht auf sich aufmerksam und engagiert sich für soziale Projekte, agiert nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Produzent, wurde von den Vereinten Nationen zum Friedensbotschafter ernannt. Aufgrund der Tatsache, dass er zu den einflussreichsten Stars von Hollywood gehört, kann er das auch einfach tun. Doch er ist auch deshalb so einflussreich, weil er es macht.
     Die Geschichte des Schauspielers ist keine Geschichte einer abgehobenen Hollywood-Legende, die sich im Zuge des Ruhms und Trubels um seine Person selbst verloren hat, in Drogen und Alkohol verloren hat. Es ist eine Geschichte, die uns allen so widerfahren könnte. Es ist eine Geschichte, die irgendwo in Los Angeles begann. In einem der schillerndsten Orte der Erde kann man sich dennoch sehr allein und arm fühlen. Der junge DiCaprio lernte Bescheidenheit, er lernte viele Facetten des Lebens früh kennen. Er sah mit eigenen Augen, wohin Menschen abdriften, wenn sie den Kontakt zu sich verlieren. Er sah sich scheitern und hatte sich mit diesem Schicksal abgefunden.
     Die Distanz zum eigenen Selbst, zur eigenen Geschichte ist es manchmal, die einiges in Bewegung setzen kann. Es ist das "Loslassen" und gleichzeitig das "Losgelöst-sein". Manchmal müssen wir uns als von uns selbst eingenommene Wesen aus der Distanz betrachten. Um uns zu nähern, müssen wir uns manchmal im ersten Schritt distanzieren.
     Wir alle sind ehrgeizig und daran interessiert, das Beste aus unserem Leben zu machen. Wir leben in einer Zeit der Selbstoptimierung, in der viele daran interessiert sind, die beste Version ihrer selbst via Instagram, Facebook, Snapchat, Twitter, WhatsApp zu präsentieren. Sicherlich versucht dies auch DiCaprio. Doch er blieb das 15-jährige Kind, das sich seiner Vergangenheit bewusst war. Er blieb der Teenager, der wusste, wie nah Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen können, weil er es am eigenen Leib spürte. Wenn ihm dieser dritte Agent nicht die Chance gegeben hätte, wäre er heute vielleicht nur irgendein Comicbuchautor, was ihn mit Sicherheit nicht zu einem schlechteren Menschen gemacht hätte.
     Erfolg ist letztlich eine Frage der Haltung und vor allem auch die Frage, ob ich den Erfolg des Erfolges wegen möchte, oder ob ich versuche, der Welt den eigenen individuellen Stempel aufzudrücken. Denn nur so stellt sich ehrlicher, authentischer Erfolg ein. DiCaprio ist sich darüber im Klaren. Er trägt die Ambivalenz eines Teenagers in sich, doch auch die Direktheit, an seine Träume zu glauben, obwohl sie manche vielleicht naiv nennen würden.
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