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Ein Fall für Mara Billinsky 5 - Vergessene Gräber
Verfasser: Leo Born (6)
Verlag: Bastei Lübbe (3075)
VÖ: 21. Dezember 2020
Genre: Thriller (6845)
Seiten: 496 (Taschenbuch-Version), 450 (Kindle-Version)
Themen: Ballett (42), Ermittlungen (1348), Frankfurt (264), Mordserie (362), Rache (2056), Söhne (271), Tänzer (125), Verschwinden (1961)
Reihe: Ein Fall für Mara Billinsky (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ein Fall für Mara Billinsky 5 - Vergessene Gräber« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Januar 2021 um 19:09 Uhr (Schulnote 1):
» Der fünfte Krähenflug

Es ist Winter in Frankfurt, als eine grausame Mordserie beginnt. Mara Billinsky und Jan Rosen nehmen die Ermittlungen auf, aber es scheint keinen Zusammenhang zwischen den Toten zu geben. Nur das sie alle jung und erfolgreich sind, verbindet sie aber reicht das aus? Doch dann tritt eine ehemalige russische Ballerina in ihren Fokus. Was weiß die Frau und warum will sie der Polizei nicht helfen, obwohl ihr eigener Sohn verschwunden ist? Doch Mara wäre nicht Mara, wenn sie sich von solchen Menschen aufhalten lassen würde. Eisern ermittelt sie weiter und gerät dabei in eine tödliche Auseinandersetzung.

Mit dem Thriller „Vergessene Gräber“ liegt bereits Band 5 der Reihe um die etwas unkonventionelle Ermittlerin Mara Billinsky vor. Ich mag diese Reihe sehr, gerade weil Mara eben Mara ist, lese ich gern von ihr. Leider sind die Bücher immer zu kurz, obwohl dieser Teil mit seinen 494 Seiten der längste Fall ist.

In diesem Fall müssen Mara und Jan einen Fall aufklären, der nicht so leicht zu entschlüsseln ist. Als Leser hat man es natürlich leichter, da man mehr von den Details sieht als die Ermittler. Somit war für mich relativ schnell klar, wer hinter den Morden steckte und nur das Warum hat Leo Born gut versteckt.

Das Zusammenspiel von Mara und Rosen wird immer besser und enger. Sie verstehen sich. Langsam scheint auch etwas wie Freundschaft zu entstehen.

Mir hat gut gefallen, dass Jan Rosen in diesem Teil einen eigenen Handlungsstrang bekommen hat. Er klärt sozusagen seinen eigenen Fall, der unter die Haut geht. Auch dieser Teil ist spannend und bedrückend zugleich, fügt sich aber wie von selbst in die eigentliche Handlung ein.

Ich mag die Weiterentwicklung der Protagonisten. Jeder Fall bringt sie auch im privaten Bereich weiter voran. So ist auch immer wieder die Beziehung von Mara und ihrem Vater Thema, auch diese Beziehung verändert sich zusehends. Um diese Zusammenhänge zu verstehen, empfiehlt es sich natürlich, die Reihenfolge der Krähen-Bücher einzuhalten. Obwohl der eigentliche Krimi, in diesem Fall die mysteriösen Mordfälle in sich abgeschlossen sind. Mehr Lesespaß hat man sicherlich, lernt man Mara Billinsky von Anfang an kennen.

Fazit:

„Vergessene Gräber“ ist wieder ein Thriller von Leo Born, der unter die Haut geht und mich dabei gut unterhalten hat. Mara Billinsky und Jan Rosen dabei zu begleiten, wie sie ihre Fälle in Frankfurt aufklären, macht einfach nur Spaß. Spannung und Thrill ist hier vorprogrammiert.«
  15      0        – geschrieben von nirak
Kommentar vom 4. Januar 2021 um 9:10 Uhr (Schulnote 2):
» Für mich ist dieser Thriller ein Lesehighlight.

Mara Billinsky ,Kriminalkommissarin , muss zu einer Wohnung in dem ein Mann seit Wochen tot im Bett liegt . Dann wird ein paar Stunden später ein junger Mann leblos und gefesselt in seiner Wohnung aufgefunden . Es kommt bei Mara's Recherchen heraus , dass es vor kurzem in Köln und Hannover identische Mordfälle gegeben hatte . Jedem Opfer wurden Symbole in die Haut geritzt . Alle Indizien weisen auf die russische Mafia hin . Wer steckt dahinter ? Und warum ?

Die Protagonisten in diesem Thriller passen hervorragend in diese Geschichte . Mara' s unkonventionelle und unkomplizierte Art macht sie sehr sympathisch . Aber auch das Ermittlungsteam ist gewinnend . Dabei wird aus Sicht der verschiedenen Charakteren erzählt . Der Schreibstil ist flüssig , bildhaft und recht zügig zu lesen . Die Spannung baut sich gleich auf den ersten Seiten auf und lässt dann nicht mehr nach , im Gegenteil : Sie nimmt langsam aber stetig zu .

Fazit : Dieser Thriller der in Frankfurt spielt , wird durch vier Teile mit ihren jeweiligen Kapiteln unterteilt . Sie sind nicht allzu lang , so dass ich trotz der fast 500 Seiten recht zügig durch das Buch kam . Die Spannung war von der ersten Seite an da und sie steigerte sich von Kapitel zu Kapitel . Lange tappen Mara und ihr Kollege Rosen im dunkeln . In dieser Zeit gibt es immer wieder Tote . Sie werden von dem Autor bildhaft beschrieben , aber auch andere Szenen in diesem Thriller sind etwas heftiger . Aber gerade das macht dieses Buch aus . Der Autor hat dies in meinen Augen sehr gut umgesetzt : Kurz flacht die Spannung etwas ab , wenn man überhaupt von abflachen sprechen kann , um dann umso mehr wieder aufzulodern . Das Buch hat mich gefesselt , ich bin regelrecht in die Story hineingezogen worden . Dieses Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen .
Es ist der fünfte Band einer fünfteiligen Reihe . Die Altersempfehlung beträgt ab sechzehn Jahre und älter . Der Leser*in braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen das Buch ist in sich abgeschlossen . Es gibt immer mal wieder zwischendurch Rückblicke so dass ich ohne Mühe der Handlung folgen konnte .«
  16      0        – geschrieben von Ulrike's Bücherschrank
 
Kommentar vom 3. Januar 2021 um 21:52 Uhr:
» Späte Rache: Billinsky und Rosen auf den Spuren der Russenmafia

Kurz zum Inhalt:
Eine junge erfolgreiche Studentin, deren ganzes Leben noch vor ihr lag, wird tot in Frankfurt gefunden.
Kurz darauf verschwindet noch ein Student. Der einzige Zusammenhang aller Opfer ist, dass sie jung und erfolgreich sind.
Weiters wird auch noch die Leiche von Simon Jenal gefunden, der schon länger tot war und den keiner zu vermissen scheint.
Mara Billinsky, von allen "die Krähe" genannt und ihr Partner Jan Rosen führt eine Spur zu einer ehemaligen russischen Balletttänzerin, die mehr über die Morde zu wissen scheint, als sie zugibt. Und die jedoch weiter eisern schweigt, sogar als ihr eigener Sohn verschwindet...


Meine Meinung:
Der 5. Fall der Krähe führt Mara und Jan diesmal in die Frankfurter Russenmafia und zu einem späten Rachefeldzug. Der Fall ist wie immer in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Wichtige Vorkommnisse aus den vorigen Bänden werden geschickt in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil von Leo Born ist wie gewohnt packend, spannend und die Szenensprünge sowie Cliffhanger an den Kapitelenden lassen einen nur so durch das Buch fliegen, weil man immer wissen will, wie es weitergeht.
Auch wenn ich anfangs dem Russen-Thema eher skeptisch gegenüberstand, konnte mich die Geschichte doch überzeugen. Es ist so mitreißend geschrieben, man fiebert mit.

Mir hat in diesem Band ganz besonders die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten gefallen. Jan Rosen wird noch mutiger, auch wenn er es leider in brenzligen Situationen immer noch zu wenig ist. Mara wird ruhiger, auch wenn sie immer noch gefährliche Alleingänge wagt; und sie baut endlich eine richtige Beziehung zu ihrem Vater auf, der mir in diesem Band zum ersten Mal sympathisch ist.
Es gab auch einige traurige Szenen, wo man mitgefiebert und mitgelitten hat (ich sage nur: Anyana Lupescu, die man aus dem vorigen Band kennt; und der Angriff auf Edgar Billinsky).

Der Fall selbst lässt Anfangs viele Fragen offen: was haben die toten Jugendlichen gemeinsam? Und wieso schweigen alle Eltern? Und wie hängt das mit dem russischen Hintergrund zusammen, der auch verschwiegen wird?
Auch auf die Auflösung kam ich lange nicht. Einerseits fand ich sie gut konstruiert, andererseits konnte ich das Motiv nicht soo ganz nachvollziehen; diese Rache nach sooo vielen Jahren...

Toll finde ich auch wieder, dass das Cover mit der Krähe Wiedererkennungswert hat und sich eindeutig der Mara Billinsky-Reihe zuordnen lässt.


Fazit:
Der 5. Teil der "Krähe" punktet mit den meisten persönlichen Entwicklungen der Protagonisten. Aber auch ein spannender Fall fesselt und unterhält. Ich vergebe 4,5 Sterne.«
  13      0        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 28. Dezember 2020 um 21:42 Uhr (Schulnote 1):
» Thrillerunterhaltung de luxe! Absolute Leseempfehlung!
Einfach nur grandios! Was für ein tolles Buch, dass alles hat, was sich ein Thrillerherz wünscht! Atemlose Spannung, Gänsehautmomente, Emotionen und einen gefühlvollen Schluss! Ich bin mehr als begeistert und kann nur sagen, Leo Born hat sich mit diesem Roman selber die Krone aufgesetzt!

Auf Hochtouren laufen gerade die Ermittlungen bei der Frankfurter Mordkommission und Mara Billinskys Spürsinn ist wieder gefragt. Ein Serienmörder macht ihnen aktuell das Leben schwer, der sich seine Opfer unter jungen und erfolgreichen Menschen aus wohlhabendem Hause aussucht und ihre Leichen grausam zugerichtet am Tatort zurücklässt. Einer von ihnen ist Joel Steinmann und bei der Befragung seiner Mutter, einer früheren, erfolgreichen russischen Ballerina, stoßen sie auf eine Wand des Schweigens. Mara ahnt, dass sie mehr weiß und bleibt hartnäckig am Ball. Zusammen mit ihrem Kollegen Rosen finden sie winzige Hinweise auf Zusammenhänge bei den Morden und geraten dabei zwischen die Fronten eines akribisch geplanten Rachefeldzuges.

Als Fan der Reihe um die taffe Kommisssarin Mara Billinsky war Band 5 „Vergessene Gräber“ ein Lesemuss für mich und er entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu Leo Borns bestem Thriller dieser Reihe! Das Buch hat eine unglaubliche Sogkraft durch die kurzen und sich schnell abwechselnden Kapitel, den fesselnden und raffinierten Aufbau des Geschehens und den vielen Fragen, die während des Lesens bei einem aufkommen und ein unglaubliches Gedankenkarussell auslösen. Wer und was steckt hinter dem Rachefeldzug? Warum hält Staatsanwalt Lingert Informationen zurück und behindert die Ermittlungsarbeit? Wer sind die „Acht“ und was hat der Serienmörder mit ihnen zu tun? Leo Born schafft es jedes Mal, bei einem ein außerordentlich bildhaftes Kopf- und Gefühlskino zu erschaffen. Schon beim Start ins Buch läuft einem das Grauen eiskalt den Rücken hinunter, da man so plastisch an dem unvorstellbaren Martyrium der jungen Sina teilnimmt, die einem Monster dabei in die Augen blicken muss, wenn er sich an ihrem Leid, ihrer Angst, Verzweiflung und ihrer hoffnungslosen Lage ergötzt. Leo Born kann sich so gut in seine Charaktere hineinversetzen und all ihre Emotionen sehr glaubhaft darstellen. Ich habe die ganze Zeit beim Lesen enorm unter Hochspannung gestanden, wenn der nächste Plan des Mörders auf furchtbare Weise in die Tat umgesetzt wurde, Rosen um und für Anyana kämpfte, Edgar sich für seine Tochter einsetzte und Mara einen mit ihren riskanten Alleingängen schockte.

Unheimlich gut gefallen hat mir die bemerkenswerte Weiterentwicklung der Charaktere, die noch mehr Facetten von sich gezeigt haben. Mara hatte so tolle Auftritte und war dabei forsch, entschlossen und rücksichtslos. Ihre Szene mit Inge Tannheim, bei der ihr Handeln bis an die Grenze zur Legalität ging, ist genial geschrieben worden, genauso wie das Verhör mit Paulina und der sehr gefühlvolle Moment im Krankenhaus, als Maras Vater wiedererwacht und mit ihr redet. Mara zeigt zum ersten Mal Zweifel und lässt mehr Gefühle zu. Immer wieder setzt sie sich mit ganzem Körpereinsatz für die Gerechtigkeit und die Wahrheit ein und legt sich dabei mit den ganz Großen und Gefährlichen an. Wenn eine mit Leib und Seele für den Beruf brennt, dann ist es sie. Auch Rosen war mir noch nie so nah, wie in dieser Geschichte. Aus einem IT-Spezialisten wird ein mutiger, gefühlsbetonter und ernst zu nehmender Kriminalbeamter, der endlich auch von seinem Chef Klimmt die nötige Beachtung findet. Einen großen Anteil an seiner Entwicklung, steht hier auch Mara zu, die ihn mit ihrer unkonventionellen Art immer mitzureißen weiß. Maras Vater Edgar war mir zum ersten Mal seit Serienbeginn sympathisch, da er sein Leben mehr hinterfragt, umdenkt und seine ungewöhnliche Tochter endlich zu akzeptieren und zu lieben weiß. Richtig überrascht war ich über seine unerwartete Schützenhilfe, die er ihr bei der Ermittlungsarbeit zukommen ließ. Mehr als geschockt hat mich die Skrupellosigkeit und das Motiv der Mörder, die auf ihre Art auch sehr gut dargestellt wurden und mich unheimlich polarisiert haben.

Mein Fazit:

„Vergessene Gräber“ war für mich Thrillerkost vom Feinsten und erhält von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne mit Krone!«
  17      0        – geschrieben von Gina1627
 
Kommentar vom 26. Dezember 2020 um 20:00 Uhr (Schulnote 1):
» "Die Rachsucht ist ein verkehrtes Gut, heile nicht Übel mit Übel." (Herodot)
Frankfurt wird von einer brutalen Mordserie heimgesucht, willkürlich werden junge, erfolgreiche Menschen aus reichem Elternhaus zu Tode gefoltert. Zudem finden sie noch ein Opfer, bei dem die Identität bisher ungeklärt ist. Doch dann entdeckt Mara Billinski und Jan Rosen in Radka Steinmann jene Ballerina wieder, die auf dem Bild der Unbekannten war. Sofort ist Mara klar, dass sie etwas mit dem unbekannten Toten zu tun hat. Doch selbst das ihr eigener Sohn gekidnappt wird, schweigt sie beharrlich weiter. Was hat sie zu verbergen oder vor wem hat sie Angst? Mara ist sich sicher, dass ihr alter Bekannter Blochin wieder seine Hände im Spiel hat. Schnell wird ihre Annahme bestätigt, da alle Familien der Opfer eine Verbindung nach Russland haben. Jan Rosen ist derweil auf der Suche nach der Prostituierten Anyana, die er nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Meine Meinung:
Das Cover wieder mit einer Krähe, die als Kosename für Ermittlerin Mara Billinsky steht. Der Schreibstil ist spannend, informativ und sehr gut recherchiert. Inzwischen hat sich Mara gut in Frankfurt eingelebt und selbst mit ihrem Vorgesetzten Klimmt ist die Lage deutlich entspannter geworden. Doch der neue Fall mit den junge, intelligenten Opfern, die alle aus einem reichen Elternhaus stammen, scheint niemand im Team locker zu lassen. Außer der brutalen Folterung gibt es keine Gemeinsamkeit. Doch dann tauchen weitere Opfer außerhalb Frankfurts auf und Rosen entdeckt, das die Familien ihre Namen geändert haben. Zudem wendet sich die ehemalige Ballerina Radka Steinmann an die Polizei, weil ihr Sohn gekidnappt wurde. Da fällt Mara ein, wo sie diese Frau schon einmal gesehen hat. Zufälligerweise kennt Maras Vater Radka sehr gut aus der Vergangenheit. Er unterstützt sie, indem er versucht, mehr aus ihr herauszubekommen und gerät dabei in Lebensgefahr. Derweil ist Jan Rosen wie verändert, die flüchtige Bekanntschaft der Prostituierten Anyana beschäftigt ihn total. Er macht sich auf die Suche nach ihr, will ihr helfen und findet sie auch. Was jedoch nicht nur für ihn zu einer großen Gefahr wird. Im 5 Mara Billinsky Fall wurde wieder ein interessantes Thema ausgewählt. Den es geht um "Pominalnij stol" eine russische Gedenkfeier, bei der es in der Vergangenheit zu einem Schicksalsschlag kam. Mehr will ich allerdings nicht verraten, das solltet ihr lieber selbst lesen. Dass es jedoch so etwas wirklich im realen Leben gab, hätte ich niemals vermutet. Man findet zwar recht wenig dazu, doch das, was ich fand, war umso unfassbarer. Chapeau, da hat der Autor diesmal wirklich eine Thematik, die zwar wieder einmal nach Russland führt, doch für mich total neu war. Besonders gut gefiel mir, wie er den Spagat zwischen den Erlebnissen Rosens und daneben der eigentliche Fall. Durch den ständigen Wechsel der Handlungen bleibt der Spannungsbogen recht hoch und die etwas zähe Ermittlungsarbeit spiegelt dagegen die Realität wider, was mir sehr gut gefiel. Ebenso die einzelnen Charaktere, die wieder sehr gut ausgedacht waren, allen voran Mara. Dass ihre Beziehung zu ihrem Vater Edgar inzwischen deutlich besser ist, gefällt mir besonders gut. Dass der Täter so agiert, konnte ich einerseits verstehen, anderseits war es schon hart, was er seinen Opfern antat. Schade nur, dass die wichtigen Personen zu viel Einflüsse haben, um immer wieder ihrer Strafe zu entkommen. Wie herzlos sie dabei sind und sogar in der eigenen Familie über Leichen gehen, fand ich schon krass. Für mich einer der besten Fälle aus einer interessanten Thrillerreihe, die ich wärmstens empfehlen kann und von mir gibt es erneut 5 von 5 Sterne.«
  15      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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