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Die Alchemie des kalten Feuers
Verfasser: Nathan Winter (1)
Verlag: blanvalet (1638)
VÖ: 21. Dezember 2020
Genre: Fantasy (12715)
Seiten: 704 (Taschenbuch-Version), 705 (Kindle-Version)
Themen: Forschung (46), Magie (2518), Mord (6103), Prinzen (571), Wissenschaft (82)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Auch wenn die Weihnachtssaison vorüber ist, mahlen die Mühlen der Buchwelt natürlich weiter, und es erscheinen weiter neue lesenswerte Bücher. So kam es, dass vier unserer Mitarbeiter die ersten (rund) zehn Seiten eines Fantasyromans angelesen haben, der erst dieser Tage veröffentlicht wurde. Einer, dessen Grundthema eigentlich ziemlich gut in ein Jahr passt, in dem die Erkenntnisse der Forschung auf stapelweise Querdenker geprallt sind: Wissenschaft gegen Magie. Ziel unseres »Projekts 10« ist es stets, nach dem Lesen des Einstiegs eines Romans darüber zu richten, ob man allein anhand dieser ersten Seiten Lust bekommen hat, das komplette Werk zu lesen.

Das Buch

»Die Alchemie des kalten Feuers« wurde von einem Autor namens Nathan Winter geschrieben, der ursprünglich aus dem Emsland stammt und seit dem Ende seines Archäologie- und Skandinavistik-Studiums in Münster lebt. Eine Beschreibung, die ziemlich genau auf einen anderen Fantasyautor passt, der vor einigen Jahren neblige Bücher im blanvalet Verlag veröffentlicht hat ... und zwar ziemlich gute, weshalb es aufgrund des identischen Genres eigentlich ziemlich merkwürdig wäre, jetzt einen anderen Namen zu wählen. Aber wer weiß, womöglich liegen wir ja daneben. Das neue - ebenfalls unter dem Banner von blanvalet erschienene - Werk ist am 21. Dezember erschienen und hat einen stattlichen Umfang von 704 Seiten. Für zwölf Euro kann man es bekommen, als E-Book ist es zwei Euro günstiger. Für die fast zwanzig Stunden lange ungekürzte Hörbuchfassung war Matthias Lühn im Einsatz.

Der Roman erzählt die Geschichte eines Prinzen namens Oslic, der hoch begabt ist und sein Leben ganz und gar der Forschung widmet. Für ihn ändert sich alles, als sein Vater von drei Hexern ermordet wird, woraufhin diese die Macht an sich reißen. Eigentlich hält Oslic die Existenz von Magie für schieren Nonsens, muss nun aber erfahren, dass es Dinge gibt, die er nie für möglich gehalten hat. Um seine Heimat wieder zu erobern, gilt es fortan, sein ganzes wissenschaftliches Genie in die Waagschale zu werfen.

Die ersten (rund) zehn Seiten

So viel sei schon mal erwähnt: Von der im Klappentext angedeuteten Storyline ist auf den ersten Seiten des Romans noch nicht viel zu erfahren, vielmehr dienen diese ausschließlich dazu, den zukünftigen Protagonisten vorzustellen und dem Leser die Chance geben, ihn ein wenig kennenzulernen. Nach einer kurzen Einleitung aus der Feder eines ungenannten alten Ritters - den ersten Seiten nach könnte es eine Figur sein, die als »Vargen« einen ersten Auftritt feiert - erlebt man Oslic in einer waghalsigen Situation: Er ist in eine Akademie eingestiegen, um dort etwas nicht näher spezifiziertes aus dem »Giftschrank« des Hauses zu stehlen. Das Absonderliche daran: Er selbst lehrt als Dozent an der Institution. Dass es sich bei dem Dieb um ihn handelt, darf niemand entdecken, sonst wäre es mit seinem Lehrstuhl rasch vorbei. Unter Ausnutzung seiner eigenen Räumlichkeiten verschafft sich Oslic auf der Flucht vor dem Wachpersonal, das er zuvor mit jeder Menge Gestank abgelenkt hat, etwas Luft. Schließlich wird er dann aber doch von seinen (teils berittenen) Verfolgern gestellt. In der folgenden Handgreiflichkeit hält er eine Weile mit, was er auch dem schlagkräftigen Einsatz seiner metallenen Handprothese verdankt, schlussendlich wird er aber überwältigt. Zum Glück ist ein Unterstützer nah ...

Fazit

Mit einer solchen Hetzjagd einzusteigen, ist durchaus eine ordentliche Idee, denn so hat man auf der einen Seite schon mal eine Portion Spannung, auf der anderen Seite erfährt man aber trotzdem »nebenher«, um wen es hier eigentlich gehen wird. Sprich: Das ist hier quasi der Tutorial-Level eines Videospiels, nur eben in Buchform. Prinz Oslic wird dabei schon recht markant herausgearbeitet, charakterlich etwa durch die Mischung aus Schläue und Risikobereitschaft, optisch durch die metallene Hand, stellungstechnisch dadurch, dass wiederholt darauf hingewiesen wird, dass er der »Sohn des Tsharen« ist. Bis hierhin wird dem Klappentext-Nichtleser nicht erläutert, um was es sich bei einem »Tshar« handelt, allein schon aufgrund der Ähnlichkeit zum Zarenbegriff dürfte aber jedem Leser schnell klar sein, von welcher Größenordnung hier die Rede ist.

Würde man das Buch aber nun auf gut Glück kaufen, wenn man in einem Buchladen (sofern diese mal wieder öffnen dürfen) säße und in den Einstieg hineingeschmökert hätte? Nun, schwer zu sagen: Bis hierhin ist noch nichts von einer ungewöhnlichen Atmosphäre oder dergleichen zu spüren, und auch die eigentliche Storyline wurde offenbar noch nicht eingeleitet. Auch sind hyperschlaue und weit entwickelte Protagonisten immer ein wenig schwierig - sie neigen dazu, nicht die allersympathischsten zu sein, und man kann sich als Leser oft nicht mit ihnen »mitentwickeln«. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung: Die rettende Hand, die am Ende des Einstiegs Oslic zu Hilfe eilt, könnte sich auf Dauer vielleicht zu dem benötigten Sympathieträger entwickeln, quasi dem »Sancho Pansa« des Buchs, und da Oslic - dem Klappentext nach - in Sachen Magie skeptisch ist und Zauberei erst nach und nach kennenlernen wird, ist er offensichtlich auch noch kein solch »fertiggestellter« Charakter, wie es sich auf den ersten Seiten audeutet. Am Ende entschieden sich unsere Mitarbeiter Patrick Wolff und Markus Kogel dazu, das Buch zu lesen, während unsere Helferinnen Katrin Felzmann und Sara Wojciechowski noch abwarten wollen. Eine Rezension wird jedenfalls nicht lange auf sich warten lassen.
– geschrieben am 23. Dezember 2020
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