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Maria, das Haus und die Welt 1 - Tanz
Verfasser: Jedida A. Harrison (3)
Verlag: Eigenverlag (19204)
VÖ: 9. Dezember 2020
Genre: Romantische Literatur (23040)
Seiten: 623 (Taschenbuch-Version), 846 (Kindle-Version)
Themen: Einsamkeit (233), Musiker (381), Single (411)
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Zerstört Gewalt nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft?

Maria fühlt sich einsam wie die vielzitierte Insel. Außer Arbeit und Sport hat sie keinerlei Ablenkung davon, Dauersingle zu sein. An die Verwirklichung ihres einstigen Lebenstraums wagt sie nicht einmal zu denken. Zu tief sitzt der Schmerz und quält sie in furchtbaren Albträumen. Doch es gibt einen jungen Musiker, der sein Herz an sie verloren hat. Nur ist dieser enger mit der Ursache ihrer Albträume verknüpft, als beide ahnen können. Und auch er trägt Lasten mit sich, die sie eher trennen als vereinen.

Hat die Liebe eine Chance, wenn zwei Menschen an ihrer Vergangenheit zu zerbrechen drohen?

Eine mystische Geschichte über verdrängte Kindheitswunden und den steinigen Weg zweier Liebender zu sich selbst und zueinander.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jedida A. Harrison für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jedida A. Harrison gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nach einer Weile schiebt er sie von sich. »Ich muss auch mal da rein«, murmelt er heißer.
     »Nein«, sagt sie, ohne ihn loszulassen.
     Er lacht. »Doch. Pflanz dich einfach irgendwo hin!« Er saugt noch einmal an ihrer Oberlippe. Dann ist er im Bad verschwunden.
     Verloren steht Maria in seinem, nur von einem neongrünen Seitenlicht beleuchteten Flur. Sie verstaut die Strumpfhose in ihrer Handtasche und stellt sie zurück auf den Boden, dann sieht sie sich um. Auf der Kommode ihr gegenüber liegt sein Portemonnaie. Mit zitternden Fingern – immerhin kann er jeden Augenblick wieder in den Flur treten – klappt sie die Geldbörse auf und nimmt seinen Ausweis heraus. Sie hält das Kärtchen dicht an die trübe Beleuchtung. Shaune Morton Highfield, entziffert sie. Shaune also. Ganze drei Jahre jünger als ich, staunt sie über sein Alter. Gerade mal neunundzwanzig, na ja, beinahe dreißig.
     Sie klappt das Portemonnaie weiter auf und betrachtet die zwei Fotos, die hinter einer Klarsichtfolie stecken: ein blondes, vielleicht sechsjähriges Mädchen und eine hübsche, ebenfalls blonde Frau. Ob das sein Kind und seine Ex sind?
     Vom Bad her sind Geräusche zu hören. Rasch schiebt sie den Ausweis zurück und legt den Geldbeutel wieder aufs Regal. Wahllos öffnet sie eine der Türen und findet dahinter das Schlafzimmer vor. Außer dem Bett gibt es keine Sitzmöglichkeit. Maria setzt sich an den Rand und sieht sich um. Das Zimmer ist recht spartanisch eingerichtet. Ein zweitüriger Schrank mit Spiegeltür, ein, offensichtlich von einem Kind gemaltes Bild an der Wand, was dafür spricht, dass Shaune tatsächlich bereits Vater ist, und ein Nachttisch. Immerhin gibt es zwei Kopfkissen und eine größere Decke, unter der durchaus zwei Personen Platz finden können, wenn sie sich aneinanderkuscheln. Die Bettwäsche ist schlicht, einfarbig. Die genaue Farbe ist bei der schummrigen Beleuchtung nicht auszumachen. Maria hat das Licht nicht eingeschaltet. Die Straßenlaterne leuchtet durch die halb geöffneten Jalousien ins Zimmer hinein.
     Sie bleibt nicht lange ihren Betrachtungen überlassen. Shaune tritt ins Schlafzimmer. Er legt den Kopf schief. »Alles gut?«
     Beklommen nickt sie. Er ist barfuß, trägt Boxershorts und T-Shirt. Seine Beine wirken durchtrainiert, sind stämmig wie die eines Fußballers. Mit einer raschen Bewegung zieht er das Shirt über den Kopf. Sein Oberkörper ist ebenso athletisch, der Bauch flach, Schultern und Arme gut ausdefiniert. Ihr gefällt, was sie sieht. Verlegen erhebt sie sich und blickt ihm entgegen. Mit einer ungestümen Bewegung zieht er sie an sich. Durch den dünnen Stoff des Kleides fühlt sie seinen muskulösen Körper. Zärtlich küsst er ihren Hals und lässt seine Zunge bis in ihren Nacken gleiten. Mit einer einzigen Bewegung öffnet er den Reißverschluss und schiebt den glatten Stoff über ihre Schultern, dann fällt das Kleid auf den Boden. Er hakt den BH auf und lässt ihn fallen. Das Höschen landet direkt daneben. Sie legt die Hände über ihre Brüste. Sie mag ihren Anblick, aber es ist lange her, dass sie sich – außer in der Sauna – bewusst nackt gezeigt hat. Zehn Jahre hat kein Mann ihren nackten Körper berührt. Verlegenheit mischt sich mit dem Begehren, das zwischen ihren Schenkeln pocht.
     Shaune schiebt sie von sich und betrachtet ihren Körper. »Du bist schön«, haucht er. »Wahnsinnig schön.«
     Erleichtert über seinen Zuspruch lehnt sie sich an ihn und lässt den Kopf an seine Schultern sinken. Seine Nähe hat etwas, das ihr das Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Der Drang, ihn noch näher bei sich, in sich zu spüren, ist allerdings stärker als ihr Anlehnungsbedürfnis. Sie presst sich an ihn. Ihre Hand fährt über die enorme Ausbeulung seiner Shorts. Sie zieht seine Unterhose nach unten. Seine Füße verheddern sich darin, als er versucht, sie abzustreifen. Gemeinsam fallen sie auf das Bett und lachen. Wild knutschend wälzen sie sich hin und her und können gar nicht eng genug aneinandergepresst sein. Shaune rollt sich auf sie und sie fühlt seine Erregung, die sich zwischen ihre Beine drängt.
     »Nicht«, will sie sagen, stattdessen kommt ein Stöhnen über ihre Lippen, als seine Nacktheit ihren Intimbereich streift. Gänzlich unerwartet wallt ein Schmerz in ihrem Bauch auf. Übelkeit macht sich breit und Tränen steigen in ihre Augen. Sie zittert und in ihrem Magen krampft es. Hastig richtet sie sich auf, macht sich los und lehnt sich schwer atmend an die Wand. Ihr Unterleib fühlt sich wie taub an. Der Kopf schmerzt und sie fröstelt so sehr, dass ihre Zähne aufeinanderzuschlagen beginnen. Als sie versucht, aufzustehen, wird ihr schwindlig. Sie hat das schon einmal erlebt, vor exakt zehn Jahren, bei ihrem ersten Mal. Kein Wunder, dass kein Mann auf sie abfährt. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Das ist im Prinzip nichts Neues, aber es hier und jetzt auf diese Weise zu erleben, ist niederschmetternd.
     »War ich zu schnell?« Shaune zieht sie zurück, als sie sich aufrappelt, um ins Bad zu laufen. »Welche Grenze auch immer ich überschritten habe, es tut mir leid.« Sanft küsst er ihre Stirn und presst ihr Gesicht an seine Brust. Sie wehrt sich nur ein kleines Bisschen, zu mehr fehlt ihr die Kraft. Es dauert nur einen winzigen Moment, bis sie wieder fest in seinen Armen liegt.
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