Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.732 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »eister25«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Omega - Das Erbe der Gottmaschine
Verfasser: Oscar Winter (1)
Verlag: Hybrid (44)
VÖ: 9. Dezember 2020
Genre: Science Fiction (2808)
Seiten: 396 (Taschenbuch-Version), 264 (Kindle-Version)
Themen: 22. Jahrhundert (84), Geheimnisse (4736), Menschheit (95), Postapokalypse (13), Signale (15), Terraforming (8), Wüste (313)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,85 (83%)
auf Basis von vier Bloggern
1
25%
2
50%
3
25%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 2 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Omega - Das Erbe der Gottmaschine« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (4)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Oscar Winter für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Der Wachmann deutete auf das Rad. »Ihr Reifenprofil ist vorne abgewetzt.«
     »Was?«
     »So können wir Sie nicht rauslassen. Tut mir leid, so sind die Vorschriften.«
     Ray öffnete die Tür, sprang hinaus und ging zu den Reifen. Er untersuchte sie und stellte fest, dass der Reifen einwandfrei aussah. »Diese Reifen sind in bestem Zustand.«
     »Sie haben zu wenig Profil. Setzen Sie zurück und lassen Sie sich Neue geben.«
     Er spürte, wie heißer Zorn seinen Rücken hinaufkroch. »Sie wissen, dass es kaum noch Ersatz gibt.«
     »Das ist nicht meine Sorge. Machen sie den Weg frei.«
     Ray wollte den Wachmann am Arm packen, ihn zurück zum Rad schleppen und sein Gesicht gegen das Profil des Reifens drücken, bis es sich an seiner Backe abzeichnete. Er war so kurz vor dem Ziel und jetzt scheiterte er an diesem verdammten Holzkopf. Da kam ihm plötzlich eine Idee.
     Ray zog eine kleine Holzfigur aus seiner Weste. »Möglicherweise hilft Ihnen das, die Situation neu zu bewerten.«
     Der Wachmann blickte zurück, seine Augen weiteten sich, als er das kostbare Holz sah. »Ist das ... echt?«
     »Ich habe es dort draußen gefunden«, flüsterte Ray. »Nur zu. Sie dürfen es ruhig anfassen.«
     Der Wachmann zog den Handschuh aus und fuhr mit den Fingern über das Holz, als würde er ein Neugeborenes streicheln.
     Ray zwang sich zu einem Lächeln. »Sie können es behalten, wenn Sie mich sofort durchlassen.« Er deutete zur Schranke. »Meine Mission ist zu wichtig, um an einem abgefahrenen Profil zu scheitern. Ich bin sicher, dass sie das verstehen.«
     Sofort gab der Wachmann ein Zeichen. Die Schranke hob sich.
     Ray stieg ein und fuhr an der Schranke vorbei. Er hatte es geschafft. Er sah auf seinen Nexus. Obwohl das Signal jetzt schwächer wirkte, konnte er es immer noch orten. Es ist noch nicht zu spät!
     »Fahrer!«, hörte er eine Stimme durch das noch offene Fenster. Ein Sucher in der Uniform eines Majors trat vor den Bus.
     Sie mussten herausgefunden haben, dass er sich in ihr System eingehackt hatte. Er machte sich bereit, den Wagen zu beschleunigen. Der Major stand genau im Fahrweg.
     »Halten Sie sofort an. Steigen Sie aus ihrem Fahrzeug.«
     Er bremste, stieg aber nicht aus. Er sah zum Ausgang hinüber. Die Karosserie seines Busses war kugelsicher, er konnte sich ducken, sobald sie schossen. Er konnte es immer noch schaffen.
     »Haben Sie nicht gehört? Steigen Sie sofort aus dem Bus!«
     Ray lehnte sich aus dem Fenster. »Ich habe einen wichtigen Auftrag. Ich kann mir keine Zeitverzögerung leisten.«
     »Das ist mir egal. Steigen Sie aus!«
     Zwei bewaffnete Sucher und eine junge Frau mit Offiziersabzeichen der Stadtgarde kamen heran. Die junge Frau strahlte eine enorme Entschlossenheit aus. Sie war blond, etwas älter als er und trug einen Kampfanzug.
     Ihre blauen Augen kamen Ray irgendwie bekannt vor.
     »Raus aus dem Vehikel!«, schrie der Major mit gerötetem Gesicht. »Ich werde es nicht nochmal sagen!«
     Er bewegte sich keinen Millimeter. Eine angespannte Stille entstand, in der alle darauf warteten, dass etwas passierte. Die Sucher hoben ihre Waffen. Er wusste, dass er entkommen konnte, aber dafür musste er den Mann überfahren.
     Er sah nochmals zum Ausgang hinüber. Wog ein Menschenleben nicht das von vielleicht Tausenden auf? Sein Fuß legte sich auf das Gaspedal.
     »Das ist meine letzte Warnung!«, brüllte der Major.
     Ray fuhr sich durch die Haare. Es musste einen anderen Weg geben. Als er ausstieg, sah ihn der Major einen Moment lang nur wütend und verwirrt an, unsicher, was er mit diesem ungehorsamen Sucher machen sollte.
     »Was soll das Ganze?«, fragte die blonde Stadtgardistin und zerriss damit die Spannung. »Warum haben Sie ihn angehalten?«
     Der Major musste schlucken, bevor er wieder normal sprechen konnte. »Er ist jetzt Ihr Fahrer. Wir werden Ihnen aber ein anderes Fahrzeug zuteilen«, sagte er bestimmt, nachdem er Ray einen letzten, wütenden Blick zugeworfen hatte.
     Die Frau schüttelte kaum merklich den Kopf. »Ich habe darum gebeten, Teil der Expedition zu sein, die bald in den Norden geht, oder einen Trupp an erfahrenen Suchern zugeteilt zu bekommen.«
     »Ich dachte, das hätten wir klar gemacht: Sie bekommen einen Fahrer und ein leichtes Fahrzeug, das ist alles. Die Expedition selber wurde aus Ressourcenmangel verschoben.«
     »Das reicht nicht. Die Distanz ist zu groß für nur zwei Personen, das wäre Selbstmord.«
     Der Major hob den Finger. »Haben Sie vergessen, dass wir immer noch keine Bestätigung von Ihrem Vorgesetzten haben? Wir wissen nicht mal was sie dort draußen wollen. Ein leichtes Fahrzeug ist alles, was wir dafür entbehren können. Entweder Sie nehmen es, oder Sie gehen!«
     Ärger spiegelte sich jetzt in den Augen der Offizierin. Ray sah, wie sie die Faust ballte.
     Er räusperte sich. »Und was ist mit meiner eigenen Mission?«
     »Sie werden neu zugeteilt«, bellte der Major und wurde bereits wieder rosa im Gesicht. »Sie tun, was man ihnen aufträgt.«
     Die Offizierin wandte sich jetzt an Ray und drehte dem Major dabei den Rücken zu. »Ich bin Hauptmann Sarah Beck, Sie wurden meiner Sondermission zugeteilt. Verzeihen Sie das Chaos.« Sie kam näher und streckte ihm die Hand hin.
     Es fühlte sich an, als würde er in eiskaltem Wasser versinken, als er sie plötzlich erkannte.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz