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Die Kannenbäckerin
Verfasser: Annette Spratte (9)
Verlag: Francke (45)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Historischer Roman (4822)
Seiten: 399 (Broschierte Version), 386 (Kindle-Version)
Themen: 17. Jahrhundert (252), Dreißigjähriger Krieg (58), Frauen (838), Handwerk (10), Täuschung (98), Verkleidungen (103), Westerwald (15)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. April 2021 um 23:41 Uhr (Schulnote 6):
» Eine mutige Frau geht ihren Weg

Inhalt & Handlung:
Zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, in welchem die Bevölkerung ohnehin mit vielen Entbehrungen zu leben hat, wütet zudem auch noch die Pest und fordert unzählige Opfer. So verliert die 13jährige Johanna mit einem Schlag ihre ganze Familie und ist gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, um bei ihrem unbekannten Onkel Zuflucht zu finden. Dieser arbeitet in einem entfernten Dorf als Kannenbäcker. Um sich vor Missbrauch durch Soldaten zu schützen, die plündernd durch das Land ziehen, verkleidet sie sich als Junge. Als Johanna im Kannenbäckerland ankommt, ist die Verlockung zu groß, sich auch weiterhin als Junge auszugeben, um das Töpferhandwerk zu erlernen, das ihr als Mädchen verwehrt wäre. Durch Fleiß und außerordentliches Talent für dieses Handwerk, schafft sie es als „Johann“ ihren Onkel von ihren Fähigkeiten zu üb erzeugen. Doch wie lange kann sie ihre Maskerade aufrechterhalten?

Schreibstil:
Annette Spratte schafft es mit unglaublich bildhafter Erzählung eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Durch ihr fundiertes Wissen und ihre gute Recherchearbeit gewinnt man als Leser einen hervorragenden Einblick in das Leben eines Kannenbäckers. Die Autorin hat auch ein tolles Gespür dafür, die Emotionen der heranwachsenden Johanna so zu beschreiben, dass diese nicht nur glaubhaft sind, sondern vom Leser richtiggehend selbst empfunden werden können. An manchen Stellen rührt einen die Geschichte sogar zu Tränen.

Charaktere:
Die Protagonistin Johanna muss man einfach gern haben: sie verliert als Kind ihre gesamte Familie und ist auf sich alleine gestellt. Trotz aller Entbehrungen verliert sie nicht den Mut und trotzt allen Widrigkeiten und wächst zu einer starken jungen Frau heran. Man lebt in dieser Geschichte förmlich mit ihr mit und wünscht diesem vom Schicksal so gebeutelten Mädchen, dass ihm endlich jene Gerechtigkeit widerfährt, das es verdient.
Neben ihr begegnet man in diesem Buch einer Reihe starker Persönlichkeiten, etwa Wilhelm, dem Onkel Johannas, der ursprünglich mit Johannas Familie gebrochen hat, und nun seine Nichte in ihrer Not aufnimmt, ihr ein Obdach bietet und ihr eine Lehre zum Kannenbäcker ermöglicht.

Cover:
Ich mag das Cover – es ist in der Farbgebung sehr schlicht gehalten, hat aber vielleicht gerade deswegen eine so starke Ausstrahlung. Auch finde ich die Schriftart des Titels ausgesprochen gut gewählt, sodass ein sehr harmonischer Gesamteindruck entsteht.

Autorin:
Annette Spratte arbeitet als Autorin und Übersetzerin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Westerwald nahe Köln. Ihre Bücher schreibt sie in deutscher und englischer Sprache in unterschiedlichen Genres.

Meinung:
Dieser Roman berührt unglaublich, man leidet mit Johanna, als sie völlig verzweifelt ihr altes Zuhause verlässt, um einer unsicheren Zukunft entgegenzugehen. Dieses kleine, zarte Mädchen entwickelt sich zu einer starken Frau, die selbst widrigste Verhältnisse meistert. Was mir an dieser Geschichte sehr gut gefällt, ist dass man durch akribische Recherche Sprattes einen sehr authentischen Einblick in die damalige Zeit bekommt, man lernt zudem sehr viel über das doch recht unbekannte Handwerk des Kannenbäckers dazu. Für mich ein echtes Lese-Highlight!

Persönliche Kritikpunkte:
Phasenweise ist der Roman doch sehr religiös angehaucht, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man hier recht ambitioniert versucht, den Leser zum katholischen Glauben zu bekehren.

Fazit:
Ein wunderschöner Roman, der nicht nur für Freunde historischer Romane geeignet ist!«
  16      1        – geschrieben von Sheena01
Kommentar vom 5. März 2021 um 12:11 Uhr:
» Ein wirklich wunderschönes Cover, das sofort ins Auge fällt. Diese wunderschöne Töpferarbeit könnte mir wirklich gut gefallen.
Inhalt:
Die 13-jährige Johanna hat ihre gesamte Familie an die Pest verloren. Geblieben ist ihr nur ein unbekannter Onkel, der als Töpfer im Kannenbäckerland arbeitet. Damit sie in den Wirren des Krieges den weiten Weg überlebt, verkleidet ihre wohlmeinende Nachbarin sie als Jungen. Die neuen Freiheiten, die sie unterwegs genießt, erscheinen Johanna verlockend, genau wie die Aussicht auf eine Lehre im Töpferhandwerk. So verschweigt sie ihrem Onkel die Wahrheit und beweist in der Werkstatt bald nicht nur ein außergewöhnliches Talent, sondern auch eine einzigartige Leidenschaft. Doch kann sie ihre Täuschung in einer von Männern beherrschten Welt aufrechterhalten?

Meine Meinung:
Ein wirklich toller historischer Roman, der einem noch lange in Erinnerung bleibt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und wahnsinnig interessant. Die Beschreibung der einzelnen Schauplätze im Westerwald des 17. Jahrhunderts, wirklich sehr gelungen. Man hat sie sehr deutlich vor Augen und fühlt sich mitten im Geschehen.
Auch die Charaktere sind sehr gut ausgewählt und man baut eine gute Beziehung zu Ihnen auf. Das ist nicht immer so bei historischen Romanen. Doch in diesem Fall wirklich toll. Besonders Johanna ist eine sehr interessante Person, die ich vom ersten Moment an sehr mochte.
Besonders gut gefallen hat mir hier auch, das man sehr in das Leben der armen Bevölkerung eingebunden wird. Man leidet mit ihnen mit. Aber auch das Töpferhandwerk wird einem näher gebracht. Hier wurde insgesamt wirklich sehr gut recherchiert.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 28. Februar 2021 um 20:14 Uhr (Schulnote 1):
» Die Autorin Annette Spratte, führt den Leser in ihrem neuen Roman „Die Kannenbäckerin“, in den Westerwald während des 30-jährigen Krieges.

Inhalt:
Im Westerwald während des 30-jährigen Krieges: Die 13-jährige Johanna hat ihre gesamte Familie an die Pest verloren. Geblieben ist ihr nur ein unbekannter Onkel, der als Töpfer im Kannenbäckerland arbeitet. Damit sie in den Wirren des Krieges den weiten Weg überlebt, verkleidet ihre wohlmeinende Nachbarin sie als Jungen. Die neuen Freiheiten, die sie unterwegs genießt, erscheinen Johanna verlockend, genau wie die Aussicht auf eine Lehre im Töpferhandwerk. So verschweigt sie ihrem Onkel die Wahrheit und beweist in der Werkstatt bald nicht nur ein außergewöhnliches Talent, sondern auch eine einzigartige Leidenschaft. Doch kann sie ihre Täuschung in einer von Männern beherrschten Welt aufrechterhalten?

Meine Meinung:
Das Leben auf dem Hof des Onkels in Kriegszeiten ist für Johanna, hart und entbehrungsreich. Sie lernt auf der einen Seite was es heißt, als Junge mit anpacken zu müssen und auf der anderen Seite, das Vertrauen von Onkel und Tante zu genießen. Doch mit fortschreitendem Alter und ihrer Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau kann Johanna ihre Tarnung nicht mehr aufrechterhalten und der Schwindel fliegt auf. Ihr Onkel verbietet ihr die Töpferei und sie muss fortan als Frau leben. Es dauert einige Zeit, bis die Menschen in ihrem Umfeld sich ihr wieder annähern.

Durch die Krankheit ihres Onkels, geht sie heimlich in die Werkstatt um zu töpfern. Sie möchte unbedingt etwas zum Unterhalt beisteuern, wagt sich sogar auf den Markt und muss schnell erkennen, dass nicht jeder ihr gut gesonnen ist. Johanna wird als Hexe angeklagt und in letzter Minute, gerettet. Zwar hat sie zu Beginn des Buches mit Gott gehadert, da er ihre ganze Familie ausgelöscht hat, doch im Verlauf der Geschichte findet sie immer mehr Halt und Zuversicht im christlichen Glauben und kann so auch die dunklen Zeiten überstehen.

Fazit:
Mit ihrem wunderschönen fließenden Schreibstil, konnte mich die Autorin mit ihrem historischen Roman durchaus begeistern. Auch die Protagonisten und deren Dialoge, die ihnen Leben im Laufe der Handlung einhauchten, haben mir durchaus sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich die ausführlichen und gut recherchierten Beschreibungen über das Töpferhandwerk.
Von mir eine klare Leseempfehlung!«
  16      0        – geschrieben von Luise
Kommentar vom 20. Januar 2021 um 13:38 Uhr (Schulnote 1):
» Zu Inhalt:
Als die Pest Johanna ihre gesamte Familie genommen hat, bleibt ihr nichts übrig, als verkleidet als Junge, zu ihrem unbekannten Onkel zu gehen. Dort angekommen wird sie aufgenommen und lebt fortan als Johann und lernt das Töpferhandwerk. Und das kann sie richtig gut. Doch wie soll es weitergehen? Kann sie ewig ihre Maskerade aufrechterhalten?
Meine Meinung:
Wenn ein historisches Buch gut geschrieben ist, dann kann es richtig gut sein. Und gut geschrieben ist dieses Buch. Mir hat es richtig Spaß gemacht Johanna/Johann durch die Geschichte zu begleiten. Und auch die Entwicklung der Kannenbäckerei ein wenig mehr kennenzulernen. Wie schwer es doch immer wieder war, gerade was Frauen anging, in den vergangenen Zeiten kann man ja im Grunde kaum fassen. Wie viel besser geht es uns heute. Johanna als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, wie die Geschichte insgesamt auch. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.
Ich könnte mir auch sehr gut eine Fortsetzung vorstellen.
Fazit:
Schöner Roman«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
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