Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.049 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »zümra39«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Zwei Nächte und drei Leben lang
Verfasser: Elja Janus (4)
Verlag: FeuerWerke (43)
VÖ: 10. Dezember 2020
Genre: Romantische Literatur (22654)
Seiten: 328 (Taschenbuch-Version), 315 (Kindle-Version)
Themen: Beziehungen (1926), Erinnerungen (962), Koma (258), Schicksalsschläge (305)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Charts: Einstieg am 11. Dezember 2020
Zuletzt dabei am 18. Dezember 2020
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,10 (98%)
auf Basis von vier Bloggern
1
75%
2
25%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
5mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,13 (98%)
1
88%
2
13%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 16 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Es war diese eine große Liebe. Jess und Cem schienen füreinander bestimmt - bis eine Tragödie sie in Scherben zerbrach. Scherben, die nicht mehr ineinanderpassten.

Ein Jahr später schlägt das Schicksal erneut zu. Als Cem kurz darauf aus dem Koma erwacht, fehlt ihm nicht nur die Erinnerung an die vergangenen Monate. Er versteht auch nicht, warum Jess und er kein Paar mehr sind.

Jess hingegen erinnert sich an alles. Sie weiß, dass damals mehr als ihre Beziehung gestorben ist. Und genau deshalb muss sie nicht nur die Vergangenheit, sondern auch Cem hinter sich lassen. Doch was ist, wenn entgegen ihrem Willen ihr Herz mit der Zeit immer häufiger etwas anderes flüstert?

Ein Buch, so sanft wie eine Feder, so gewaltig wie ein Sturm. Poetisch, intensiv und voller Liebe.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (4)     Tags (2)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Elja Janus gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Etwas schneidet in meine Hand, als ich sie zwischen Mittelkonsole und Sitz quetsche und endlich den Schlüssel ertasten und herausziehen kann. Ich stecke ihn ins Zündschloss, während ich mich zum Fahrersitz hinüberhangle, und genau in dem Moment, in dem ich das Polster unter meinem Hintern spüre, klirrt es zu meiner Rechten. Die Scheibe des Beifahrerfensters zersplittert in eine Milliarde Scherben wie meine Hoffnung auf Rettung.
     Meine Hand dreht von allein den Schlüssel herum, mein Fuß drückt die Kupplung und das Gaspedal des einzigen Wagens, in den ich seit sechzehn Monaten ohne Angst einsteigen konnte. Im nächsten Moment fahre ich scharf an, das Quietschen der Reifen mischt sich mit meinem nächsten Schrei, als eine heiße, verschwitzte Hand meine Schulter festzuhalten versucht. Und dann schalte ich die Scheinwerfer ein und halte auf die stehende Gestalt am Aussichtspunkt zu. Sogar
     jetzt ist mir klar, dass ich ihn nicht überfahren kann, ohne Cem zu treffen, doch mir fällt nichts anderes ein, um ihn wenigstens im Ansatz in Panik zu versetzen.
     Und tatsächlich wirbelt er herum, als ich noch ein ganzes Stück entfernt bin, erstarrt für einen Augenblick, in dem die Scheinwerfer seine Irritation ausleuchten, ehe er zur Seite hechtet und wegrennt.
     Ich bringe den Wagen mit genauso laut quietschenden Reifen zum Stehen, wie ich ihn in Bewegung gesetzt habe, stoße die Tür auf und stürze zu Cem, während ich irgendwo weit weg von mir und meinem Albtraum Rufe und dann einen Motor höre. Die Geräusche mischen sich mit Sirenen.
     „Cem!“
     Er rührt sich nicht. Seine Kleidung, sein Haar, seine Haut sind nass, beißender Uringestank steigt mir in die Nase. Doch was mich noch mehr würgen lässt, ist der Anblick seines Gesichts. Viel zu viel Blut verschmiert seine schöne braune Haut, seine Nase ist zweifellos gebrochen. Und dann sehe ich sein Bein.
     Sein Bein.
     Sein Bein.
     Und übergebe mich.


Kapitel 2

Sechs Tage später

CEM


ICH drifte durch die Dunkelheit.
     Nacht. Tiefschwarze Nacht.
     „Cem?“ Eine aufgeregte Frauenstimme. Nicht Jess’.
     Und wieder versinke ich im Nichts.
     Piep. Piep. Piep. Piep. Piep.
     Nichts.
     Jess!
     Ein Teil von mir steht noch immer an diesem Absperrband und brüllt nach der Frau, die mein Leben ist. Lassen Sie mich durch, das ist meine Verlobte! Lassen Sie mich zu ihr! Jess! Der andere Teil von mir ist so unsagbar erschöpft wie nach zig Kilometern, die ich sprintend zurückgelegt habe. Ich bin kraftlos und will nur eines: liegen.
     „Jess.“ In meinem Kopf ist ihr Name so scharf gestellt wie nichts anderes, doch nur ein verwaschenes Brummen findet den Weg zwischen meinen Lippen hindurch.
     „Cem?“
     Gern würde ich sagen, dass es mir gut geht, damit sie sich endlich um sie kümmern, um diese eine Frau. Doch mir gelingt nur ein nuschelndes Brabbeln, das von einer plötzlichen Angst eingeholt wird: Jess ist tot ...
     Wieder verschwinde ich im Nichts.
     Piep. Piep. Piep.
     Meine Welt dreht sich. Nein, meine Welt steht still, es ist der Wagen, der sich mit Jess überschlagen hat.
     Sie ist schwanger!
     Ich zucke unter meinen noch in mir widerhallenden Schreien zusammen.
     Ein Scharren. „Cem, ich bin hier.“ Es ist die Stimme meiner Mutter. Ein hektisches Klick, Klick, Klick nicht weit von meinem Ohr entfernt. „Er ist wach!“ Leiser: „Cem, kannst du die Augen öffnen?“
     Jess ist nicht da. Ja, etwas in mir weiß es genau: Jess ist nicht mehr da.
     Statt meiner Augen öffnet sich die Tür.
     „Ich glaube, er ist wach.“
     „Jess.“ Mein nächster Versuch endet in einem Husten.
     „Alles ist gut.“ Der Satz klingt nach Kindheit. Aber nichts ist gut. Ich kann es fühlen.
     Dann eine fremde Stimme, eine Frau. „Bleiben Sie ruhig liegen. Ihr Bein und Ihr Kopf sind schwer verletzt worden.“
     Was redet sie? Wieso sollte ich verletzt sein? Sie soll sich, verdammt noch mal, um Jess kümmern! Sie sollen mir sagen, wo sie ist!
     „Sie mussten für einige Tage durch einen Schlauch in Ihrem Hals künstlich beatmet werden. Darum fällt Ihnen das Sprechen schwer.“
     So viele Wörter. Leere Wörter. Denn in meinem Kopf lässt sich nur eine Frage scharf stellen. Und auf die gibt mir niemand eine Antwort. „Wo ist Jess?“
     „Es geht ihr gut. Ihr ist nichts passiert“, beruhigt mich meine Mutter, nun etwas entfernter, während sich um mich herum immer mehr fremde Stimmen zu einem Jess-losen Chaos vermischen.
     „Können Sie die Augen öffnen?“, fragt eine ruhige Frauenstimme. Es ist dieselbe, die eben so viele leere Wörter von sich gegeben hat.
     Doch meine Lider fühlen sich so schwer an, als gehörten sie für immer geschlossen. Im nächsten Moment werden sie gewaltsam geöffnet, etwas leuchtet hinein. Dann wird es wieder dunkel.
     Knack.
     Meine Augen springen auf, versuchen trotz der absurden Helligkeit, den Raum abzusuchen nach nur einem Gesicht, dem geliebtesten, dem wichtigsten aller je da gewesenen Gesichter.
     „Jess?“
     „Ist das die Frau, die bei ihm war?“, fragt die Ärztin.
     Als meine Mutter bejaht, lächelt sie. „Ihrer Freundin geht es gut. Sie stand nur unter Schock“, bestätigt sie.
     Sie lügt. Ich habe sie dort liegen sehen. Und den Wagen, auf die Seite gedreht, mit zersplitterter Frontscheibe. So viele Scherben ... unsagbar viele Scherben. Und mittendrin Jess.
     „Sie ... das Auto ...“, stammle ich heiser. Und schlucke. Es schmerzt – nicht nur im Hals. „Wo ist Jess?“
     „Sie wird zu Hause sein“, vermutet meine Mutter.
     „Ihre Freundin ist in Sicherheit, aber Sie haben bei dem Überfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma davongetragen und lagen für ein paar Tage im Koma.“
     Was soll das? Spricht sie von dem Unfall? Ich saß doch nicht einmal im Wagen.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz