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TASCHENBUCH
 
Das Highborn-Projekt 5 - Wolfsstimme
Verfasser: Melissa Ratsch (17)
Verlag: Eigenverlag (18440)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Fantasy (12723) und Romantische Literatur (22189)
Seiten: 340 (Taschenbuch-Version), 250 (Kindle-Version)
Themen: Gestaltwandler (787), Mord (6108), Wölfe (324)
Reihe: Das Highborn-Projekt (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das Finale der beliebten Gestaltwandler-Reihe! Sie...
... ist eine Wolfshybridin, die ihr gesamtes Leben in einem streng geheimen Labor verbracht hat. Noch immer verunsichert durch die Alpträume der grausamen Experimente, stellt sie sich dennoch mutig dem skrupellosen Konzern, der sie und ihre Familie nach wie vor bedroht. An der Seite eines Mannes, der ihre Wölfin zittern lässt.

Er...
... ist gewissenlos und mordet, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Schrecken seiner Vergangenheit haben ihn abgestumpft. Kaum etwas weckt noch sein Interesse, bis auf diese kleine, verschreckte Wölfin und ihre ungewöhnliche Familie.

Können sie gemeinsam die Männer in Schwarz aufhalten und ConPharms letzten, grausamen Plan durchkreuzen? Und hat das zarte Band, das sich langsam zwischen ihnen entwickelt, überhaupt eine Chance?


Mit „Wolfsstimme“ findet „Das Highborn-Projekt“ seinen Abschluss! Spannend, bewegend und mit dem Versprechen auf ein emotionales Finale endet die beliebte Gestaltwander-Reihe.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich bin geliefert, dachte Canys und nahm sich eine Sekunde, um sich zu sammeln, ehe sie sich langsam aufrichtete. Ihre Muskeln und Gelenke protestierten gegen die Bewegung, nachdem sie stundenlang völlig stillgelegen hatte.
     Langsam hob Canys den Kopf und sah über die Rückbank hinweg nach vorne. Ihr Herzschlag legte nochmal an Tempo zu, als dunkle Augen im Rückspiegel ihren Blick auffingen.
     „Komm schon, setz dich nach vorne“, forderte Scott Hewlett und fügte mit einem Grinsen in der Stimme hinzu: „Ich werde dich schon nicht beißen.“
     Canys‘ Wölfin knurrte und sträubte das Nackenfell. Sie fand seine Wortwahl unpassend und wenn sie ein aggressiveres Naturell gehabt hätte, dann hätte sie wahrscheinlich mit einer entspre-chenden Härte in der Stimme gekontert.
     Da sie aber mit ihren Nerven nach dem Gespräch, das sie zwischen Scott und Snyder belauscht hatte, ihre heutige Courage bereits aufgebraucht hatte, schwieg sie zu Scotts Kommentar und schob sich stattdessen langsam über die Rückbank nach vorne.
     Dabei ließ sie den Söldner niemals aus den Augen. Auch nicht, als sie sich über die Konsole zwi-schen Fahrer- und Beifahrersitz schob. Sie achtete peinlich genau darauf, ihn nicht zu berühren. Im Gegenzug fühlte sie immer wieder seine Augen auf sich.
     „Da wir viel Zeit miteinander verbringen werden, nehme ich mir die Freiheit, zum vertraulichen Du zu wechseln“, sagte Scott und sah wieder zu ihr, als sie den Sicherheitsgurt anlegte und einras-ten ließ.
     Als sie nichts erwiderte – ihre Zunge klebte ihr am Gaumen und ihre Wölfin knurrte unablässig in ihrem Kopf – fuhr Scott fort: „Ich hoffe, du hast ordentliche Kleidung mitgenommen. Ich will mir kein Gejammer über die Kälte anhören, wenn ich dich schon mitnehmen muss.“
     Überraschung verdrängte für einen Moment alle anderen Empfindungen, die in Canys um die Vorherrschaft kämpften. Sie musterte den Söldner: Er trug Jeans und einen dunkelroten Pullover, den er an den Armen hochgekrempelt hatte. Er sah so erschreckend normal aus, dass sie sich traute mit leiser Stimme zu fragen: „Du drehst nicht um oder schmeißt mich am Straßenrand raus?“
     Scott lachte und das unerwartete Geräusch ließ Canys zusammenzucken. Wieder knurrte die Wölfin und sie musste die Zähne fest zusammenbeißen, um den Laut nicht nach draußen dringen zu lassen. Andererseits glaubte sie nicht, dass es den Mann am Steuer beeindrucken würde.
     „Das würde zu mir passen, nicht wahr?“, fragte er amüsiert und warf ihr einen kurzen Seiten-blick zu. „Aber ich verhalte mich gerne unvorhersehbar, das macht das Leben unterhaltsamer.“ Er wurde ernst und sagte: „Nein, ich nehme dich mit. Es könnte interessant werden.“
     Interessant?, fragte sich Canys stumm und schluckte, um ihre ausgedörrte Kehle zu befeuchten. Sie kannte viele Adjektive, die diese Situation beschreiben würden, aber ‚interessant‘ war keines davon. Gefährlich, lebensmüde, verrückt und absolut hirnrissig waren schon eher Beschreibungen, die ihr dazu einfielen.
     „Wo genau fahren wir hin?“, fragte Canys langsam. Sie hatte die Hände in den Saum ihres Pul-lovers gekrallt. Ihre Fingerspitzen kribbelten noch immer.
     „Oh Schätzchen, du bist ziemlich schlau“, sagte Scott und lachte abermals. Der Laut schabte über ihre Haut und zerrte an ihren Nerven. Sie sah zu ihm und erkannte, dass das Amüsement seine dunklen Augen erreicht hatte. „Du weißt genau, wohin es geht. Die Frage ist nur: Willst du wirklich mitkommen?“
     „Ja“, erwiderte sie ohne zu zögern. Ihre Wölfin war nicht glücklich, neben diesem gefährlichen Mann zu sitzen, aber auch sie hatte verstanden, dass es nötig war, um ihre Familie zu beschützen. Ob dominant oder unterwürfig, diese Aufgabe war wichtig.
     Zudem schien sie mit ihrer Aussage Scott Hewlett überrascht zu haben, denn seine Brauen wan-derten nach oben und er fragte interessiert: „Warum?“
     „Weil ich nicht will, dass jemals wieder jemand das durchmachen muss, was mir und meinen Geschwistern widerfahren ist.“ Es war nicht die ganze Wahrheit, aber ein wichtiger Teil davon. Ihr Magen schlingerte tatsächlich bei der Vorstellung, dass es jemals wieder Kinder geben würde, die in diesen kalten Zellen in ConPharms Laboren aufwachsen mussten.
     Nein, niemals wieder.
     „Sehr selbstlos“, erwiderte Scott. Er trommelte auf dem Lenkrad, das Geräusch hallte in Canys‘ Inneren übertrieben laut wider. „Weißt du, kleine Wölfin, das kaufe ich dir nicht ab. Niemand, egal wie viel genetischer Mensch in ihm oder ihr drinsteckt, ist wirklich selbstlos. Es gibt immer einen ganz egoistischen Grund, warum andere etwas tun. Welcher ist also deiner?“
     „Es ist so, wie ich gesagt habe“, beharrte sie.
     „Ist es nicht“, sagte Scott und klang dabei seltsam gelassen.
     Was stimmte nicht mit diesem Mann?! Es war regelrecht unheimlich, wie gut er die Fassanden anderer durchschauen konnte. Konnte er Gedanken lesen oder hatte er nur eine so gute Menschen-kenntnis, dass er solche Dinge wusste?
     Noch während sie sich darüber den Kopf zerbrach, fügte Scott hinzu: „Ich brauche nicht gleich eine Antwort von dir, aber denk darüber nach.“
     Canys erwiderte nichts darauf – sie wusste schlicht nicht, was. Stattdessen richtete sie ihren Blick durch die Windschutzscheibe nach vorn. Sie fuhren nach Südosten, immer weiter weg von St. Ma-ry.
     Mehrere Meilen verschneiter Landschaft zogen an ihnen vorbei und langsam, ganz ganz lang-sam, regulierte sich Canys‘ Stresslevel auf ein niedrigeres Maß. Ihre Wölfin knurrte noch immer in ihrem Kopf und ihre Muskeln waren angespannt, aber sie zuckte nicht mehr innerlich zusammen, wenn der Mann an ihrer Seite sich bewegte.
     Noch vor Monaten wäre sie in einer solchen Situation schlicht umgekippt. Oder sie wäre so kata-tonisch gewesen, dass sie nur noch vor- und zurückgewippt wäre und ins Leere gestarrt hätte. Ganz zu schweigen davon, dass sie niemals auf die Idee gekommen wäre, als blinde Passagierin bei einem Auftragsmörder mitzureisen.
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