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TASCHENBUCH
 
Das Highborn-Projekt 5 - Wolfsstimme
Verfasser: Melissa Ratsch (17)
Verlag: Eigenverlag (18418)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Fantasy (12702) und Romantische Literatur (22160)
Seiten: 340 (Taschenbuch-Version), 250 (Kindle-Version)
Themen: Gestaltwandler (785), Mord (6100), Wölfe (324)
Reihe: Das Highborn-Projekt (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das Finale der beliebten Gestaltwandler-Reihe! Sie...
... ist eine Wolfshybridin, die ihr gesamtes Leben in einem streng geheimen Labor verbracht hat. Noch immer verunsichert durch die Alpträume der grausamen Experimente, stellt sie sich dennoch mutig dem skrupellosen Konzern, der sie und ihre Familie nach wie vor bedroht. An der Seite eines Mannes, der ihre Wölfin zittern lässt.

Er...
... ist gewissenlos und mordet, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Schrecken seiner Vergangenheit haben ihn abgestumpft. Kaum etwas weckt noch sein Interesse, bis auf diese kleine, verschreckte Wölfin und ihre ungewöhnliche Familie.

Können sie gemeinsam die Männer in Schwarz aufhalten und ConPharms letzten, grausamen Plan durchkreuzen? Und hat das zarte Band, das sich langsam zwischen ihnen entwickelt, überhaupt eine Chance?


Mit „Wolfsstimme“ findet „Das Highborn-Projekt“ seinen Abschluss! Spannend, bewegend und mit dem Versprechen auf ein emotionales Finale endet die beliebte Gestaltwander-Reihe.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

KAPITEL 1


Ihr Herz schlug so hart in ihrer Brust, dass ihre Rippen schmerzten. Schweiß hatte sich auf ihrer Haut gesammelt, sickerte in ihre Kleidung und ließ sie frösteln. Die Temperatur im Kofferraum des Wagens war niedrig, draußen lag noch immer Schnee. Zudem harrte sie schon seit Stunden hier aus. Ihre Muskeln waren verkrampft.
     Warum nur tat sie sich das an?
     Für meine Familie, sagte sich Canys und blieb weiter ruhig liegen, doch es war nicht einfach. Ihre Wölfin war extrem gestresst. Überall im Fahrzeug roch es nach Sternanis und Waffenfett. Sie meinte sogar, einen leichten Hauch von Blut und Tod zu erhaschen.
     Sie hatte sich den denkbar schlechtesten Ort der ganzen Stadt ausgesucht und doch war es genau der Ort, an dem sie sein musste. Sie wusste, dass er heute abreisen würde und egal, wohin er ging, sie würde ihn begleiten. Ihr Instinkt sagte ihr, dass sie das musste. Gleichgültig, wie sehr sie sich davor fürchtete.
     Denn die Angst um ihre Familie, um ihre Freunde und diejenigen, die sie liebte, war noch viel größer. Es mochte feige von ihr gewesen sein, sich aus dem Haus zu stehlen und nur einen Zettel zurückzulassen. Aber für eine offene Diskussion mit Ally, Lycan und den anderen hatte sie nicht die nötige Kraft aufgebracht.
     Sie mochte sich körperlich von der Zeit in den Laboren erholt haben und auch ihre Psyche war auf einem guten Weg, aber dafür war sie noch nicht taff genug. Würde es vielleicht nie sein, denn um sich gegen ihre Alpha und ihren dominanten Bruder durchzusetzen, da fehlte ihr schlicht die Veranlagung.
     Aber was sagte es über ihren Verstand aus, dass sie sich im Fahrzeug eines Söldners und Mör-ders versteckte?
     Ihre Wölfin winselte in ihrem Kopf, wollte sie drängen, zurückzukehren in den Schoß ihrer Fami-lie. Endlich waren sie vollzählig, sie hatten Ursyn gefunden und Felinas Lähmung war auf einem guten Weg, bald völlig zu verschwinden.
     Doch die Freiheit, die sie gerade genossen, war nur eine Illusion. Das spürte Canys bis in ihre Knochen. Mochte die dunkelhäutige Söldnerin auch ihr Wort halten und nichts über den Aufent-haltsort der Hybrid-Geschwister verraten, so war ConPharm doch sicher noch nicht fertig mit ihnen.
     Und außerdem... dieser eine Satz, den der Besitzer des Wagens in dem heruntergekommenen Diner gesagt hatte, ging Canys einfach nicht aus dem Sinn. Er hatte sie als erste Generation von Hybridwesen bezeichnet. Paranoid oder nicht, Canys war sich sicher, dass er diese Formulierung nicht umsonst verwendet hatte. Seine Betonung hatte auf ‚erste‘ gelegen. Ganz so, als würde es eine zweite geben. Etwas, was nicht sein durfte, aber vor dem die kranken Wissenschaftler bei Con-Pharm nicht zurückschrecken würden.
     Canys würde herausfinden, was es damit auf sich hatte, und Scott Hewlett würde sie dorthin führen. Darin bestand für sie kein Zweifel, all ihre Instinkte – sowohl der Frau als auch der Wölfin – sagten ihr das. Was aber nicht hieß, dass sie nicht trotzdem große Angst davor hatte.
     Canys schloss die Augen, drückte ihren Rucksack fester an ihre Brust und begann mit den Atem-übungen, die Aleydis ihr schon vor Monaten gezeigt hatte. Sie hatte sich viel mit solchen Übungen, sowie mit mentalem Training und Meditation beschäftigt, um ihre Ängste und die Panikattacken in den Griff zu bekommen. Auch jetzt halfen ihr die gleichmäßigen Atemzüge und die Fokussierung auf ihren Körper, sich zu beruhigen...
     ... so lange, bis sie Schritte von draußen hörte. Sie waren schwer, gleichmäßig und Canys würde ihren Pelz darauf verwetten, wenn sie von Scott Hewlett stammten. Vor allem, weil keine Minute später die Tür zur Rückbank des Fahrzeugs geöffnet wurde und zusammen mit der eisigen Luft ein Schwall Sternanis ins Wageninnere schwappte.
     Canys biss die Zähne zusammen, um still zu sein. Sie durfte nicht das leiseste Geräusch von sich geben. Dieser Moment war kritisch, denn wenn er sie jetzt entdeckte, dann war ihre Mission schon gescheitert, bevor sie richtig begonnen hatte.
     Man hörte es rascheln, Stoff rieb über Stoff, ehe ein dumpfes Plumpsen erklang. Anschließend wurde die Tür wieder zugeschlagen und eine weitere geöffnet. Das Auto bewegte sich, als jemand einstieg und kurz darauf wurde der Motor gestartet. Ruckelnd setzte sich das Gefährt in Bewegung. Leise Musik aus dem Radio vermischte sich mit den Rollgeräuschen der Reifen.
     Ganz ruhig, sagte sich Canys und lockerte vorsichtig ihre verkrampfen Muskeln. Sie waren losge-fahren, jetzt gab es kein Zurück mehr. Das Auto bewegte sich gleichmäßig, fuhr einige Kurven und selbst unter der Plane, unter der sie sich verbarg, spürte sie, dass die Luft langsam wärmer wurde.
     Der erste Schritt war getan und Canys erlaubte es sich, sich ein wenig zu entspannen. Sie war nicht naiv genug zu glauben, dass sie sich ewig im Kofferraum versteckt halten konnte, ohne ent-deckt zu werden. Aber je länger es dauerte, desto besser standen ihre Chancen.
     Hoffte sie zumindest. Andererseits... es war Scott Hewlett, dem sie sich als blinden Passagier un-tergeschmuggelt hatte. Er war unberechenbar und verhielt sich oft exakt gegenteilig von dem, was man erwartete. Gut möglich, dass sie einen folgenschweren Fehler begangen hatte.
     Canys schluckte und schloss die Augen, beruhigte sich mit weiteren Atemübungen. Es half, aber auch nur so lange, bis sie ein dumpfes Tuten hörte. War das das Freizeichen eines beginnenden Telefonats?
     „Scott“, brummte ein Mann und Canys hätte um ein Haar die Beherrschung verloren. Adrenalin flutete ihren Körper, ihre Fingerspitzen und der Kiefer begannen schmerzhaft zu kribbeln, da sich Krallen und Fangzähne der Wölfin herausschieben wollten.
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