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Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit
Verfasser: Jeaniene Frost (20)
Verlag: blanvalet (1875)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Erotische Literatur (4175) und Fantasy (16469)
Seiten: 384 (Broschierte Version), 299 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (919), Dämonen (1277), Vampire (1861)
Reihe: Night Rebel (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. November 2022 um 17:34 Uhr (Schulnote 2):
» Lesenswerte Selbstironie zwischen Düsternis und Erotik



Überblick:

Als Autor mit gelegentlichen Abstechern in die Sub-Genres Urban Fantasy und Dark Fantasy reizte mich nach einem Blick in die Leseprobe die Frage, ob mich Jeaniene Frost mit dem Spagat zwischen dem düsteren Genre einer Vampirgeschichte und ihrem locker-frivolen Schreibstil überzeugen könnte. Kurze Antwort: Sie konnte – wenn auch anders, als ich erwartet hatte.



Inhalt ohne Spoiler:

Highlander – Es kann nur einen geben! Das war der Gedanke, der mir nach etwa dreißig Seiten kam. Zwei Kontrahenten verbünden sich notgedrungen gegen einen Dritten, und sobald sie jenen zur Strecke gebracht haben, wenden sie sich gegeneinander. So die gleich lautende Absicht der attraktiven vampirischen Gesetzeshüterin Veritas und dem sexuell ausschweifenden und nichtsdestoweniger burschikos-sympathischen Vampir Ian. Der hatte mit dem Dämonen Dagon, eigentlich einem Erzfeind der Vampire, einen Pakt geschlossen, den er annullieren möchte, Veritas hat mit Dagon auch ein Hühnchen zu rupfen und nutzt Ian als Köder. Unsterblich sind alle drei. Und sie setzen magische Kräfte ein, von denen weder der jeweils andere Protagonist noch wir uns hätten träumen lassen.



Schreibstil:

Sofort fällt auf, wodurch dieses Buch sich von anderen abhebt: Es ist ein Roman aus der Ich-Perspektive von Veritas. Schon nach den ersten Kapiteln merkt der Leser, dass er nicht gerade vom Thrill lebt. Die Aufgabe, der sich die Protagonisten annehmen, bleibt nach ihrer Vorstellung am Beginn des Buchs lange im Hintergrund, die Spannungsbögen sind jeweils recht kurz. Doch hat die Handlung bemerkenswerte Konkurrenz: Neben einem Einblick in die Welt der Vampire, in ihre Organisation, ihre Fähigkeiten und Schwächen gewährt Jeaniene Frost die intensive Teilnahme an den Gefühlen der beiden Helden – und bedient sich eines leichtfüßigen und humorvollen Schreibstils. Die Gefühle sind tief; regelmäßig zielen sie unter die Gürtellinie, Augen und Hände ebenso. Das zeigt sich in der Sprache nicht nur bei den bissig-frivolen Dialogen, die erfrischend zahlreich die Geschichte auflockern. So ist die Ausdrucksweise eindeutig erotisch, aber jugendfrei und sympathisch. Vor allem durch die Selbstironie der Ich-Erzählerin wirkt sie erheiternd. Und wenn die Protagonisten sich seufzend der Probleme aus ihrer Vergangenheit widmen, kann sich der Leser dieser Stimmung nicht entziehen. Überhaupt sind die Charaktere von Veritas und Ian so greifbar detailliert, dass ich mich sofort in beide hineinversetzen konnte, wobei es leichter fiel, mich mit der Erzählerin zu identifizieren.



Fazit:

Einen Weltbestseller hat Jeaniene Frost nicht gerade geliefert. Dafür ist schon das Sub-Genre Vampirroman in einer zu engen Nische der Literatur. Zudem bin ich mir nach dem Lesen immer noch nicht ganz klar, ob es sich um ernst gemeinte Dark Fantasy handeln soll oder eher um erotische Literatur. Beidem ist es nicht zu 100% verbunden. Wer zum Lachen in den Keller geht, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Für Genre-Liebhaber, erst recht für Hardcore-Fans ist es kein Must-have. Es ist eine höchst sympathische Unterhaltung für alle, die sich gern hineinziehen lassen in eine geheimnisvolle Atmosphäre, die sich aber nicht finster präsentiert. Der ausgezeichnete Sprachwitz und die liebevolle Gestaltung der heldischen Kontrahenten machen »Night Rebel – Kuss der Dunkelheit« trotz der beinahe im Hintergrund ablaufenden Handlung zu einem lesenswerten Buch. Jeaniene Frost hat den Drahtseilakt zwischen düsterer Atmosphäre und flottem Schreibstil gemeistert. Dabei verdankt sie meine Punktwertung „vier wohlverdiente von fünf Sternen“ mehr der Kür der unterhaltsamen, ironisch-erotischen Ausdrucksweise als der Pflichtübung eines angekündigten spektakulären Abenteuers.«
  10      0        – geschrieben von Michael Kothe
 
Kommentar vom 23. April 2021 um 20:52 Uhr:
» Night Rebel ist der neue Auftakt einer Trilogie Rund um das Vampiruniversum von Jeaniene Frost. Sie konnte bereits mit Cat & Bones den Auftakt dazu starten und spinnt das Universum immer weiter. Doch diesmal stehen nicht Cat und ihr geliebter Bones im Mittelpunkt der Geschichte, sondern der Nebencharakter Ian und Veritas.

Das Buch ist also nichts für Neulinge, die die anderen Geschichten nicht kennen.

Da ich selbst mit Cat & Bones noch nicht komplett durch bin, habe ich viele Andeutungen und Spoiler, die dort fallen nicht verstanden und wurde in eine Welt geworfen, die ich bisher nicht kenne. Es hat daher doch etwas gebraucht bis ich warm wurde mit Veritas, deren Sicht wir Leser erhalten.

Informationen bekam man also nur anhand der Erzählung oder in dem man die Vorgänger kannte. Ich bin froh wenigstens die ersten Bände von dem Universum zu kennen, so dass es nicht komplettes Neuland war und ich habe mir auch denken können, dass diese Trilogie an die anderen Bände mit anknüpft.

Ich würde mir hier vom Verlag eine klarere Kennzeichnung wünschen, so dass die Leser, die neu auf die Autorin stoßen, wissen, dass das Buch einiges an Vorwissen benötigt. Auch die Covergestaltung lässt hier leider den Trugschluss zu, dass das Buch für sich stünde und man keine Vorkenntnisse bräuchte.


Ich habe knapp hundert Seiten gebraucht bis ich warm wurde mit Veritas und den vielen Andeutungen, die ich mir nur grob zusammen reimen konnte, ehe sich ein klarer Lesefluss eingestellt hat. Ich glaube, wenn ich Cat & Bones komplett durch habe, wäre mir der Einstieg auch leichter gefallen und hätte sich nicht so gezogen.

Nachdem der Lesefluss nun kam, flogen die Seiten nur so dahin, wie ich es von den Büchern der Autorin auch gewohnt bin.

Ian ist ein ziemlich vorlauter und frecher Charakter, immer mit einem Spruch auf den Lippen und den Gedanken in Zweideutigkeiten, während Veritas eher zugeknöpft ist. Ich mochte vor allem die Wortgefechte zwischen den beiden. Der Stil de Autorin ist dabei sehr angenehm und anschaulich. Sie hat ein gutes Maß zwischen Beschreibung und Aktion der Charaktere, die dabei kein Blatt vor den Mund nehmen.

Die Entwicklung zwischen Ian und Veritas ist ein schöner schleichender Prozess, der sich mit der Zeit entwickelt und den man beim Lesen wunderbar beobachten kann. Von Feinde zu Liebenden. Ich werde also bald schon die restlichen Bücher lesen, um die Andeutungen aus Night Rebel besser folgen zu können und freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten zwei Bände.«
  16      0        – geschrieben von Magic Witchy Bookworld
 
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